Tagesarchiv für 8. August 2019

RT liest

Daniel Silva: Der englische Spion

Donnerstag, den 8. August 2019

(14) -> 3.4.2018

Schock in Großbritannien. Auch wenn die Prinzessin geschieden ist – die Leute lieben sie. Und nun soll sie tot sein? Als sie auf einer großen Yacht unterwegs ist, wird das Boot von einer Bombe zerfetzt. Sie ist verschollen, aber man kann davon ausgehen, dass sie den Anschlag nicht überlebt hat.
Es beginnt die fieberhafte Suche nach dem Täter. Es ist ein neuer Fall für Gabriel Allon, den Agenten des israelischen Geheimdienstes. Er setzt sich auf die Spur des oder der Terroristen. An seiner Seite ist Christopher Keller, ein ehemaliger Offizier.
Die Suche führt sie durch ganz Europa, zum Showdown kommt es aber in Nordirland. Ein Kampf der verschiedenen Geheimdienste…

“Der englische Spion” ist der Titel des 15. Gabriel-Allon-Thrillers aus der Feder von Daniel Silva. Die Ausgangssituation könnte nicht spannender und publikumswirksamer sein: ein Anschlag auf die ehemalige Prinzessin. Es entspinnt sich mal wieder ein Fall, der allumfassend ist, bei dem aufpassen muss, dass man nicht den Faden verliert. Wenn man ihn nicht verliert, dann ist es ein sehr spannender Roman. Denn Daniel Silva gelingt wieder eine gute Mischung aus mitreißenden Dialogen und sehr gut beschriebenen Situationen. Dass das Motiv des Prinzessinnenmordes zwischendurch ein wenig aus den Augen verloren wird, sei da verziehen.

Daniel Silva: Der englische Spion
Harper Collins, 557 Seiten
8/10

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RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (55): Computer. Ein Ansichtsexemplar.

Donnerstag, den 8. August 2019
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(54) -> 11.7.2019

Wenn man zu McDonald’s geht, dann kann man seit einiger Zeit seine Bestellung an modernen Terminals eingeben, mit der Karte bezahlen, und dann wird das Bestellte an den Tisch gebracht.
Auch in Berlin-Pankow, an der Prenzlauer Promenade, stehen solche Terminals. Nur leider sind sie offenbar zu nichts zu gebrauchen.

Ich stelle mich an das Terminal und gebe ein, was ich essen möchte. Das dauert recht lange, weil man das ja in den umfangreichen Menüs und Unterpunkten erst mal alles finden muss. Am Ende gebe ich an, mit Karte zahlen zu wollen und das Essen an den Tisch gebracht haben zu wollen.
Letzteres funktioniert schon mal nicht: Man muss dazu einen dreistelligen Code eingeben, entsprechende Nummern liegen an den Terminal bereit. Also, normalerweise, in Pankow nicht.
Ich frage einen Angestellten, was man denn nun für eine Nummer eingeben müsse. Er kommt heran, drückt an die Stele, wo man sagt, dass man das Essen vom Tresen holen will. Meine Anmerkung, dass ich das aber nicht wollte, ignoriert er.

Ich will nun aber mit der Bankkarte zahlen. Das Gerät sagt mir, dass ich den Anweisungen auf dem Lesegerät folgen solle. Das sagt mir das Gerät ziemlich lange. Nur kommen leider keine Anweisungen. Es passiert einfach nichts.
Ich frage wieder den schon leicht genervten Angestellten, der dann meint, ich müsse einfach am Tresen bestellen.

Tut mir Leid, dass ich da ein bisschen pissig werde. Aber wozu stellen die sich da die Computer hin, preisen den Bringservice an den Tisch an, wenn es eben diesen Service gar nicht gibt. Und dann funktioniert auch der Rest nicht. Das funktioniert in anderen Filialen von McDonald’s aber sehr viel besser. In Pankow scheint es niemanden zu interessieren.

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