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Konradshöhe

An meinem freien Tag hatte ich endlich mal wieder Zeit, mich relativ ziellos treiben zu lassen. Ich war in Berlin unterwegs, hatte noch etwas Zeit bis zu meinem nächsten Termin und fuhr abseits der Stadtautobahn.
So fuhr ich von Tegel aus in Richtung Heiligensee. Da, wo Berlin dann schon besonders grün und waldig wird. Da, wo man gar nicht mehr davon ausgeht, dass man sich immer noch in einer Großstadt befindet.

Ich machte das gerne mal: Irgendwo hinfahren, an ein Ziel, das ich nicht kenne. So bog ich an einer Kreuzung einfach mal ab – nach links, in Richtung Konradshöhe.
Ich habe von diesem Ort schon mal gehört, aber ich war noch nie dort. Ich musste sogar im Nachhinein auf Google-Maps mal schauen, wo sich Konradshöhe eigentlich befindet. Nämlich westlich von Tegel und unterhalb von Heiligensee, direkt an der Havel.

Konradshöhe gehört zu Reinickendorf und wirkt eigentlich eher wie eine kleine Gemeinde in der westdeutschen Provinz. Eine breite Straße mit Häusern und Läden, und im Herzen des Ortes ein kleines Zentrum mit einem Park in der Mitte. Der Falkenplatz. Auch dort: Nix Großstadt, sondern alles ganz entspannt. An einer Seite ist ein großer Spielplatz.

Als ich wieder losfahre, führt mich mein Weg in Richtung Heiligensee immer am Wasser entlang. Auch eine Gegend, die mir vollkommen neu war. Sogar einen kleinen Strand gab es an der Grenze zwischen Konradshöhe und Heiligensee. Über eine Brücke ging es weiter in Richtung Stadtgrenze, und es wirkte wie ein paar Minuten Urlaub.

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