Tagesarchiv für 16. Juli 2020

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Katharina Peters: Todesklippe

Donnerstag, den 16. Juli 2020

(3) -> 17.9.2019

Es sieht aus wie ein normaler Motorradunfall. Der Polizeipsychologe Valentin Wolff kommt dabei ums Leben. Aber der Mann aus Rostock ist nicht einfach so ums Leben gekommen.
Nicht nur Johanna Krass vom Berliner Bundeskriminalamt glaubt, dass hinter diesem Unfall noch mehr steckt. Auch Polizist Moritz Tambach ist der Meinung, dass man in dieser Angelegenheit doch noch mal tiefer graben müsste. Irgendwas stimme bei diesem Unfall nicht.
Emma Klar, Privatdetektivin in Wismar, bekommt den Auftrag zu recherchieren. Mehr oder weniger heimlich. Bloß keinen Staub aufwirbeln.
Doch das mit dem Nicht-Staub-aufwirbeln funktioniert nicht sehr lange. Denn Emma Klar und ihre Kollegen stoßen in Zusammenarbeit mit einer Journalistin auf schockierende Begebenheit in den vergangenen Jahrzehnten. Es sind mehrere Morde und Gewalttaten geschehen, die in Zusammenhang mit diesem Fall stehen könnten…

“Todesklippe” heißt der vierte Roman mit Emma Klar in Wismar in der Reihe der Ostsee-Krimis. Die Autorin Katharina Peters hat einen Fall geschaffen, der zwar an sich mit der Ostsee nur wenig zu tun hat, aber ziemlich spannend ist. Der Fall fängt relativ harmlos an, aber es kommen immer mehr Puzzleteile dazu, der Fall zieht immer weitere Kreise. An vielen Stellen legt die Autorin falsche Fährten, und man könnte meinen, dass das Ende arg konstruiert ist. Aber ihr Roman ist unterhaltend, er fesselt über weite Strecken, ist flüssig geschrieben, bietet immer wieder Perspektivwechsel. Und das alles zwischen Rostock und Usedom…

Katharina Peters: Todesklippe
Aufbau Taschenbuch, 344 Seiten
8/10

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RTZapper

Exclusiv – Die Reportage: Hakenkreuze & Gewaltvideos – Was Kinder posten

Donnerstag, den 16. Juli 2020
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MO 13.07.2020 | 22.05 Uhr | Das Erste

Ein Mann, der mit roher Gewalt auf einen kleinen Hund eintritt.
Ein Mädchen, das mit einem Mann vergewaltigt wird.
Sprüche mit sexistisch-frauenfeindlichen Sprüchen und Bildern, die man hier gar nicht wiedergeben will.
Ein Foto von Adolf Hitler, er lächelt, und er sagt: “Du bist lustig, dich vergas ich zuletzt.”
Volksverhetzende Sprüche. Judenfeindliche Witze. Pornografische Bilder.

Es sind Fotos und Sticker, die man auf Smartphones von Kindern und Jugendlichen gefunden hat. Es ist nichts, was Jugendliche eigentlich sehen sollten. Aber sie sehen es, und sie stumpfen ab, finden es irgendwie auch gar nicht so schlimm, als dass man etwas dagegen sagen oder gar unternehmen müsste.

Darum ging es am Montagabend in einer Doku im Ersten. In “Exclusiv – Die Reportage” ging es um “Hakenkreuze & Gewaltvideos – Was Kinder posten”.
Zu sehen, was sich Kinder scheinbar völlig unbedarft zuschicken, ist bedrückend und erschütternd. Einerseits.
Andererseits sollte es nicht verwundern, dass in der heutigen Technikwelt, die von Eltern kaum zu überwachen ist, solche Hetze kursiert. Dass selbst Eltern, denen der Handykonsum ihrer Kinder nicht egal ist, erschaudern, wenn sie erfahren, was sich alles im Bilderordner der Smartphones ihrer Kinder befindet.
Wirklich bedrückend ist aber, mit welcher Gleichgültigkeit viele der Jugendlichen das hinnehmen. Dass sie erst registrieren, was sie da bekommen und vielleicht weitergeteilt haben, wenn ihnen jemand sagt, was da eigentlich Sache ist. Dass sie selbst kein Gefühl dafür haben.

In der NDR-Doku wurde ein besonders krasser Fall aus einer Schule in Niedersachsen gezeigt. Sicherlich trifft das Problem längst nicht auf alle Kinder und Jugendlichen zu. Aber es ist wichtig, Eltern und Heranwachsende zu sensibilisieren. Wenn es nicht zu spät ist und sie solches Posts total gut finden.

-> Die Doku in der ARD-Mediathek (bis 13. Juli 2021, von 22 bis 6 Uhr)

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ORA aktuell

Neues Tempolimit in der Bernauer Straße in Oranienburg

Donnerstag, den 16. Juli 2020
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Das Tempolimit in der Bernauer Straße in Oranienburg ist abgesenkt worden. Es handelt sich um den Bereich zwischen dem Finanzamt und der Carl-Gustav-Hempel-Straße. Dort war bislang Tempo 60 in beiden Richtungen erlaubt. Nun gilt dort Tempo 50.
Schon vor einigen Jahren wurde das Limit von Tempo 70 auf 60 herabgesetzt.

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