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Kurze Auszeit in Zeiten des Coronavirus

Home Office. So schön es ist, nicht das Haus verlassen zu können, so blöd ist es auch, nicht das Haus verlassen zu können. Das heißt: Ich könnte, und noch dürfen wir ja alle das Haus verlassen. Aber sicher ist sicher.
So sitzt man aber stundenlang am Schreibtisch, arbeitet vor sich hin, immer wieder kommen neue Mails und Informationen. Der WhatsApp-Chat mit den Kollegen läuft, zwischendurch Telefonate und längere Gespräche am Telefon, die man sonst vor Ort und Auge in Auge machen würde.
Aber in Zeiten des Coronavirus ist alles anders.

Deshalb ist dann eine tägliche Auszeit ganz gut. Mal rausgehen. Einmal um den Block laufen.
Bei Subway in Oranienburg haben sie die Tische auseinandergestellt – Sicherheitsabstand. Sieht allerdings nun etwas verloren aus. Aber was muss, das muss.
Ein wenig merkwürdig finde ich, dass man kein Tablett mehr kein Körbchen mehr bekommt. Stattdessen bekommt man die zwei Subs und den Keks jeweils eingepackt in die Hand gedrückt. Die Zapfmaschine war auch kaputt, also griff man zur Flasche.

Dann noch einmal um den Block. Es war nach 17 Uhr, es ging auf den Feierabend zu, aber rund um den Oranienburger Bahnhof war deutlich weniger los, als sonst. Am Gymnasium standen die Tore noch weit offen, vermutlich sind sie in den nächsten Wochen fest verschlossen. Der Drogeriemarkt war erstaunlich leer, auch in der Bäckerei war man schon am Aufräumen.
Ich spazierte einmal durchs Viertel, ein bisschen frische Luft, bevor es wieder rein ging.

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