Tagesarchiv für 16. Mai 2019

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Damit sich Kinder gut bewegen

Donnerstag, den 16. Mai 2019
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Martin Büttner (37) arbeitet als Physiotherapeut vor allem mit jungen Patienten

MAZ Oberhavel, 16.5.2019

Schwante.
Eigentlich wollte Martin Büttner Sport-Physiotherapeut werden. Aber dann kam alles ein wenig anders. Inzwischen beschäftigt sich der Schwantener in seinem Job viel mit Kindern. Seit Anfang Mai arbeitet der 37-Jährige im Physiowerk von Phillip Blumberg in der Schwantener Dorfstraße 19a.
Zu ihm kommen Babys mit Schiefhals, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Asymmetrien, mit Hüft- oder Fußproblematiken oder Beschwerden am Rücken. Aber auch Schlaganfallspatienten kann er behandeln. Er könne mit seiner Erfahrung und seinem Blick auf die Patienten auch Kinderärzten helfen.

Seit 2007 arbeitet er in seinem Beruf. In einem Praktikum hat er zuvor viel mit Kindern zu tun gehabt, und da merkte er, dass das sein Ding ist. Acht lange Jahre lang arbeitete er in der Berliner Praxis für Kinderphysiotherapie von Dagmar Siebold. Von ihr habe er sehr viel gelernt. Dort sei auch sein Grundstein gelegt worden für die Arbeit mit Kindern. Später wechselte er in das Zentrum für Kindesentwicklung in Berlin. „Da habe ich dann umfassend Kinder begleitet und viel von Kollegen gelernt“, sagt er. Auch für die Diagnostik war er dort zuständig.

Als er mit seiner Familie von Berlin nach Schwante gezogen ist und Philipp Blumberg seine Praxis Anfang des Jahres eröffnet hatte, da wurde er hellhörig. „Wir haben einen Termin ausgemacht, uns kennengelernt, und ich finde, wir passen gut zusammen.“ Nicht nur, weil die beiden Männer am selben Tag Geburtstag feiern.
Gemeinsam haben sie bereits überlegt, wie sie weiter arbeiten und was sie sich noch anschaffen wollen. Das Team im Physiowerk könnte sich in nächster Zeit weiter vergrößern. „Wir wollen ein Galileo-Gerät installieren.“ Damit lassen sich Bewegungsabläufe trainieren. Gerade bei neurologischen Patienten sei dies ein gutes Angebot. „Außerdem ist es mein Wunsch, mit Logopäden und Ergotherapeuten in Kontakt zu treten“, sagt Martin Büttner. Somit sei eine noch bessere Behandlung der Patienten möglich. „Es ist ja immer gut zu wissen, wo sie hingehen.“

Gerade kümmert er sich zudem um eine Osteopathie-Ausbildung. Das alles mache ihm großen Spaß, und das merkt man ihm auch an, wenn er davon erzählt. „Ich bin sehr euphorisch“, sagt er und lächelt. „Leidenschaft ist mir wichtig. Was ich mache, mache ich, weil ich das gern möchte.“ In seiner Freizeit kümmert sich Martin Büttner um seine Familie, er hat mit seiner Frau drei Kinder. „Ich bin Volleyballer und habe eine große Leidenschaft für Beachvolleyball“, erzählt er. Das sei ein guter Ausgleich. Dass sein Arbeitsort nun auch in seinem Wohnort liegt, sei hervorragend. „Es ist ein Traum, hier zu sein.“

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Eurovision Song Contest 2019 – 1. Halbfinale

Donnerstag, den 16. Mai 2019
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DI 14.05.2019 | 21.00 Uhr | one

Mit Fans der Serie “Doctor Who” sollte man sich besser nicht anlegen. Dass man ihnen am Dienstag bei one nur eine statt der üblichen zwei Folgen kredenzte, das stieß ihnen sehr bitter auf. Und dass nur wegen einer Musikshow, die keine gute Musik bietet. Die ja sowieso besser im Ersten laufen könnte.

Leider haben sie damit nicht so ganz unrecht. In der ARD – oder beim verantwortlichen NDR – ist man offenbar immer noch nicht gewillt, aus dem Eurovision Song Contest das Mega-Event in Deutschland zu machen. Immerhin hat man da einen wahren Schatz, den man da Jahr für Jahr live überträgt. Aber leider gibt es im Ersten keine begleitenden Sendungen, mal abgesehen vom deutschen Vorentscheid. Einen Kult muss man bedienen, vor der ESC-Woche müsste es eigentlich PR-mäßig knallen. Aber bei der ARD knallt gar nichts.

