Tagesarchiv für 18. Januar 2020

ORA aktuell

Oranienburger Fußball-Turnier endet mit Schlägerei

Samstag, den 18. Januar 2020

Das Fußball-Hallenturnier um den “Pokal der Stadt Oranienburg” in der MBS-Arena endete am Freitagabend mit einer Schlägerei auf dem Spielfeld.

Mit Abpfiff der Partie begannen die Tumulte. Wie die Märkische Onlinezeitung berichtet, habe der Oranienburger Spieler Omar Ali Dieb den Sachsenhausener Christian Conrad angegriffen. Dutzende Personen seien dazu gerannt, es entstanden tumultartige Szenen, wie auf einem Video des Sportbuzzers Brandenburg zu sehen ist. Es ist versucht worden, die Schlägerei zu beenden.

„Dafür können wir uns nur entschuldigen“, sagte Organisator Ralf Leiskau vom Oranienburger FC im Anschluss.
Das Turnier hat übrigens TuS Sachsenhausen II gewonnen.

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RTZapper

Abendshow

Samstag, den 18. Januar 2020
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DO 16.01.2020 | 20.15 Uhr | rbb

Der rbb beweist mit der “Abendshow” einen langen Atem. Als die Show im Oktober neu startete, ging das ordentlich in die Hose. Ingmar Stadelmann hatte mit miesen Witzchen zu kämpfen, mit einem nichtlachenden Publikum, mit allgemein lauer Stimmung.
Aber eigentlich soll man ja ein Urteil nicht über die erste Sendung fällen. Erinnert man sich an große Fernsehshows von damals, sollte man als Erinnerung nicht zwingend die allererste Sendung ansehen, denn die ist selten wirklich so gut wie die folgenden. Alles muss sich noch finden und einrenken. So auch bei der “Abendshow”.

Am Donnerstag lief im rbb die zweite Show in diesem Jahr. Man hält offenbar an der Primetime fest, obwohl es sich eigentlich um eine klassische Late Night handelt.
Aber das Team hat eindeutig an der Show gearbeitet. Zwar belacht das Publikum auch weiterhin nicht jeden Gag, die Gags sind aber durchaus lustig und bissig. Da geht es um die Fashion Week und andere aktuelle Berliner Themen. Ein bisschen mehr Brandenburg könnte thematisch noch rein, was zugegebenermaßen schwierig ist, weil da ja nicht wirklich was los ist. Moderator Ingmar Stadelmann hat die Show auch viel besser im Griff, er bringt die Gags sicher rüber und kann auch besser damit umgehen, wenn mal was nicht klappt.
Nicht alles funktioniert, aber im Großen und Ganzen ist die “Abendshow” unterhaltsam, und vielmehr Satire und Humor als in der Zeit vor Stadelmann. Das Ziel ist definitiv erreicht.

In einem der Einspieler war ein Reporter auf der Fashion Week und konfrontierte die Messebesucher mit Kinderarbeit. Ein Zwölfjähriger saß da, um Klamotten zu nähen. Die Reaktionen war so erschreckend wie witzig. Ein echter Knaller ist der Sandmann für Erwachsene.

Die größte Hürde der “Abendshow” ist es nun vermutlich, die verprellten Zuschauer zurückzuholen. Im Sendegebiet sahen am Donnerstag gerade mal 80.000 Menschen zu. Das ist viel zu wenig, und das ist unverdientermaßen viel zu wenig.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 16. Januar 2021)

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RTelenovela

Klamotten aus!

Samstag, den 18. Januar 2020
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Normalerweise verlaufen berufliche Begegnungen relativ gleich. Man trifft sich, man redet miteinander, Fragen und Antworten, dann noch ein Foto und Auf Wiedersehen.
Neulich war das ein bisschen anders. Treffpunkt war nämlich die Sana-Klinik für operative Orthopädie. Es ging darum, dass dort ein Roboter für den OP-Raum angeschafft worden ist. Dieser Roboter wird bei Operationen eingesetzt, um Knochen zu bearbeiten. Mehr dazu gibt es hier.

Damit wir uns diesen Roboter ansehen konnten, mussten wir natürlich in den OP-Raum, aber das ist gar nicht so einfach. Denn vor dieser kompletten Abteilung steht die Schleuse, durch die wir wussten.
Wir wurden vor die Schleuse gebracht, und als ein Mitarbeiter gerade rein wollte, meinte unsere Begleiterin: “Sie können die beiden Herren ja gleich mal mitnehmen, oder?”
Da wussten wir aber immer noch nicht, was dort passiert.

Bis der Oberarzt uns begrüßte und meinte: So, jetzt müssen wir uns ausziehen.
Oh.
Ausziehen, bis auf die Unterhose, und die Socken konnten wir auch anlassen.
Gesagt, getan. Wir bekamen eine Überzieherhose und ein Oberteil. Dazu noch ein Mützchen für die Haare. Ein netter Anblick. Ein bisschen sahen wir aus wie echte Ärzte. Oder: Pfleger.

In dieser Montur standen wir uns alle gegenüber, während wir uns unterhielten. Und das war dann mal was ganz anderes, so dass ich auch gleich noch ein Foto von mir machen ließ.
Am Ende zogen wir uns wieder in der Schleuse um, und wir verließen den Klinikalltag wieder.

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