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Neu-Marwitz

Noch vor zwei Jahren endete die Glienallee in Marwitz auf halbem Weg. Damals parkte ich mein Auto noch in einer Sackgasse. Dahinter war freies Feld. Wir liefen über die Stoppelfelder und sahen uns um: Der Blick ging in die Ferne, und da war noch wenig zu sehen.
Der Bürgermeister von Oberkrämer war da, ein Investor, und wir alle schauten auf eine große Karte. Darauf zu sehen war, was denn mal auf diesem freien Feld entstehen soll: nämlich ein neues großes Wohngebiet.

Inzwischen gibt es dieses Wohngebiet. Am Ende sollen es mehr als 160 neue Häuser sein, die dort stehen werden. Marwitz wird sich immens vergrößern.
Am Sonntag bin ich zum ersten Mal die Glienallee weitergefahren – rein ins neue Wohngebiet. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn man die Bilder von vor zwei Jahren vor Auge hat, und noch sieht dieses Areal sehr künstlich aus. Überall wird noch gebaut, überall sieht man noch Provisorien. Plötzlich gibt es dort Straßen, an die vorher nicht zu denken war.
Es fühlte sich an, als betrete man das erste Mal eine neue Welt.

Für Marwitz geht es nun darum, diese Neubürger willkommen zu heißen, sie zu integrieren. In der Hoffnung, dass diese Neubürger ihre neue Heimat auch annehmen wollen und nicht nur zum schlafen nutzen möchten.

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