Tagesarchiv für 17. Juni 2020

RTelenovela

Vanilla-Coke: Der Getränkemann lernt auch noch dazu

Mittwoch, den 17. Juni 2020
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2019 hat Coca Cola bei seinen Sorten Vanilla-Coke und Cherry-Coke den Zucker weggelassen. Es gab nur noch die Zero-Versionen zu kaufen, zuckerhaltig war nur noch die Hauptsorte.
Das hat offenbar zu entsprechen Reaktionen bei den Kunden geführt, denn ein Jahr später, im Frühjahr 2020, kehrten die Vanilla-Coke und die Cherry-Coke auch wieder mit den Originalsorten wieder in die Getränkeabteilungen.
Das heißt: Ganz weg waren sie nicht. Denn bei Kaufland oder auch bei Edeka gab es beide Sorten in 0,33-Liter-Büchsen. Allerdings als Importware. Die Dosen kosteten 1,49 Euro. Also, nun ja, etwas teurer.

Dienstagabend bei Edeka in Oranienburg. In der Getränkeabteilung lasse ich meinen Blick über die Colas schweifen. Allerdings stehen dort in den Literflaschen nur die normale Sorte sowie die zuckerfreien Untersorten. Allerdings auf dem oberen Regal stehen dutzendweise Dosen mit Vanilla-Coke und Cherry-Coke – für 1,49 Euro plus 25 Cent Pfand. Importware.
Ich frage den Mitarbeiter, warum denn die Dosen so teuer seien, und er erklärt mir, was ich schon weiß. Ich frage, warum es die denn nicht auch in den Literflaschen gebe, woraufhin er meint, die würden in Deutschland nicht mehr hergestellt. Was ja nicht stimmt – bei Rewe gibt es sie längst wieder. Er wusste das nicht und teilte mir gleich noch mit, dass sich Edeka wohl im Streit mit Coca-Cola befinde und es die Marke eh nicht mehr lange gebe. Aha.
Keine Ahnung, ob sich Edeka mit der Ahnungslosigkeit und dem angeblichen Streit bei den Kunden beliebt macht.

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RTZapper

SCHW31NS7EIGER – Memories. Von Anfang bis Legende

Mittwoch, den 17. Juni 2020
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MO 15.06.2020 | Amazon Prime Video

Bastian Schweinschweiger. Fußball-Weltmeister. DFB-Pokalsieger. Deutscher Fußballmeister. In seinem Leben als Sportler hat er viele Pokale gewonnen, und noch heute gehört er zu den bekanntesten Fußballern in Deutschland. Viele Jahre spielte er beim FC Bayern München. 2019 beendete er seine Karriere.
Der Produzent Til Schweiger hat nun eine Dokumentation über Schweinsteiger gedreht, unter der Regie von Robert Bohrer. Die Doku ist beim Streamingdienst Amazon Prime Video zu sehen.

Schweinsteiger spielt in Rosenheim Fußball, als er dort von Talentscouts des FC Bayern München entdeckt wird. Dort beginnt er eine lange Karriere, 17 Jahre lang bleibt er beim Verein.
Der Film erzählt von seinem Aufstieg, aber auch von schmerzhaften Niederlagen. Vom verschossenen Elfmeter beim Champions-League-Finale dahoam – aber auch ausführlich von der Fußball-WM 2014 und von seinem verbissenen Kampf im dramatischen Finale.
Zu Wort kommen dabei auch diverse Weggfährten – von Oliver Kahn über Felix Neureuther bis zu Lukas Podolski – und Til Schweiger.

Letzteres wirkt in dieser Doku ein wenig seltsam, aber als Freund von Schweinsteiger und Produzent hat Schweiger natürlich auch einiges zu erzählen.
“SCHW31NS7EIGER – Memories. Von Anfang bis Legende” heißt die Doku und drückt aus, worum es im Film geht. Darum, wie aus dem Bastian die Legende wurde. Dass eine solche Doku letztlich eher unkritisch ist, davon kann man ausgehen. Dennoch ist es interessant zu sehen, wie keck sich der jugendliche Bastian beim FCB hochspielte – und auch, wie er mit Niederlagen kämpfte.
Deshalb ist diese Doku meistens recht kurzweilig. Hier und da vielleicht ein bisschen zu viel und zu laute Hintergrundmusik. Aber gerade Schweinsteigers Fans können sich über die Erinnerungen freuen.

-> Die Doku bei Amazon Prime Video

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