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Staufalle A114

Ich habe heute im Stau gestanden – auf der A114 zwischen dem Dreieck Pankow und Berlin-Pankow-Heinersdorf. Das Ärgerlichste daran ist aber, dass das eigentlich vollkommen unnötig wäre, wenn ein paar Verkehrsplaner einfach mal länger nachgedacht hätten.

Die Autobahnen rund um Berlin sind baufällig. Die A10 im Norden wird schon ausgebaut, die A111 ist im Norden von Berlin ein Pflegefall, die A114 im Nordosten ebenfalls.
Auf dem Pankow-Zubringer sind jetzt schon mehrere Baustellen.
Direkt im Dreieck Pankow ist immerhin schon dazugelernt worden, denn die zweite Spur ist dort gesperrt worden, was vernünftig ist, weil nach guten 200 Metern schon wieder eine Einengung kommt.

Am Ende dieser Baustelle wird die Autobahn wieder zweispurig. Bis zur zweiten Baustelle, bis zur nächsten Einengung. Dort bildet sich der Stau, und ich vermute, das würde nicht passieren, wenn die zweite Spur von vornherein gar nicht freigegeben wurde. Was einmal in der einen Spur flüssig ist, bleibt flüssig.
Dasselbe Spiel zwischen Baustelle Nummer 2 und 3. Zweispurig, Einengung, Stau.

Wer plant so was? Aber andererseits: Wer Berlin aus Autofahrersicht kennt, der weiß, dass die Stadt mit Fahrspurführungen oft sowieso merkwürdige, gefährliche Wege geht.

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