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Shazam!

1974: Thaddeus Sivana (Ethan Pugiotto) ist mit seinem Vater und seinen Bruder unterwegs. Doch die sind plötzlich verschwunden, und Thaddeus findet sich plötzlich in einer Höhle wieder. Ein Zauberer will ihn prüfen, ob er würdig ist, dessen Nachfolger zu werden. Doch der Junge versagt.
Heute: Billy Batson (Asher Angel) ist auf der Suche nach seiner Mutter – und das seit mehr als zehn Jahren. Immer wieder haut er aus seinen Pflegefamilien ab. Gerade erst kam er in eine neue Familie – eine, die schon sehr viele Pflegekinder hat. Aber auch in seiner neuen Schule wird er gemobbt. Als er gerade mal wieder auf der Flucht ist, landet er in einer U-Bahn – die ihn in eine seltsame Höhle bringt. Auch er trifft auf den Zauberer. Billy allerdings ist würdig, Nachfolger des Zauberers zu werden.
Billy muss nun erst mal mit seinen neuen Kräften klarkommen. Denn plötzlich ist er ein erwachsener Mann (Zachary Levi) mit Superhelden-Uniform. Was er noch noch weiß: Thaddeus (Mark Strong) will ihn jagen und ihm seine Kräfte abnehmen.

“Shazam!” ist der Ausruf, mit dem aus Billy besagter Shazam wird – und andersrum. “Shazam!” ist auch die neueste Comicverfilmung aus dem Hause DC Comics.
Die Rezeptur ist eigentlich die Übliche: Ein Junge ist ein Außenseiter. Er hat familiäre Probleme, in diesem Fall sucht er seine Mutter. Aber dann bekommt er eine Superhelden-Kraft und wird in seiner neuen Rolle zu einer anderen, starken Person. Diese stärkt auch den vormals schwachen Billy.
“Shazam!” setzt dieses Credo gut um. Die Geschichte ist kurzweilig, hat viele lustige Momente und lebt von seinen sympathischen Darstellern. Am Ende gibt es den – natürlich auch obligatorischen – großen Kampf.
Letztlich nicht wirklich neu und einfallsreich, aber dennoch unterhaltsam.

Shazam!
USA 2018, Regie: David F. Sandberg
Warner, 132 Minuten, ab 12
8/10

Hits: 140

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