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Urlaubsplanung in Zeiten des Coronavirus

Mein Sommerurlaub war längst geplant, schon seit dem vergangenen Jahr. Es sollte diesmal eine Pauschalreise mit einem Bus sein – einmal durch Skandinavien. Nordkap, Lofoten, Kopenhagen, Stockholm und Helsinki, eine Schiffsübernachtung. Und das zwölf Tage lang.
Und dann kam Corona. Lange war vollkommen unklar, ob die Reise stattfinden konnte, und ich muss zugeben, dass ich in Zeiten des Coronavirus keine besonders große Lust mehr darauf hatte. Tagelang im Bus? Eng an Eng? Immer in der Angst, sich anzustecken – im Bus oder bei den Ausflügen?
Zudem war Schweden bis vor kurzem noch Risikogebiet. Als es aufgehoben worden ist, dachte ich eigentlich, dass die Reise nun doch stattfinden kann. Nun kam aber der Brief mit der Absage.
Natürlich liegt schon das Angebot dabei, dieselbe Reise 2021 zu machen dass ich das Geld wiederbekomme, davon gehen die Reiseveranstalter nicht aus. Aber so wird es kommen, ich habe schon andere Pläne für 2021.

Und der Urlaub? Jetzt beginnt die Ersatzplanung. Irgendwo in Deutschland. Aber die Ostsee wird es wohl nicht. Entweder ist alles ausgebucht oder unfassbar teuer. Wer behauptet, es gäbe keine Preissteigerungen im Vergleich zu den letzten Jahren, hat sich wohl nicht genauer umgesehen. Also kein Rügen-Besuch.
Stattdessen geht es wohl in den Südwesten, einen Freund besuchen. Ein Besuch der Familie in Hannover ist sicher auch drin. Und ich gönne mir einen dreitägigen Ausflug in Richtung Havel und Elbe – nach Stendal, mit einem Ausflug nach Havelberg, wo ich 1998 bei der Bundeswehr war. Natur und Nostalgie und schöne Altstädte.

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