Tagesarchiv für 2. September 2019

ORA aktuell

Landtagswahl 2019: SPD gewinnt in Oranienburg

Montag, den 2. September 2019
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Die SPD hat in Oranienburg die Landtagswahlen 2019 gewonnen. Sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen lagen die Sozialdemokraten vorn.

Erststimmen: Björn Lüttmann (SPD), 25,7 % | Andreas Galau (AfD), 22,4 % | Nicole Walter-Mundt (CDU), 19,4 % | Elke Bär (Linke), 10,8 % | Heiner Klemp (Grüne), 8,5 % | Heinz Ließke (BVB/Freie Wähler), 6,5 % | Daniel Langhoff (FDP), 4,2 % | Maximilian Horn (Die Partei), 1,4 % | Ria Nicola Schulz (Piraten), 1,1 %

Zweitstimmen: SPD 26,4 % | AfD 23,9 % | CDU 14,9 % | Die Linke 10,7 % | Grüne/Bündnis 90 10,3 % | BVB/Freie Wähler
5,0 % | FDP 3,8 % | Tierschutzpartei 3,2 % | Piraten 1,1 % | ÖDP 0,6 % | V-Partei³ 0,3 %

Wahlbeteiligung;: 57,8 %

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RT im Kino

Prélude

Montag, den 2. September 2019

Das Klavier. Das ist sein Leben. David (Louis Hofmann) ist 19 und besucht das Musikkonservatorium. Er hat ein wichtiges Vorspiel vor sich. Denn er will ein Stipendium bekommen, um in New York Musik studieren zu können. Er übt. Er übt wie ein Wahnsinniger, und es scheint auch alles gutzugehen. Seine Klavierlehrerin Dr. Matussek (Ursina Lardi) hält viel von ihm. Aber wird das reichen?
David hat harte Konkurrenz. Zum Beispiel Walter (Johannes Nussbaum). Der ist mit der Gesangsschülerin Marie (Liv Lisa Fries) zusammen. David verliebt sich in sie.
Die Liebe gibt ihm Kraft, aber bald scheint sich David in alles reinzusteigern. In die Musik und in den Willen, alles zu erreichen, was er will. Zunehmend verliert er die Kontrolle.

“Prélude” handelt von einem jungen Mann, der sein Leben auf die Musik zu fokussieren scheint. Wir begeleiten David auf dem Konservatorium, und lange wirkt es, dass sich der Film ausschließlich darauf konzentriert. Lange weiß der Zuschauer nicht, wer dieser David eigentlich ist. Wo er herkommt, was ihn genau antreibt.
“Prélude” bleibt nah dran an David und in der Musikschule. Es gibt hochfaszinierende Augenblicke in diesem Film. Zum Beispiel, wenn seine Lehrerin ihm eine Klangfolge vorstellt und er sie immer und immer wieder spielen muss. Und sie als Klangfolge lange im Film zu hören bleibt. Wie überhaupt Louis Hofmann für eine große Faszination sorgt, denn er spielt den jungen Klavierschüler auf eine sehr fesselnde Art.
Nach und nach merkt der Zuschauer, wie David tickt. Wie es in ihm arbeitet, wie der Druck größer wird. Und wie ihm alles entgleitet.
Und dann der Bruch. Er fährt nach Hause, und man ahnt, woher er kommt und wieso er weg will. Allerdings muss man sagen: Der Schluss ist Mist.
Der Schluss schmälert diesen Film leider sehr, denn er ist enttäuschend lapidar, und er wäre auch nicht nötig gewesen. Das macht ihn am Ende aber dennoch sehenswert.

-> Trailer auf Youtube

Prélude
D 2018, Regie: Sabrina Sarabi
X-Verleih, 95 Minuten, ab 12
8/10

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RTZapper

Der Krieg und ich

Montag, den 2. September 2019
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SA 31.08.2019 | 20.00 Uhr | KiKA

Wie haben Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebt? Und was können wir aus den Geschehnissen im Zweiten Weltkrieg für heute lernen?
Zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges hat der Kinderkanal von ARD und ZDF ein besonderes Projekt gestartet. Am Sonnabendabend liefen dort die ersten beiden Folgen von “Der Krieg und ich”.

In jeder Folge geht es um die Geschichte des Krieges, der 1939 begonnen hatte. Das Besondere: Immer geht es im Speziellen um ein Kind, das in einem Land in Europa lebt.
Wie erlebt ein Kind die Hitlerjugend in Deutschland? Wie erlebt ein Kind in Norwegen die deutsche Besatzung? Gleichzeitig lernen die Kinder – und die hoffentlich mitzuschauenden Eltern -, was in dieser Zeit alles passiert ist und wie es dazu kommen konnte. Was war die Hitlerjugend? Was war ihr Ziel? Warum war die Flucht von Norwegen nach Schweden so schwierig?

In der ersten Folge am Sonnabend ging es auch um die Geschwister Scholl, die in München an der Uni mit Flugblättern viel Mut bewiesen haben. In Zwischenmoderationen ist darauf noch mal näher eingegangen worden.
Es ist gut und wichtig, dass es so eine Serie für Kinder (ab 8) und Jugendliche gibt. Auf eine für sie zugeschnittene Art wird ihnen das Grauen erklärt und eingeordnet.
Hoffentlich läuft die Reihe, die in Deutschland vom SWR verantwortet wird, nach der Ausstrahlung im KiKA – immer sonnabends und sonntags ab 20 Uhr – auch noch mal im “erwachsenen Fernsehen”.

-> “Der Krieg und ich” (Folgen 1/2) in der ARD-Mediathek (verfügbar bis 1.Juni 2024)

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RTelenovela

Aufm Darß (3): Arche und mehr

Montag, den 2. September 2019
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(2) -> 25.8.2008

Ein kleiner Ausflug auf den Darß. Aus Richtung Stralsund kommend, geht es über die Meiningenbrücke über den Meiningenstrom auf die Halbinsel.
Früher war das mal eine Eisenbahnbrücke, dann ging dort der Straßenverkehr teilweise rüber. Inzwischen gibt es eine Behelfskonstruktion, über die man fährt.

Ist man dann auf der Halbinsel fährt man in Richtung Prerow lange am Wald entlang. Links von der Straße sind große Parkplätze, von denen aus die Leute durch den Wald zum Ostseestrand pilgern.
In Prerow gibt es das “Kiek in”, den Kulturkaten. Ein sehr schöner Ort mit einem Café, und offenbar finden dort auch viele kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Gezeigt wurde gerade Karikaturen und einiges mehr.

Im Nachbarort Wiek am Darß gibt es einen weiteren sehr schönen Ort: die Darßer Arche, ein weiteres Kulturzentrum. Direkt daneben befindet sich ein ein Café mit einer tollen Terrasse, auf der man aufs freie Feld schauen kann. Hinter dem Café ist noch eine Art Besucherzentrum. Dort gibt es Bücher, Andenken, Blumen, Geschirr und vieles mehr – eine interessante Mischung, und irgendwas wird man da immer finden. Und wenn es am Ende dann doch nur Kaffee und Kuchen ist – die Auswahl ist groß.

Unser Ausflug auf den Darß dauerte nur gute zwei Stunden – das hat aber für erstaunlich viel Kultur und schöne Orte gereicht.

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