Monatsarchiv für Juni 2020

RTelenovela

29m oder 39c oder 42

Sonntag, den 28. Juni 2020

Klingt eigentlich 29m besser als 42?
Oder wäre 39c zumindest glaubwürdiger?
42 jedenfalls.

Und die 42 ist eine besondere Zahl. Denn die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist eben jene 42. Wissen wir aus dem Roman und Film “Per Anhalter durch die Galaxis”.
Was fängt man aber nun an mit dieser 42? Ist es das Jahr, in dem man sich überlegt, wie alles weitergehen kann? Macht man noch mal was anderes? Macht man so weiter, aber vielleicht anders oder besser? Oder ist es dann doch nur eine dieser Zahlen, auf die dann in einem Jahr eine andere Zahl folgt?

Ich halte euch an dieser Stelle auf dem Laufenden, wenn es in dieser Hinsicht etwas Neues gibt.

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ORA aktuell

Oranienburger Albert-Buchmann-Straße gesperrt

Sonntag, den 28. Juni 2020
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Vom 29. Juni bis 31. Juli wird die Albert-Buchmann-Straße in Oranienburg im Bereich zwischen Augustin-Sandtner- und Walther-Bothe-Straße gesperrt. Das meldet die Stadtverwaltung.
Grund sind Straßenbaumaßnahmen im Zuge des Ergänzungsbaus der Havelgrundschule. Es werden zwei Zufahrten zu den neuen Parkplätzen der Schule gepflastert. Auf einer Länge von 40 Metern wird die Straße grundhaft ausgebaut.

Die Busse werden umgeleitet, Haltestellen fallen aber nicht weg.

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RTZapper

Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga

Samstag, den 27. Juni 2020
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FR 26.06.2020 | Netflix

Als Fan muss man da ganz tapfer sein: Erst wird der Eurovision Song Contest 2020 wegen des Coronavirus abgesagt. Und dann kommt Netflix mit einem ESC-Film daher, der gar nicht mal so gut ist.

Der kleine Lars aus Island entdeckt 1974 seine Liebe zum Eurovision Song Contest – in dem Moment, wo ABBA mit “Waterloo” auftritt. Er schwört sich und seiner Familie: Er wird dort mal auftreten.
Viel später. Lars (Will Farrell) und Sigrit (McAdams) stehen in ihrem kleinen Ort Húsavík in der Garage und machen Musik – sie wollen zum ESC, immer noch. Und der Zufall will es, dass sie tatsächlich zum isländischen Vorentscheid dürfen. Und der, nun ja, ähm, Zufall will es auch, dass sie tatsächlich zum Eurovision Song Contest reisen können.

So ganz ist eigentlich nicht klar, was dieser Film sein soll oder sein will. Eine Hommage? Eine Satire? Eine Persiflage? Was auch immer der Film sein will – er ist misslungen.
“Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga” ist am Freitag bei Netflix online und ist in Zusammenarbeit mit der EBU entstanden, die den ESC veranstaltet. Als einer der Produzenten wird auch ESC-Produzent Ja Ola Sand angegeben. Wenn also die EBU in diesem Film mit drin hängt, dann darf man ja eigentlich schon erwarten, dass der Film zumindest einigermaßen recherchiert ist.
Ist er nicht.
Nun fällt es wahrscheinlich nur Fans auf, dass es im ESC-Halbfinale gar keine Punktevergabe aus den Ländern gibt, und dass die Punktetafel, die im Film zu sehen ist, völlig sinnfrei ist, weil die meisten Ländern auf der Tafel null Punkte haben – was rein rechnerisch nicht geht. Dass Deutschland im Halbfinale dabei ist – was nie der Fall ist. Dass die Kommentatoren wie Radiosprecher wirken, weil sie kommentieren, was eh zu sehen ist. Natürlich ist das alles künstlerische Freiheit, aber dieser Film richtet sich ja augenscheinlich auch an die Fans des Spektakels, immerhin sollte der Film ja schon im Mai verfügbar sein, wenn der ESC stattgefunden hätte.
Aber auch sonst ist der Film unter der Regie von David Dobkin über weite Strecken einfach nur platt, die Gags meist bescheuert. Da nutzt es auch wenig, dass die Show-Inszenierungen recht ordentlich sind und einige der Songs ganz nett.

Beim echten ESC 2020 hätte ja übrigens Island tatsächlich eine große Chance gehabt, den Wettbewerb zu gewinnen. Und ob Will Farrell promomäßig in Rotterdam im Pausenprogramm aufgetreten wäre? Nun gut, es ist uns ja erspart geblieben. Wenn man doch noch was Gutes an der Show-Absage sehen will.

-> Der Film auf Netflix

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ORA aktuell

Coronavirus: Bestätigter Fall im Oranienburger Takeda-Werk

Samstag, den 27. Juni 2020
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Im Oranienburger Takeda-Werk gibt es einen bestätigten Coronafall. Das bestätigte der Pharmakonzern am Freitag den lokalen Medien. Im Unternehmen bekannt wurde der Fall jedoch schon am 19. Juni. Bereits am 16. Juni war die betroffene Person im Werk. Diese Person war nur in einer abgegrenzten Abteilung tätig. Es sind neun Personen in Quarantäne, meldete das Landratsamt. Sprecherin Ivonne Pelz: “Das Unternehmen verfügt über ein sehr striktes Hygienekonzept und hat sich sehr vorbildlich und professionell im Umgang mit dem Covid-19-Fall verhalten.”

