Tagesarchiv für 9. September 2019

RTZapper

Wenn die Deiche brechen

Montag, den 9. September 2019
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DO 05.09.2019 | 22.00 Uhr | NDR

Krisenstimmung in den Niederlanden. Es stürmt und regnet gewaltig. Die Nordsee peitscht gegen die Küste und ihre Deiche. Weite Teile des Landes liegen entweder sind wenig über oder unter dem Meeresspiegel.
Die belgisch-niederländische Serie “Wenn die Deiche brechen” erzählt, was passiert, wenn wirklich die Katastrophe kommt, die alle befürchten. Die sechs Folgen liefen von Dienstag bis Donnerstag im NDR.

Da sitzen dann Regierungsleute zusammen und beraten, ob sie evakuieren. Dass sie dann nicht evakuieren hat am Ende wirtschaftliche und politische Gründe. Es gibt Intrigen und Drohungen. Und alle hoffen, dass es sowieso nicht so schlimm wird.
Aber die Katastrophe kommt. Die Deiche brechen, die Wassermassen überspülen ganze Landstriche.

Wir sehen das im Wasser versinkende Rotterdam. Ab und zu sehen wir Grafiken, welche Teile der Niederlande überschwemmt sind, und es sind viele.
Diese Serie rüttelt auf, denn so eine Katastrophe kann tatsächlich kommen. Der Klimawandel macht es möglich, dass außergewöhnliche Wetterlagen gewöhnlicher werden könnten.

Dass diese sechs Folgen nur im Spätprogramm des NDR laufen, ist einerseits schade. Denn die Story hat das Potenzial für das Hauptprogramm. Andererseits war dann eigentlich doch nur der Auftakt wirklich stark. Dort war zu sehen, wie die Katastrophe über das Land reinbrach. Das Problem: Die weiteren Folgen drifteten ein wenig zu sehr in eine Seifenoper ab. Da ging es um persönliche Schicksale, Streitigkeiten und Ränkespiele in der Politik. Da hätte es der Serie gut getan, hin und wieder doch noch den Blick aufs große Ganze zu zeigen, vielleicht doch noch mehr zu erklären und die Folgen zu zeigen. Aber leider ist das ja oft so bei diesen Katastrophengeschichten – dass sie mit der Zeit abflachen, weil der Fokus zu sehr auf die Soap gelegt wird.

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RTelenovela

Wissenswertes über Erlangen

Montag, den 9. September 2019
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Von München nach Berlin ging es – wie schon auf der Hinfahrt – mit dem ICE. Allerdings um ein paar Euro zu sparen, wich ich in diesem Fall auf den etwas langsameren ICE aus. Der braucht eine gute halbe Stunde länger als der Sprinter. Er hält unterwegs öfter. Während der Sprinter nur in Nürnberg, Erfurt und Halle hält, stoppen wir nun zum Beispiel in Erlangen.
In Erlangen habe ich natürlich sofort den bekannten NDW-Hit “Wissenswertes über Erlangen” im Kopf. Ich suchte den Song von Foyer des Arts auf Youtube – W-Lan sei Dank! Und als wir Erlangen verließen, hatte ich den Erlangen-Song von 1982 im Ohr.

Auch in Bamberg stoppt der Zug, dann in Erfurt und auch in Leipzig. Da hatte ich ein Déjà-vu, denn in Leipzig war ich ja gerade erst. Wir rollen am Flughafen vorbei und fahren dann in die Stadt ein. Das Spezielle: Leipzig hat einen Sackbahnhof, von dort aus fährt der Zug rückwärts wieder raus. Man braucht in der Bahn ziemlich viel Zeit für Leipzig.
Dafür entfällt dann Halle, aber auch in Wittenberg stoppt der ICE nochmal.
Ganz pünktlich rollte der Zug in Berlin-Hauptbahnhof ein. In diesen Fällen ist man als Fahrgast tatsächlich extrem entspannt.

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