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Lokal einkaufen in Zeiten des Coronavirus

Wenn man wegen der Coronakrise den ganzen Tag zu Hause im Home-Office verbringt, dann muss es einfach sein, dass man einmal wenigstens rausgeht. Mein Auto habe ich das letzte Mal am Sonnabend bewegt.
Stattdessen bewege ich mich nur in meinem Viertel. Einmal um den Block.

So überlege ich dann immer, was ich draußen mache, wohin ich denn konkret gehen will. Am Dienstag war klar: Es sollte der Gang zum Bäcker sein. Ich wollte dort ein halbes Brot kaufen, und mit Absicht bin ich dafür nicht in den Supermarkt gefahren. Denn der hat meinen Einkauf gerade nicht ganz so zwingend nötig. Aber der Bäcker um die Ecke, der momentan Umsatzeinbußen hat, der braucht jeden Einkäufer, also auch mich.
Gleich neben ist ein Fleischer, und weil ich ja was brauche, was ich mir aufs Brot lege, kaufte ich da gleich noch Aufschnitt – und ein Stück Blutwurst. Also gleich noch was für die Pfanne.

Telefonisch habe ich mir heute in unserem Buchladen zwei Bücher bestellt, die in diesen Tagen erschienen sind und die ich auch schnell anfangen will, zu lesen. Einen Tag danach sind sie da, sie werden mir geliefert, oder ich kann sie draußen vor der Ladentür in Empfang nehmen.
Es wäre schön, wenn es alle diese Läden auch nach der Krise noch gibt.

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