Tagesarchiv für 20. Dezember 2019

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Chronik Kremmen 2019

Freitag, den 20. Dezember 2019
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MAZ Oberhavel, 20.12.2019

Januar: In der Raniesstraße in Kremmen brennt ein Nebengebäude ab. +++ Kremmen hat eine neue gemeinsame Kirchengemeinde. +++ Das Polizeirevier zieht aus dem Rathaus ins Woba-Gebäude.

Brandanschlag auf den Jugendclub in Flatow. Unbekannte haben scheinbar am 14. Januar eine brennende Tonne an die Tür gestellt. Der starke Qualm und Ruß hat innen vieles zerstört. Dass daraus kein großes Feuer geworden ist, war wohl eines Glückssache. Bis zum Sommer dauerten dort die Sanierungsarbeiten.

Februar: Die Ex-Oberschulleiterin Elke Schwabe und Ellen Brunner vom Scheunenviertelverein bekommen die Ehrennadel der Stadt. +++ Großeinsatz: In Amalienfelde brennen ein Schuppen und der Dach eines Hauses. +++ Eine Initiative
sammelt Geld für einen Radweg nach Linum. +++ Die Randbereiche der Alten Dorfstraße in Groß-Ziethen sind saniert.

März: An der Alten Hamburger Poststraße werden neue Meilensteine eingeweiht. +++ Margitta Hammerl hat ihren letzten Tag als Sparkassen-Chefin in Kremmen. Ihr folgt Juliane Brösicke.

April: 274 Menschen beteiligen sich am Bürgerhaushalt in Kremmen und den Ortsteilen. +++ Landwirte schlagen Alarm: Die Böden sind trockener als zu Beginn des Dürrejahres 2018.

Die besten Spargelstecher – das war Ende April ein in Kremmen von der MAZ ausgerufener Wettbewerb. Wer kann in zehn Minuten die meisten Stangen stechen. MAZ-Leser Mario Winter machte am Ende das Rennen.

Mai: Die Kita „Villa Kunterbunt“ in Sommerfeld feiert 60. Jubiläum. +++ Der Überflug von Eurofightern erzeugt eine mächtige Druckwelle. +++ Die neue Buslinie zwischen Oranienburg, Schwante und Kremmen startet. Sie soll 2020 wieder
aufgenommen werden. +++ Auf einem Spargelfeld bei Flatow muss eine Handgranate entschärft werden. +++ Bei der Kommunalwahl siegt die CDU vor UWG/LGU und DUB.

Mehr als 100 Mitarbeiter der Sommerfelder Sana-Kliniken sind im Mai in einen zehnstündigen Warnstreik getreten. „Wir sind es wert“, stand auf der Streikkleidung. Die Angestellten fordern eine Lohnerhöhung um sieben Prozent.

Gleich zwei Musikclips von Bosse sind in Kremmen und Umgebung entstanden. „Ich warte auf dich“ mit Bjarne Mädel ist Anfang Februar veröffentlicht worden. Im Mai wurde unter anderen in Sommerfeld gedreht – für „Hallo Hometown“. Anwohnerin Sabrina Schepler stellte dafür auch ihr Grundstück zur Verfügung.

Juni: Das Sommerfelder Projekt „Dorv“-Laden ist gescheitert. Das Interesse ist zu gering. +++ Alle bisherigen Ortsvorsteher werden wiedergewählt. +++ Die Fußballer von Holstein Kiel trainieren in Kremmen.

Madline Fojut ist die Erntekönigin 2019/20 in Kremmen. Beim Tourismustag im Juni auf dem Spargelhof ist sie vorgestellt worden. Den größten Einsatz hatte sie beim Erntefest Ende August im Scheunenviertel. Seit 2001 lebt sie in Kremmen und ist in festen Händen, wie sie sagt. „Jetzt kommt meine Zeit“, sagte sie im Sommer.

Juli: Der Zutritt zum Strand am Kremmener See kostet nun Geld. +++ An der Beetzer Schule entsteht im alten Werkraum ein neuer Klassenraum. +++ Der Scheunenviertelverein feiert 25. Jubiläum. +++ Flatow feiert 110 Jahre Feuerwehr. +++ Andreas Dalibor verlässt die SPD.

