Tagesarchiv für 17. September 2019

RT liest

Katharina Peters: Todeswoge

Dienstag, den 17. September 2019

(2) -> 8.7.2018

Es scheint ein relativ simpler Auftrag zu sein. Bei der Wismarer Privatdetektivin Emma Klar meldet sich eine Frau, die einen alten Schulfreund vermisst. Normalerweise hat sich Ingo Beyer immer zu ihrem Geburtstag gemeldet. Diesmal nicht. Ist er verschwunden?
Emma Klar findet schnell heraus, dass Ingo Beyer tatsächlich verschwunden ist. Aber nicht nur das: Der Mann stand vor einiger Zeit vor Gericht, weil er ein Kind getötet haben sollte. Es konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden. Freispruch. Allerdings waren sich die Leute von der Polizei durchaus sicher, dass er schuldig war und ist.
Aber wo ist er jetzt? Und warum liegt in seiner Autowerkstatt in einer zugefliesten Grube eine Leiche?

Nach “Todesstrand” und “Todeshaff” nun “Todeswoge”. Es ist der dritte Ostsee-Krimi von Katharina Peters, ihre Krimis sind in der Gegend von Wismar und Grevesmühlen angesiedelt.
Leider braucht ihr neuer Roman ziemlich lange, bis er in die Gänge kommt. Der Text kommt enttäuschend dröge daher, das ist man von Katharina Peters nicht gewohnt. Allerdings ist die Wismar-Reihe allgemein sehr viel schwächer die die Rügen-Romane, weil sie viel weniger verortet sind, weniger Lokalkolorit haben und auch das Polizeiteam eher unüberschaubar wirkt. Zudem ist lange nicht klar, worauf die Story hinauslaufen soll. Das ändert sich zwar später, aber die ganz große Spannung kommt auch dann nicht auf.

Katharina Peters: Todeswoge
aufbau taschenbuch, 317 Seiten
5/10

Hits: 112

ORA aktuell

Postbank schließt auf dem Oranienburger Bahnhofsplatz

Dienstag, den 17. September 2019
Tags:

Die Post mit der Postbank hat am Montagmittag ihre Tore auf dem Oranienburger Bahnhofsplatz geschlossen. Am Mittwoch, 18. September, öffnet stattdessen eine neue Filiale an der Bernauer Straße, im ehemaligen Schuhladen. Dort wird es auch einen Geldautomaten geben – am Bahnhof gibt es dagegen keinen mehr.

Hits: 116

RTZapper

NightWash

Dienstag, den 17. September 2019
Tags: ,

FR 13.09.2019 | 23.35 Uhr | Sat.1

Stand-up-Comedy hat in Deutschland eine neue Heimat – mal wieder. “NightWash” ist zurück – wobei die Show eigentlich nie weg war.
Am Freitagabend startete bei Sat.1 aber eine neue Staffel der Show, die in einem Kölner Waschsalon aufgezeichnet wird. Der Raum ist eng, die Bühne ist klein, das Publikum ist ganz dicht dran. Als Comedian muss man abliefern, sonst ist man geliefert.

Die erste Folge bei Sat.1 war so etwas wie ein Familientreffen, denn auf der kleinen Bühne standen neben dem neuen Moderator Atze Schröder auch Simon Stäblein und Luke Mockridge. Beide waren sie auch schon “NightWash”-Moderatoren, und es ist schön, dass man auch bei Sat.1 nicht den Eindruck machte, als handele es sich um eine ganz neue Show. Stattdessen hob man hervor, dass wir es hier mit einer traditionsreichen Show zu tun haben.

Im Oktober 2001 schon startete “Night Wash” im WDR. Eine Staffel lief sogar im Ersten. 2007 kam der Wechsel zu Comedy Central, 2009 ging es rüber zu einsfestival, dem späteren one. In den letzten beiden Jahren gab es “NightWash” nur auf Youtube. Mit Sat.1 hat man nun einen neuen Partner gefunden, der der Show hoffentlich so viele Zuschauer zuspült wie noch nie.
Dass man da als Zugpferd einen alten Hasen wie Atze Schröder voranstellt, erscheint da nur logisch, immerhin braucht Sat.1 ja jemanden, mit dem sie werben können.

Dass man für die Sat.1-Show auch Comedian Carl-Josef (14) hat noch mal auftreten lassen, obwohl er mit fast derselben Stand-Up-Nummer schon im Juni bei “NightWash” war, ist ebenso verständlich. Dass er aber auch fast die gleiche Nummer erzählte wie zwei Stunden zuvor bei Luke Mockridge – das hätten man vielleicht besser planen können.

Hits: 111