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Die Nico-Santos-Story

DI 12.05.2020 | 22.10 Uhr | VOX

Nico Wellenbrink ist jetzt vielleicht nicht der bekannteste Name in Deutschland. Dabei hat er schon für Helene Fischer, Mark Forster und Bushido Hits geschrieben.
Er selbst konnte seine eigene Musikkarriere dagegen lange nicht so richtig in Fahrt bringen, erst mit einem Auftritt in der ZDF-Silvestershow in Berlin 2017 wurde er bekannt.
Beim Namen Wellenbrink könnte es aber trotzdem klingeln. Denn Nicos Vater Egon Wellenbrink war lange bekannt als der Melitta-Mann in der Reklame. Seine Halbschwester Susanna ist Schauspielerin, seine Nichte war das Fruchtalarm-Mädchen in der Reklame.
Man kann aber sagen: Niko ist heute und vor allem bei der Jugend der bekannteste der Wellenbrinks. Unter dem Namen Nico Santos.

Nico Santos gehört in diesem Jahr zu den Künstlern, die in der VOX-Reihe “Sing meinen Song” dabei sind. Und wer in dieser Sendung jeweils im Mittelpunkt steht, bekommt im Anschluss noch eine Doku. Am Dienstagabend lief somit bei VOX “Die Nico-Santos-Story”.
Wirkten diese Promidokus in früheren Zeiten oft etwas billig, sind diese inzwischen sehr sehenswert geworden.
In der Vorwoche ging es an der Stelle um Max Giesinger. In dem fast schon intimen Porträt erzählte er von seiner Familie, seinen Freunden und davon, wie seine Freunde ihn in der Musik beeinflussten. Ein fast schon berührender Film.
Das war diesmal, bei Nico Santos, ähnlich. Die Kamera begleitete ihn zur Familie nach Mallorca, sie wandelten auf den Spuren der Vergangenheit. Er erzählte von seinen Hobbys, von der Kindheit, von Beziehungen, die lange hielten und dennoch zerbrachen und auch von seinen Ängsten und anderen Problemen. Denn trotz der Hits, die ihm für andere Musiker gelungen waren, stellte sich sein Erfolg zunächst nicht ein.

Die Promidokus sind erstaunlich nah dran an den Menschen, die sie porträtieren. Hat man sie gesehen und sich darauf eingelassen, dann kann man sagen, dass man etwas mehr über die Person weiß.

-> Die Sendung bei TV Now

Hits: 348

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