Stattdessen versteckt man den Songcheck auf Youtube oder versendet ihn im one-Vormittagsprogramm. Hintergrundbeiträge gibt es auch nur im Internet. Die beiden Halbfinals laufen auch nur bei one. Das Argument, dass Deutschland da eh nicht bei ist, sollte nicht zählen.
Nur das Finale läuft im Ersten und scheint da völlig unvermittelt zu kommen. Das ist mehr als schade, dass es scheint, als habe die ARD nicht wirklich Bock auf den ESC.

In Tel Aviv in Israel ging am Dienstagabend das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2019 über die Bühne – übertragen bei one. Und um auf das Thema der schlechten Musik zu kommen: Viele der Auftritte waren erstaunlich enttäuschend. Wer sich viele der Songs vorab im Internet als Videoclips angesehen hat, der wird schon Favoriten gehabt haben. Wenn dann aber der junge Belgier Eliot seinen Song “Wake up” nur mit dünnem Stimmchen zum Besten gibt, muss er sich über sein Aus nicht wundern. Der Song selbst gab mehr her.

San Marino kam weiter, und das, obwohl Serhat erschreckenderweise nicht einen einzigen Ton getroffen hat. Sein “Say na na na” ist live eine Katastrophe, und fast möchte man flehen, dass jemand vergisst, sein Mikro einzuschalten. Dabei ist der Song nett.
Portugal kam auch 2019 wieder künstlerisch hochwertig daher und schickte einen Mann mit mies geklebtem Mann auf die Bühne, dazu gab es einen orientalisch klingenden mit Bongo-Klängen. Es schien, als ob Portugal auf gar keinen Fall gewinnen wollte – und ist nun nicht mal im Finale, nachdem das Land erst 2018 des ESC ausrichtete.

Zwei Favoriten gab es im ersten Halbfinale. Einen wegen der Show und einen wegen des Songs: Australien bot die wohl atemberaubendste Show ever beim ESC. “Zero Gravity” sang Kate Miller-Heidke. Der Song war fast egal, aber die Performance war der Knaller. Es schien, als schwebe sie über der Erde und schwebte später über ihr. Dabei saß sie auf einem wippenden Pfahl. Musikalisch gut und modern war Lake Malawi aus Tschechien. “Friend of a Friend” ist ein Ohrwurm.

-> Die komplette Show auf Youtube

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Naked Attraction – Dating hautnah: Ernesto und sein Penis

Donnerstag, den 16. Mai 2019
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MO 13.05.2019 | 22.15 Uhr | RTL II

Ernesto hat sich seinen Penis verlängern lassen.
Ja, ich weiß, das wolltest du unbedingt wissen. Und selbst, wenn du es nicht wissen wolltest, Ernesto ist es sehr wichtig, dass die ganze Welt weiß, dass Pimmel nun weniger pimmelig ist.
Und falls du dich fragen solltest, wer denn bloß dieser Ernesto ist: Er war 2017 mal im “Sommerhaus der Stars”, damals noch als Gatte an der Seite einer bekannten RTL-Rechtsanwältin, die für ihr Rumkeifen bekannt ist. Oder war.

Am Montagabend startete bei RTL II die neue Staffel von “Naked Attraction – Dating hautnah”. Normalerweise kommt da ein Mann, um die große Liebe zu suchen. Dafür stehen dann sechs Frauen in einer Box, die ihm dann zuerst ihre Muschis zeigen. Kennt man ja von der Partnersuche, dass Mann darauf zu allererst wert legt.
Bei Ernesto war das anders. Ernesto zeigte uns erst mal, wie er sich seinen Penis hat verlängern lassen. Ein Team war mit beim Onkel Doktor, der ihm (und uns Zuschauern) erklärte, wie denn so eine Penisvergrößerung funktioniert. Nämlich: Bauchfett kommt in das beste Stück.

Ein bisschen gemein ist das ja schon – also für die untenrum gerade sehr freien Frauen: Während die ihre Muschis präsentieren und Ernesto sie begutachtet, fragt sich das juckige RTL-II-Fernsehvolk, ob denn nun die Pimmel-OP von Ernesto gelungen ist. Denn das Ergebnis der OP gab es erst später. Damit die Einschaltquoten stimmen.
Als er seine Traumfrau gefunden hat (Muschi stimmte, die Brüste auch, und auch der Rest des Paketes schien ansehnlich genug), ließ auch Ernesto die Hüllen fallen.
Meine Güte, war das aber aufregend! Bis Ernesto dann ins Studio schritt und Moderatorin Milka ständig nach unten glotzte. Dabei war das Ergebnis… also, nun ja. Eigentlich hätte man schon vorher zu den “Tagesthemen” schalten können.

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