Das Punkfestival „Resist to Exist“ sollte Anfang August in Kremmen stattfinden. Erst wenige Tage davor ist entschieden worden, nach Berlin-Marzahn auszuweichen. Im Juni fand auf dem Gelände am Oranienburger Weg
ein Pressetermin statt. Lokalpolitikern und den Organisatoren ist es dennoch nicht gelungen, das Festival für Kremmen zu retten. Im Landratsamt in Oranienburg ist auf eine Baugenehmigung beharrt worden. Es bestand das Verbot, Zelte und Catering aufzubauen. Inzwischen ist klar: Auch 2020 wird „Resist to Exist“ nicht in Kremmen stattfinden. Die Organisatoren wollen langfristig aber zurückkehren, heißt es.

August: Im Beetzer Hort werden Räume gesperrt. Treppe und Fluchtweg seien zu eng. +++ Wochenlang liegt Sanitär-Müll im Wald von Ludwigsaue.

September: Bei der Landtagswahl siegt in Kremmen die AfD vor SPD und CDU. +++ Der hohe Krankenstand im Rettungsdienst sorgt in Kremmen und Staffelde für Probleme. +++ Der Kremmener Tourismusverein löst sich auf.

Oktober: RE 6 und RB 55 fallen aus – die Bahn sorgt ständig für Probleme. +++ Die A 24 wird gesperrt. Ein Wochenende lang rollt der Verkehr über die Dörfer: Chaos! +++ „Webers Eck“ in Sommerfeld soll neu bebaut werden. +++ Hans-Georg Maaßen tritt auf dem Spargelhof auf.

Trauer in Beetz: Bäckermeister Mike Bollig ist im Oktober mit nur 55 Jahren verstorben. Ein paar Tage danach ist die Bäckerei ein letztes Mal geöffnet worden – zu Ehren des Beetzers. Die Familie und Angestellte haben sich dafür zusammengetan.

November: Medikamentenmangel. Auch in Kremmen gibt es Engpässe bei Ibuprofen und anderen Mitteln. +++ Bei der Schleppjagd in Staffelde kommt es zum Zwischenfall. Ein Begleitauto fährt in einen Graben. +++ In der Kita „Räuberhöhle“ in Staffelde gibt es zusätzliche Räume. +++ Der für den Brand im November 2018 in der Ruppiner Straße Verantwortliche, muss drei Jahre in Haft.

Dezember: Zum Jahresende gibt Stadtbrandmeister Gerd Lerche seinen Posten ab.

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Landfrauenküche im Advent

Freitag, den 20. Dezember 2019
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MO 16.12.2019 | 20.15 Uhr | BR-Fernsehen

Montag, 20.15 Uhr, im BR-Fernsehen: In der Sendung “Landfrauenküche im Advent” kocht Cathi aus dem Berchtesgadener Land frischen Saibling.
Montag, 20.15 Uhr, im WDR: In der Sendung “Land und lecker im Advent” kocht Cathi aus dem Berchtesgadener Land frischen Saibling.
Montag, 20.15 Uhr, im SWR-Fernsehen: In der Sendung “Lecker aufs Land im Advent” kocht Cathi aus dem Berchtesgadener Land frischen Saibling.
Drei Sendungen, eine kochende Frau? Was ist da los?

Was da jeden Montagabend in drei Dritten Programmen vor sich geht, ist in der Tat bemerkenswert. Denn einerseits handelt es sich – zeitgleich im BR, WDR und SWR – um verschiedene Sendungen. Aber das Sendematerial ist dasselbe.
Überall kochte am Montag Cathi aus dem Berchtesgadener Land frischen Saibling und hatte drei andere Landfrauen zu Gast. Die haben in den Vorwochen gekocht.
Allerdings: Der Off-Kommentar war in jeden Sender ein anderer. Die Musik im Hintergrund war eine andere, mitunter war der Schnitt auch anders.
Die Frage ist: Warum wird nach einem Dreh eine Sendung in drei verschiedenen Versionen produziert und gleichzeitig ausgestrahlt?