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RTelenovela

Richtig holpern

Donnerstag, den 25. Juni 2020
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Die spannendste Verkehrsbeobachtungsstelle der vergangenen Tage in Oranienburg war eine Baustelle in der Stralsunder Straße. Quer über die Straße waren dicke Kabel verlegt worden. Damit die Autos nicht direkt drüber rollen konnten, wurden diese Kabel unter eine Art Brücke gelegt. Über die Brücke mussten alle Autos langsam rüberholpern.
Macht man das zu schnell, droht das Auto aufzusetzen. Denn der Holperer ist natürlich ziemlich groß. Schilder wiesen auf Tempo 10 hin, aber eigentlich war selbst das zu schnell.

Ich selbst hatte folgende Strategie. Dann ranfahren und dann rüberrollen. So schnell, dass man noch Schwung hat, aber so langsam, dass man nicht zu viel Schwung hat und unten aufsetzt. Das passiert, wenn man im falschen Moment Gas gibt. Sind die Vorderräder drüber, gibt man ganz kurz Gas, um wieder etwas mehr Schwung zu haben, dann geht es mit den Hinterrädern drüber.

Umso spannender, mal die anderen zu beobachten. Neulich war ich zu Fuß unterwegs und blieb da einfach mal zehn Minuten stehen.
Da gab es die Autos, die schlicht zu schnell waren und fix mal in der Mitte aufsetzten, weil die Federung zu stark beansprucht wurde. Andere nahmen zu wenig Anlauf und rollten vor der Kabelbrücke wieder zurück. Sie mussten einen zweiten Anlauf nehmen. Busse holperten besonders stark, wegen der Größe der Fahrzeuge, die Leute im Bus wurden stark durchgeschüttelt. Ein Auto stoppte vor der Kabelbrücke und die Frau hinterm Steuer musste erst mal schalten und verursachte ein sehr unangenehmes Geräusch. Ein Mann gab dagegen zu früh Gas, nämlich schon, als er nur mit der Vorderrad drüber war, das tat dann hinten besonders weh und rumpelte ordentlich.

Am Mittwochmorgen war die Kabelbrücke auf einer Seite kaputt, am Mittag war sie dann samt Kabel ganz weg.

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Wo unser Wetter entsteht – Die Alpen

Donnerstag, den 25. Juni 2020
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MO 22.06.2020 | 20.15 Uhr | Das Erste

Wenn uns zur besten Sendezeit etwas erklärt wird, was wir womöglich noch nicht wussten – dann ist das öffentlich-rechtliches Fernsehen im besten Sinne.
Am Montagabend hat uns ARD-Wetterexperte Sven Plöger erklärt, “Wo unser Wetter entsteht”. Anhand der Alpen zeigte er, warum der Klimawandel in den dortigen Bergen besonders starke Auswirkungen hat.

So ging es um drohende Erdrutsche. Sie können auftreten, wenn es einerseits zu warm ist und die Gletscher oben auf dem Berg schmelzen. Und wenn andererseits Starkregenfälle noch mehr Wasser in die Bergspalten und -löcher fließen lässt. Felsen können regelrecht auseinanderbrechen, und das kann dramatische Folgen haben.
Plöger erklärte, was Schmelzwassertaschen sind, wie sie entstehen und was passiert, wenn sie voller Wasser stehen und immsensen Druck aufbauen – dann explodieren sie regelrecht und sorgen für gewaltige Flutwellen.

Das ist Bildungsfernsehen, wie wir es öfter brauchen. Dinge werden uns auf einfache Weise erklärt. Was war, was ist, was sein kann. Immerhin 3,24 Millionen Menschen sah die Doku. Im Privatfernsehen werden diese Werte nur noch selten erreicht. Der dortige Trash erreicht meist weniger Leute. Das kann nur gut sein.

-> Sendung in der ARD-Mediathek (bis 22. Juni 2025)

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ORA aktuell

Streit um neue Oranienburger Gisela-Gneist-Straße

Mittwoch, den 24. Juni 2020
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Für das neue Wohngebiet Am Aderluch in Oranienburg sind Straßennamen beschlossen worden. Hildegard-Busse-Straße, Ida-Ihle-Straße, Marie-Bieber-Straße, Elise-Zorn-Straße, Gisela-Gneist-Straße, Galina-Romanowa-Straße, Rosa-Broghammer-Straße und Jette-Bath-Straße.

Um die Straßennamen hatte es im Vorfeld große Diskussionen gegeben. Es ging vor allem um Gisela Gneist. Das Wohngebiet ist auf dem Areal des ehemaligen KZ-Sachsenhausen-Außenkommandos. Gisela Gneist, 2007 verstorben, wird vorgeworfen, NS-Verbrechen relativiert zu haben. Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) sagte, sie habe des Bundesverdienstkreuz, das bekomme man nur nach langer Prüfung. Gegen die Benennung gab es auch eine Petition. Seitens der Gedenkstätte Sachsenhausen ist die Benennung am Dienstag scharf kritisiert worden.

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