Tagesarchiv für 31. Juli 2019

RTelenovela

Wasserarmut

Mittwoch, den 31. Juli 2019
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Ganz schön flach! Wer in diesen Tagen mal an der Oranienburger Havel unterwegs ist, der wird merken, dass wir momentan Niedrigwasser haben.
Vom Blauen Wunder aus sieht man, dass in der dortigen Bucht so gut wie kein Wasser mehr ist. Die Seerosen liegen blank. Radelt man weiter Richtung Stadtzentrum, sieht man in Höhe der Pferdeinsel, dass auch dort schon große Wasserarmut in der Bucht herrscht.
Zwischen Louise-Henriette-Steg und Schlossbrücke befindet sich ein Anlegesteg. Ich kann mich erinnern, dass noch im Frühjahr leichtes Hochwasser herrschte. Die Havel floss ganz knapp unter dem Steg vorbei. Jetzt ist zwischen Steg und Wasser sehr viel Platz.

Wie wäre das eigentlich, wenn in Zukunft die Sommer noch heißer und trockener werden? Wird die Havel irgendwann mal ein Rinnsal? Gar nicht auszudenken, was das für Folgen hätte – vor allem für die Natur, aber auch für die Wirtschaft.

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ORA aktuell

Bombensuche: Oranienburg ist Modellregion

Mittwoch, den 31. Juli 2019
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Bei der Suche nach Bombenblindgängern ist Oranienburg künftig eine Modellregion. Am Dienstag waren Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) in Oranienburg.

In der Hans-Grade-Straße haben die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) künftig ihre Wirkungsstätte. Der Zentraldienst der Polizei, zu dem der KMBD gehört, sei künftig eine Sonderordnungsbehörde in der Stadt. Sie soll Bombenentschärfungen effektiver organisieren. 13 zusätzliche Stellen soll der KMBD bekommen. „Alle Beteiligten packen gemeinsam an, das Problem zu lösen. Das funktioniert jetzt“, sagte Olaf Scholz.

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RTZapper

Sportschau live: Tour de France 2019, 21. Etappe

Mittwoch, den 31. Juli 2019
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SO 28.07.2019 | 17.55 Uhr | one

Das ist ja wirklich blöd. Da wird drei Wochen lang die Tour de France übertragen – über weite Strecken bei one, und der Zieleinlauf lief immer live im Ersten. Und dann ist endlich die finale 21. Etappe, die große Einfahrt nach Paris, und dann kann Das Erste leider nicht live dabei sein.
Und das muss man wirklich verstehen. Denn es ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit, auf die Wiederholung einer zwei Jahre alten “Tatort”-Folge zu verzichten.

Erstmals haben sich die Veranstalter der Tour de France für die große Pariser Zieleinfahrt ein Abend-Event überlegt. Weil es am Abend einfach schöner aussehen soll.
Da hat man aber leider die Rechnung ohne die ARD gemacht. Den alten “Tatort” lässt man sich am Sonntag zur Primetime nicht kaputtmachen. Der ist ein Muss.
Stattdessen gab es die Live-Übertragung nur bei one, wo sie keine halbe Million Menschen erreichten. Im Ersten lief ab 21.45 Uhr nur eine gut 15-minütige Zusammenfassung, zu der man sich immerhin durchringen konnte. Aber auch nur, weil ein deutscher Fahrer auf Platz 4 landete.

Das Motto der ARD scheint zu sein: Wir lassen uns das Sommerloch nicht stopfen! Da sind sie wenigstens mal konsequent.

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