Tagesarchiv für 15. Dezember 2019

KeineWochenShow

#154 – She’s got the Look

Sonntag, den 15. Dezember 2019
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“The Look” war der wohl größte Hit von Roxette. Nun ist Sängerin Marie Fredriksson gestorben, und in KeineWochenShow werden wir sie würdigen.

Und auch sonst werfen wir wieder einen Blick auf die Woche: Der Brexit steht nun doch bevor. Miss Brandenburg kommt aus Oranienburg. Das Punkfestival “Resist to Exist” kommt auch 2020 nicht nach Kremmen. Dafür war die Schlagersängerin Kristina Bach in Hennigsdorf. Es geht um den baldigen Drehschluss in der Lindenstraße und um die wunderbare Sendung “Die Geschichte eines Abends”.

Das und noch mehr in KeineWochenShow #154 auf Youtube.

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RTelenovela

Überraschungsevent (35): Unerhört

Sonntag, den 15. Dezember 2019
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(34) -> 19.11.2019

Der Startschuss fiel im April 2016. Einmal im Monat wollen wir uns gegenseitig überraschen. Und immer darf der andere nicht wissen, wo genau wir hingehen werden – erst vor Ort wird das Geheimnis gelüftet. Der Termin muss beim anderen natürlich abgefragt werden, alles andere nicht. Die Preisgrenze liegt bei 30 Euro. Diesmal durfte sie das Event planen.

Zum zweiten Mal nach 2016 besuchten wir das Café Tasso im Friedrichshain. Es ist an der Karl-Marx-Alle, die an der Stelle aber nicht mehr Karl-Marx-Allee heißt, sondern Frankfurter Allee – wie wir am Ende des Abends feststellten.
Wir waren diesmal bei einer Art Autorenlesung. “Die Unerhörten” nennt sich eine Gruppe von Menschen, die Texte schreiben und wohl auch Romane. Immer wieder veranstalten sie im “Tasso” Abende zu einem bestimmten Thema.
Weil es die letzte Veranstaltung im Jahr ist, gab es ein Special. Gelesen wurden jeweils Texte von anderen.

So richtig überzeugen konnte mich allerdings keiner der Texte. Weil sie entweder merkwürdige Verläufe hatten und ich an irgendeinem Punkt inhaltlich ausgestiegen bin. Ein Text war gewissermaßen die eigene Grabrede, die mir aber nicht gefallen hat, weil sie so seltsam abgehoben war. Ein Text war ein Radiodialog: Es ging darum, dass sich Thüringen von Deutschland abgespaltet hat, und eine Moderatorin befragte einen Politiker. Die Freie Deutsche Republik entpuppte sich als Nazihölle. Der Text selbst war allerdings ein bisschen abgedroschen, und es fehlt ihm am Ende auch irgendwie der Clou. Als Schlusspunkt so eines vorweihnachtlichen Abends auch irgendwie unpassend.

Sehr schön war dagegen eine Aktion, bei der jeder Gast einen Satz schreiben sollte. Es ging um eine Frau und einen Mann. Die Fraun im “Tasso” schrieben einen Satz für die Frau, die Männer einen für den Mann. Alle diese Sätze sind zu einer Geschichte zusammengefügt worden, und die war sehr lustig.

Merkwürdig ist, dass das “Tasso” trotz abendlicher Veranstaltung um 17 Uhr Küchenschluss hat. Zwar gibt es noch Kuchen und Quiche, aber wir hätten auch gern “richtig” gegessen. In der Pause kommt auch niemand rum, um noch Getränke aufzunehmen. Wir hätten durchaus noch was getrunken. Geschäftstüchtig sind sie da jedenfalls nicht.

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