Tagesarchiv für 12. April 2020

KeineWochenShow

#171 – Frohe Corostern!

Sonntag, den 12. April 2020
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Es ist unsere vierte Oster-Ausgabe. Und es ist unsere vierte Corona-Spezial-Sendung, aufzeichnet nicht in unserem Studiokeller, sondern unter dem luftigen Carport.

Auch in dieser Woche versuchen wir auf den Rundum-Blick auf diese Krise. Wir schauen auf die Zahlen. Wir reden über Boris Johnsen, der zwischendurch auf der Intensivstation war. Es geht aber auch um den Stil von Angela Merkel, den Menschen diese Krise und den Fortgang zu erklären.
Wir rätseln über die Folgen und das weitere Verfahren. Was wird aus der Schule? Wie lange können wir es zu Hause nach aushalten? Was wird aus der Wirtschaft? Die Fährlinie zwischen Neu-Mukran auf Rügen und Trelleborg in Schweden wird wohl eingestellt.
Wir schauen uns an, wie die leeren Städte München und Lissabon aussehen. Und wir sprechen mit den Betreibern des Subway-Ladens in Oranienburg, um zu erfahren, wie diese Bistrobetreiber mit der Coronakrise klarkommen.
Auch geht es um den Rheinsberger Bürgermeister, der das Coronavirus hat und dessen Rathaus nun fast lahmliegt.
Ach ja, und wir verkünden das Ende der Grippewelle!

Das und mehr in KeineWochenShow #171! Frohe Corostern!

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RT liest

Moritz A. Sachs: Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße

Sonntag, den 12. April 2020
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Als im September 1985 die Dreharbeiten für die “Lindenstraße” begannen, da war Moritz A. Sachs gerade mal sieben Jahre alt. Als am 20. Dezember 2019 die allerletzte Szene gedreht worden ist, da war er 41, und in seiner Rolle sprach er mit seiner Filmtochter.
Dazwischen liegen mehr als 34 Jahre. So lange spielte Moritz A. Sachs in der “Lindenstraße” den Klausi, den Klaus Beimer.
Inzwischen ist die Serie auch im Fernsehen zu Ende gegangen. Passend zum Abschluss präsentiert der Schauspieler sein Serienvermächtnis.

“Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße” heißt sein Buch, in dem er von seiner Epoche mit seinem Serienego erzählt.Gerade für Serienfans ist das ohne Wenn und Aber interessant.
So berichtet Sachs, dass er als kleines Kind von einer Fotografin entdeckt worden ist, die Kinder für Castingagenturen fotografierte. Es dauerte dann noch zwei Jahre, bis er für die ARD-Serie als Klausi vor der Kamera stand. Er erzählt von seinem kindlichen Spaß am Job, am Spielen. Davon, wie er in Drehpausen in den Kulissen herumgeturnt ist. Aber auch davon, wie schwer er es in der Schule hatte, weil er dort von einigen Jungs gehänselt und verprügelt worden ist.
Moritz A. Sachs bietet interessante Einblicke ins Innenleben der Lindenstraße. Wie das Team zu einer Familie geworden ist. Er berichtet aber auch davon, was er abseits der Dreharbeiten gemacht hat – so war arbeitete er hinter den Kulissen anderer Fernsehserien, auch Theatererfahrungen machte er.
Bislang unbekannt sind private Einblicke und manchmal erstaunliche Parallelen zwischen Moritz und Klaus.

Das Buch ist keine hohe schriftstellerischer Kunst. Manche Geschichten kratzen ein wenig zu sehr an der Oberfläche. Seine Reisegeschichten erscheinen eher überflüssig, weil sowieso nur schnell erzählt.
Dennoch ist das Buch für Fans der Serie ein Muss, die Erzählungen über die letzten Drehtage sind emotional. Und: Vermutlich gibt es nicht so viele Schauspieler in Deutschland, die von sich behaupten können, 34 Jahre lang einen Charakter gespielt zu haben – vom Kind, über den Jugendlichen bis zum erwachsenen Vater.

