Tagesarchiv für 2. Februar 2020

KeineWochenShow

#161 – Kann ich noch Glückskekse essen?

Sonntag, den 2. Februar 2020
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Jetzt aber wirklich: Brexit! Großbritannien hat die EU verlassen, und deshalb gibt es nun auch EineBrexitShow! Darin streifen wir aber natürlich noch mehr Themen:

Wir sprechen über den Coronovirus – und über die BILD und ihre Fragen wie, ob wir denn jetzt noch Glückskekse essen können oder was vom Chinesen bestellen können. Natürlich sprechen wir über die Holocaust-Gedenkwoche und überhaupt über den kranken Wahnsinn, den die Nazis damals gemacht haben.
Wir verteidigen außerdem den deutschen Fasching und fragen uns, wann in Oranienburg die nächste Brücke abgerissen werden muss.

Das und mehr in KeineWochenShow #161 auf Youtube.

Hits: 120

RTelenovela

Ich wünsche mir den Lambada!

Sonntag, den 2. Februar 2020
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Lambada! Na, wer erinnert sich noch an den Song und den Tanz?
Am 21. Februar wird in der Hohen Neuendorfer Stadthalle eine Wiedervereinigungsparty gefeiert. Anlass: Die Maueröffnung am 17. Februar 1990 zwischen Hohen Neuendorf und Frohnau.

Da laufen dann sicherlich die üblichen DDR-Hits – „Jugendliebe“, „Am Fenster“ und „Geh zu ihr“ dürfen da nicht fehlen –, plus Songs aus dem alten Westen.

Aber natürlich sollten auch folgende vier Songs auf dieser Party gespielt werden: „Lambada“ von Kaoma war im November 1989 auf Platz 1 der (west-)deutschen Charts. Ich kann mich noch an den Videoclip mit dem Jungen erinnern, der mit seiner Freundin den Lambada tanzt.
Die nächste Nummer 1 war Phil Collins’ „Another Day in Paradise“. Ein bisschen ruhiger. Und im Februar 1990 stand ein gewisser Werner Wichtig mit „Pump ab das Bier“ ganz oben. Zum Mitgrölen!
Nicht zu vergessen: David Hasselhoffs „Looking for Freedom“, er sang es Silvester 1989 am Brandenburger Tor.
Dann kann die Party ja steigen!

Hits: 70

RTZapper

Die Verkehrslage

Sonntag, den 2. Februar 2020
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FR 31.01.2020 | 23.08 Uhr | Deutschlandfunk

Die Straßensperrung auf der A100 in Berlin war das Letzte. Oder eher: die Letzte. Nämlich die allerletzte Verkehrsmeldung, die im Deutschlandfunk über den Sender ging. Das Radioprogramm hat am Freitagabend letztmals über “Die Verkehrslage” berichtet.

Eigentlich ist das deutsche Radionormalität. Nach den Nachrichten und dem Wetter folgen die Verkehrsinformationen. Beim Deutschlandfunk aber war das alles schwieriger, denn wenn man gerade auf dem Berliner Ring unterwegs ist, dann interessiert man sich herzlich wenig für einen Stau bei Hockenheim-Schwetzingen oder Erlangen-Frauenaurach.
Ein deutschlandweites Programm musste dann aber natürlich auch deutschlandweite Verkehrsmeldungen senden. Und wenn es mal besonders viele Staus gab, eben nur die Staus ab fünf Kilometer – sonst hätte der Verkehrsservice in Stoßzeiten schon mal zehn Minuten gedauert.

Am Freitag war also Schluss – weil es auf dem riesigen Gebiet keinen Sinn mehr hat und weil die Autos ja meist inzwischen selbst mit Navigationsgeräten ausgestattet sind, die selbst wissen, ob sich ein Stau oder eine Sperrung befindet und ob und wie man den umfahren muss.
Ein Hoch auf die moderne Technik!

-> Special des Deutschlandfunks: “Das war der Stau” – Best of der Verkehrsmeldungen in der Dlf-Audiothek

Hits: 105

RT im Kino

Lindenberg! Mach dein Ding

Sonntag, den 2. Februar 2020
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Mehr als 4,4 Millionen Tonträger hat Udo Lindenberg verkauft. Nach einer Durststrecke ist er seit einigen Jahren wieder obenauf und gehört in Deutschland noch immer zu den ganz großen Musikern. Doch wie ist das alles eigentlich gekommen? Davon erzählt dieser Film.

Wäre es nach Udos Vater (Charly Hübner) gegangen, dann wäre sein Sohn Klempner geworden. Aber schon mit sechs Jahren hat Udo rhythmisch auf einen Eimer geschlagen. Er hatte es im Blut, und tatsächlich wird er als junger Erwachsener Schlagzeuger. Er gehört zu den besten seiner Zunft, dennoch muss er sich meist mit kleinen Aufträgen rumschlagen.
Zuvor hat er eine Hotelfachlehre gemacht – auch um von zu Hause raus zu kommen. Aber eigentlich war das nichts für ihn – die Musik rief ihn. Und die Schlagzeugerei reicht bald nicht mehr. Udo (Jan Bülow) will eigene Songs schreiben. Nun muss er nur noch jemanden finden, der sie veröffentlicht. Das aber erweist sich als schwieriger als er dachte.
Eine Liebelei in Ost-Berlin ist es, die die musikalische Wende in seinem Leben bringt.

“Lindenberg! Mach dein Ding” führt uns an die Anfänge von Udos Schaffenszeit. Wir sehen, wie er sich zu Hause abnabeln musste, weil ihm sein Vater nichts zugetraut und auch nichts gegönnt hat. Seine Anfänge als Schlagzeuger und die ersten Versuche, eigene Songs zu veröffentlichen. Aus heutiger Sicht ist es spannend zu hören, was für tolle Songs er geschrieben hat – und was für eine klare Stimme er mal hatte. Und auch, wie sehr er sich schon in jungen Jahren dem Alkohol hingab.
Jan Bülow spielt das alles auf eine faszinierende Art. Er kopiert Udo nicht, er ist er wohl relativ nah dran. Ein wütender Mann mit großem Tatendrang. In Nebenrollen sind Detlev Buck als irrer Musikproduzent, Max von der Groeben als Udos Bandkollege und Julia Jentsch als Udos Mutter zu sehen.
Das hätte stellenweise ein bisschen gerafft werden können, ist aber dennoch interessant zu sehen – und vielleicht auch eine Gelegenheit, die Musik des jungen Udo wieder- oder neu zu entdecken.

-> Trailer auf Youtube

Lindenberg! Mach dein Ding
D 2019, Regie: Hermine Huntgeburth
DCM, 135 Minuten, ab 12
7/10

Hits: 159