Tagesarchiv für 15. Juni 2019

RTelenovela

Überraschungsevent (29): Die besten Fotos

Samstag, den 15. Juni 2019
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(28) -> 1.4.2019

Der Startschuss fiel im April 2016. Einmal im Monat wollen wir uns gegenseitig überraschen. Und immer darf der andere nicht wissen, wo genau wir hingehen werden – erst vor Ort wird das Geheimnis gelüftet. Der Termin muss beim anderen natürlich abgefragt werden, alles andere nicht. Die Preisgrenze liegt bei 30 Euro. In diesem Monat durfte sie das Event planen, als nächstes bin ich dran.

Das Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg ist nicht nur die Zentrale der SPD. Dort finden auch mehrere Ausstellungen statt. Gerade kann man sich dort auch die World-Press-Photos 2018 ansehen. Dabei handelt es sich um von einer Jury ausgezeichneten Fotos aus aller Welt.
Da ist zum Beispiel das Kind, das auf einem Bett liegt, das sich auf einem Müllsee befindet. Eigentlich wäre es ein See mit Wasser, aber das Gewässer ist vor Müll nicht mehr zu sehen.
Oder der verlassene Raum, der zur Hälfte mit Sand bedeckt ist – nach einem Vulkanausbruch führte das in dem Ort zur Katastrophe.
Oder das Foto mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron, der von US-Präsident Trump an der Hand weggezogen wird.
Oder das Foto mit dem Puma, der einen sehr eindringlich in die Augen sieht. Und der so hochauflösend fotografiert ist, dass man sich sehr schön sein Fell betrachten kann.
Und und und.

Der Eintritt kostet nichts, allerdings muss man seinen Ausweis mitbringen und vorzeigen.

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ORA aktuell

Kuttner vs. Laesicke: Disput um Kurt

Samstag, den 15. Juni 2019
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Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) hat sich in der Wochenzeitung “Die Zeit” zu Sarah Kuttners in Oranienburg spielenden Roman “Kurt” geäußert. “Ein bisschen belanglos. Nicht das Thema, das ist natürlich sehr ernst, aber es ist leider eher wie Nachmittagsfernsehen aufgeschrieben, ohne Tiefe. Es wirkt auf mich wie Effekthascherei.”
Sarah Kuttner antwortete auf Twitter: „Liebe Oranienburger! Euer Hauptliteraturkritiker und Bürgermeister Laesicke findet Kurt in der ZEIT ’belanglos’ & ’wie Nachmittagsfernsehen’. Da ich seiner Meinung vertraue (er war immerhin auf meiner Premierenlesung) bitte ich Euch eindringlich, vom Kauf des Buches abzusehen.“

Der Märkischen Allgemeinen sagte Laesicke: “Ich wurde von der ’Zeit’ gefragt, ob ich meine Zitate noch einmal gegenlesen möchte. Das war nicht nötig, denn das ist meine Meinung. Es ist nicht mein Buch.“ Das sei seine ehrliche Meinung. „Sicherlich kann man sich auch diplomatischer äußern. Ich denke, dass sie austeilen, aber nicht einstecken kann.“ Zur Lesung im März in der Stadtbibliothek sagte er, dass sie ihn „verbal ein paarmal angerempelt” habe, ohne dass er die Gelegenheit bekam, Stellung zu beziehen.“
Kuttner dazu auf Twitter: “Wird immer besser mit Herrn Laesicke. Ich habe ihm übrigens eine Mail geschrieben. Er hat nicht geantwortet. Der Zeitung aber schon. Politikerseele eben.”

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