Moritz A. Sachs: Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße
echt EMF, 272 Seiten
7/10

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RTZapper

Sportschau: Fußball-WM 2014 – Finale

Sonntag, den 12. April 2020
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SA 11.04.2020 | 18.20 Uhr | Das Erste

“Schirrle. Der kommt an! Mach ihn! Mach ihn! Der macht ihn! Mario Götzeee!! Das ist doch Wahnsinn! Und da ist gekommen dieser eine Moment für Mario Götze! Da ist alles andere egal! Irre!”

Tor für Deutschland! Gegen Argentinien!
Aber etwas ist anders. Draußen ist kein Jubel zu hören. Keine Böller. Gar nichts. Absolute Stille, da draußen. Freut sich denn niemand über diesen Erfolg?

Nein, denn dieses Spiel, dass Das Erste am frühen Sonnabendabend zeigte, ist sechs Jahre alt.
Es war der Moment, als Mario Götze sein wohl wichtigstes Tor schoss und ARD-Reporter Tom Bartels ins Mikrofon schrie. Und es war der Moment, bei dem vermutlich 40 bis 50 Millionen Menschen in Deutschland in Jubel ausbrachen. Es war der 13. Juli 2014, und es war das Finale der Fußball-WM in Brasilien.
Diese Szenen sorgen auch heute noch für Gänsehaut. Kann man sich immer wieder anschauen.

Die Coronakrise sorgt dafür, dass die Fußball-Bundesliga nicht stattfindet, und irgendwie müssen nun freigewordene Sendeplätze gefüllt werden. Im Ersten laufen am Sonnabend nun immer historische, sehenswerte, aber eben alte Fußballspiele.
Dieses aber war so besonders, dass ich beim Zappen genau dort hängenblieb, und ich wusste, dass in der 113. Minute etwas passieren wird, und ich wusste auch noch, wo ich am 13. Juli 2014 war, wo ich dieses Spiel gesehen habe.
Das Spiel ist auch 2020 noch so besonders, dass die Ausstrahlung dazu führte, dass der Hashtag #GERARG bei Twitter ganz oben stand.

-> Die letzten Minuten des Spiels auf Youtube
-> Originalbeitrag im Blog vom 14.7.2014

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RTelenovela

Traumtagebuch (147): Stasi-Verstrickung

Sonntag, den 12. April 2020
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(146) -> 16.1.2020

Ich musste erst darauf hingewiesen werden, dass der “stern” darüber berichtet hat. Und ich zweifelte an mir, denn normalerweise lese ich die Zeitschrift immer recht gewissenhaft, und dass mir ausgerechnet das durchrutscht, kann ich nicht nachvollziehen.

Der Schulleiter eines Gymnasiums ganz in meiner Nähe soll in einen Skandal verstrickt sein. Es stand im “stern”, in einem Mehrzeiler, eine ganz kleine Nachricht.
Ich bin verwundert. Erst vor kurzem hatte ich mit diesem Schulleiter beruflich ein längeres Gespräch, und dass es da Probleme geben soll, war mir nicht bewusst.
Verwundert bin ich aber auch, dass der “stern” darüber schreibt, und das gleich mehrfach. Man sagte mir, schon in der Vorwoche sei ein kleiner Artikel erschienen, es wirkt fast wie eine Kampagne gegen diesen Mann.

Es soll angeblich mit der Stasi zu tun haben. Der Schulleiter ist noch relativ neu, und eigentlich ist er auch noch relativ jung. Trotzdem – die Verstrickung soll so problematisch sein, dass er als Schulleiter eigentlich zurücktreten muss – als Lehrer könne er aber noch weiterarbeiten, heißt es.
Wenn ich länger drüber nachdenke, dann kann ich mich auch doch noch an die “stern”-Artikel erinnern, und ich beschließe…
…dass ich aufwache.

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