Tagesarchiv für 5. Februar 2020

RTZapper

#timeline

Mittwoch, den 5. Februar 2020
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MO 03.02.2020 | 20.15 Uhr | ntv

#coronavirus
#gabrieldeutschebank
#tempolimit
#immunitätbundestag
#heilandhaaland

Wenn Micky Beisenherz eine neue Sendung startet, dann sollte man da schon mal genauer hinschauen. Denn er gehört zu den Autoren des Dschungelcamps, und wer ihn auf Twitter verfolgt, weiß, dass er ein kluger, gewitzter Kopf ist, der mit seinen Meinungen zu den Themen, die uns bewegen, immer wieder spannende Impulse setzt.
Am Montagabend lief bei ntv seine neue Talkshow “#timeline”. Darin orientiert er sich an den fünf Themen der Woche, die auf seiner Twitter-Timeline eine Rolle spielten. Siehe oben. Und das in 40 Minuten.

Ja, das war ganz interessant, aber gleichzeitig auch enttäuschend, weil es dann doch irgendwie eine ziemlich herkömmliche Talkshow war.
Beisenherz hatte sich zur Premiere Kevin Kühnert und Laura Wontorra eingeladen. Keine besonders gute Wahl. Beide sind sie interessant, aber sie waren quasi null gegensätzlich. So kam es, dass sie in dieser Sendung fast immer einer Meinung waren.
So plauderten sich dir drei durch die Themen der Woche, aber ein bisschen mehr Kontroverse und vielleicht Streit hätte schon sein dürfen.

Die Sendung ist nur 40 Minuten lang, für jedes der fünf Themen bleiben genau sieben Minuten. Vielleicht sollte man auch da variieren – oder ein oder zwei Themen weglassen. Oder eine Schnellrunde einführen, wo in ganz kurzen Stichworten weitere Themen abgehandelt werden können.
Ein bisschen mehr Einfallsreichtum darf bei “#timeline” schon sein. So hebt sich die Sendung, abgesehen vom Twitter-Ursprung, kaum von anderen Formaten ab. Es muss mehr Platz sein für Micky Beisenherz’ Bissigkeit.
Vielleicht sollte er sich – wie bei Harald Schmidt und Gregor Gysi – einen festen Partner suchen. Auf jeden Fall mehr Gegensatz wäre gut. Harmlose Plauderei wird auf Dauer lahm.

-> Die Sendung auf Youtube

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RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (59): ESC!

Mittwoch, den 5. Februar 2020
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(58) -> 10.12.2019

Der 2020er Eurovision Song Contest findet in Rotterdam in den Niederlanden statt. Vor sieben Jahren waren wir in Malmö, vor zwei Jahren in Lissabon. Auch dieses Jahr wollen wir dabei sein. Aber ich habe den Eindruck, dass es noch nie so schwierig war, Tickets zu bekommen. Wobei: Ich war soooo dicht dran.

Der Ticketverkauf für den ESC erfolgt in mehreren Wellen. Letzte Woche rollt die zweite Welle, sie begann um 12 Uhr. Und schon vorher hieß es, man solle am besten schon vor 12 Uhr auf die Seite gehen, denn dann ist man in einer Warteschlange.
Das ist, wie wenn man vorm Bäcker steht, der Laden aber voll ist, und man wartet bis man reingelassen wird. Die Schlange sollte man nicht verlassen, denn dann muss sich wieder hinten anstellen.

Meine Freunde saßen auch vor ihren Computern, auch in der Warteschlage.
Aber dann ging es los, meine Tür öffnete sich, ich bekam einen Zugang und konnte aussuchen, in welche Show wir wollen und in welchem Rang wir sitzen wollen. Konkrete Plätze konnte ich nicht aussuchen.
Es schien ganz einfach. Ich klickte hier und klickte da, und dann war ich soweit, dass ich bezahlen konnte. Kreditkarte!

Die musste ich erst mal suchen, gab dann aber auch diese Daten ein. Und: klick.
Es passierte erst mal gar nichts, doch dann stand da, dass man den Vorgang nicht ausführen könne, weil sie keine Rückmeldung von meinem Handy erhalten hätten. Meine Kreditkarte sei angeblich nicht durch mein Handy identifiziert. Oder so ähnlich.
In dem Moment machte es pling, und auf meinem Handy erschien eine Nachricht, dass ich einen Bankvorgang bestätigen müsse. Was ich auch tat. Ich gab das Geld frei, und es konnte los gehen.
Dachte ich jedenfalls. Denn das Sytem hatte mir ja schon mitgeteilt, dass der Vorgang schon abgebrochen sei.
Da ich nun aber die Kreditkartenzahlung angewiesen hatte, forderte ich einfach noch mal das Ticket an. Aber: nichts passierte.
Ich schrieb die Servicestelle an, inklusive Buchungsnummer – und bekam ein paar Minuten später die, dass der Vorgang abgebrochen worden sei, weil… siehe oben.

Ganz tolle Nummer. Nun haben wir immer noch keine Tickets und warten auf die dritte Welle. Aber ich war erst mal ein bisschen schlecht gelaunt.

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