Die Antwort ist einerseits einleuchtend, andererseits trotzdem bekloppt.
Die selbe Produktionsfirma stellt für den BR, WDR und SWR dieselbe Idee um. Landfrauen treffen und bekochen sich. Im BR heißt die Serie “Landfrauenküche”, im WDR “Land und lecker”, im SWR “Lecker aufs Land”.
Das fällt so lange nicht auf, wie die Reihen in den jeweiligen Bundesländern Geschichten aus den jeweiligen Bundesländern erzählen. Wenn aber die drei Reihen aufeinandertreffen, dann rückt dieser Irrsinn ins Blickfeld. Vor allem dann, wenn in den Programmzeitschriften die drei Sendung direkt nebeneinander stehen.

Anstatt dass eine Sendung (mit meinetwegen drei verschiedenen Vorspännen) entsteht, haben sich drei komplett verschiedene Teams an die jeweilige Bearbeitung der Sendung gemacht.
Der Umfang der finanziellen Verschwendung hält sich vermutlich in Grenzen. Es erzählt aber dennoch etwas über den ARD-Irrsinn, der da hin und wieder um sich greift.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek: in der BR-Version (bis 17. November 2020) – in der WDR-Version (bis 16. November 2020) – in der SWR-Version. (bis 21. November 2024)

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ORA aktuell

Polizeihochschule in Oranienburg: Rechtsextremismus-Ärger um Dozent

Freitag, den 20. Dezember 2019

Ein Dozent der Polizeihochschule Brandenburg in Oranienburg gehört zum Verein Uniter. Dieser steht im Verdacht, Teil eines rechtsextremistischen Netzwerkes zu sein. Das berichtet “Der Tagesspiegel”.
Rainer Grieger, Präsident der Hochschule, bestätigte das. Er habe “keine Veranlassung gesehen, ihn von seiner Aufgabe zu entbinden”, sagte er. Er sei hoch anerkannt, seit 28 Jahren Polizist und seit 2006 an der Hochschule.

Wie es weiter heißt, werde der Dozent aus dem Uniter-Verein austreten.

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RTelenovela

Wahl zum Überraschungsevent 2019

Freitag, den 20. Dezember 2019
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2018 -> 3.12.2018
(35) -> 15.12.2019

Die Überraschungsevent-Szene aus Berlin und Brandenburg traf sich am Donnerstagabend zur großen Wahl des Top-Überraschungsevents 2019. Die Abstimmung fand im Lokal “Thüringer Stuben” im Stadtbezirk Prenzlauer Berg statt und stand unter dem Eindruck von Gänsebrust und Gänsekeule.

Im März 2016 ist die Idee der Überraschungsevents geboren worden. Sie funktioniert so: Bei zwei Teilnehmern ist jeder abwechselnd dran, ein Event zu planen. Der andere bekommt nur den Termin und den Treffpunkt mitgeteilt. Bedingung: Es muss etwas Kulturelles sein. Was genau, ist egal. Bis zu 30 Euro darf es ungefragt kosten.
In der 2019er-Stafel fanden zehn Überraschungsevents statt, der Dezember ist der Monat des Fazits und der Preisverleihung.
Jede Wertung von 1 bis 10 Punkte musste einmal vergeben werden.

Und das Top-Überraschungsevent 2019 iiiiiiiiiist: der Abend beim Magical Festival of Lights Garden in Marzahn!
Es lag allerdings nicht in beiden Einzelbewertungen vorn – aber es kam einmal auf Platz 3 und einmal auf Platz 2. Es ist also immerhin eine ungefähre Einigkeit. Auf den Plätzen lagen das Konzert “Die singende Orgel” in Grunewald und die Comedian Harmonist Today in Marzahn.
Für gegenseitige Empörung sorgte, dass das Theaterstück “Die Hand ist ein einsamer Jäger” bei ihm auf Platz 1, bei ihr auf dem letzten Platz 10 landete. Im Endergebnis dann Platz 5.

Für 2020 ist eine 5. Staffel der Überraschungsevents vorgesehen – mit bis zu elf weiteren Veranstaltungen. Los geht es voraussichtlich am 11. Januar 2020. Womit ist natürlich noch geheim!

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