Monatsarchiv für März 2019

ORA aktuell

Handball: Oranienburger HC II steigt auf

Freitag, den 29. März 2019
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Die Handballer des Oranienburger Handballclubs steigen mit der zweiten Mannschaft auf. Das steht schon vier Spieltage vor dem Saisonende fest. Der OHC II steigt aus der Verbandsliga in die Brandenburgliga auf.
“Mit 18 Siegen aus 18 Spielen haben wir das bisherige Optimum erreicht”, sagte Trainer Silvio Krause der Märkischen Allgemeinen.

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ORA aktuell

Oranienburger Speicher droht der Abriss

Donnerstag, den 28. März 2019

Der alte Speicher zwischen Lehnitzstraße und Louise-Henriette-Steg in Oranienburg könnte abgerissen werden. Vertreter der TAS-Unternehmensgruppe äußerten Bedenken, dass aus wirtschaftlichen Gründen der Speicher nicht zu halten sei. Die Firma baut auf dem Gelände ein neues Wohngebiet, der Speicher sollte Teil dessen sein.

Die Kosten würden explodieren, weil der Speicher in einem schlechteren Zustand sei als angenommen. Es heißt, die Firma hätte keinen Bauantrag gestellt, wäre das vorher bekannt gewesen.

In Oranienburg regt sich Widerstand gegen die Pläne Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) spricht sich gegen einen Abriss aus. Das Gebäude ist denkmalgeschützt.

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RT im Kino

Trautmann

Mittwoch, den 27. März 2019
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Trautmann war ein Held – in England. Der Fußball-Torwart stammt aus Deutschland, war nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings in England ein großer Star. Ihm ist dieser Film gewidmet.

Krieg. Bernd Trautmann (David Kross) ist Soldat, und er erlebt die Hölle. Schließlich kommt er in ein englisches Kriegsgefangenenlager. Als er dort eines Tages mit seinen Kameraden Fußball spielt und er im Tor jeden Ball hält, wird Jack Friar (John Henshaw) auf ihn aufmerksam. Er ist Lebensmittelhändler und trainiert die örtliche Fußballmannschaft. Er lässt Trautmann ins Tor, und die Mannschaft feiert sofort Erfolge. Die anfängliche Skepsis, dass er als Deutscher und damit irgendwie auch ein Nazi ist, verfliegt bald.
Nach Auflösung des Lagers bleibt Trautmann in England. Er hat ein Angebot von Manchester City.
Friars Tochter Margaret (Freya Mavor) will erst mit dem Deutschen nichts zu tun haben – aber die Liebe siegt. Die beiden heiraten und gehen nach Manchester. Dort stößt Bert, wie er sich nun nennt, zunächst auf den blanken Hass. Ein Deutscher? Den will man da nicht.

An sich ist “Trautmann” ein sehr packender, unterhaltsamer Film. Wir sehen das Grauen und erfahren, wie Trautmann sich durch diverse Glücksfälle in England etablieren kann. Er erlebt schwere Rückfälle und muss einiges durchmachen – bis hin zu einem Genickbruch während eines wichtigen Fußballspiels.
David Kross spielt Trautmann als zurückhaltenden, freundlichen, jungen Mann, der aber immer wieder betont, dass er ja im Krieg keine andere Wahl gehabt habe, als in der Armee zu kämpfen.
Ist der Film zu Ende, bleibt ein sehr guter Eindruck.
Dann aber wirft “Trautmann” doch Fragen auf. Denn seine wahre Biografie schon schon noch ein bisschen anders aus. Einige Wendungen und Schicksalsschläge hat sich Marcus H. Rosenmüller für seinen Film ausgedacht. Auch bleibt im Film völlig offen, wie das denn nun wirklich war mit seiner Rekrutierung. Auch, ob er gar keine Verwandten in Deutschland hat, sie spielen keine Rolle. Wie Trautmann das Dilemma überstand, dass man ihn anfangs in Manchester nicht haben wollte, wirkt auch ein bisschen simpel.
Eine Herausforderung war sicherlich auch die Synchronisation. Denn anfangs geht es auch darum, dass Trautmann kaum Englisch spricht und es eine Sprachbarriere zwischen ihm und Friar gibt. In der deutschen Version sprechen beide Deutsch, und die sprachliche Barriere wirkt deshalb ein wenig merkwürdig, weil sie in der Synchro wirkt, als wolle Trautmann nicht mit Friar sprechen, weil er “bockig” ist.
Aber selbst mit diesen Schwächen bleibt am Ende doch der Eindruck eines packenden, sehr emotionalen Films. Deshalb ist “Trautmann” unbedingt sehenswert.

Trautmann
D 2018, Regie: Marcus H. Rosenmüller
Fox, 120 Minuten, ab 12
8/10

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RTZapper

Goodbye Deutschland! Die Auswanderer: Laura und der Wendler

Mittwoch, den 27. März 2019
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MO 25.03.2019 | 20.15 Uhr | VOX

Eigentlich wollten sie das Ganze ja privat halten, damit gar nicht in die Öffentlichkeit gehen. Aber irgendwie müssen sie dann doch anders entschieden haben, denn plötzlich war ständig ein Team von VOX um sie herum und hat alles gefilmt. Jedes, ähm, ganz spontane Gespräch. Jede, hüstel, sehr spontane Umarmung.

Der Wendler hat eine Neue. Wie gesagt, eigentlich wollte er das privat halten, erzählte er, aber irgendwer hat halt die öffentlichen Fotos auf Instagram bemerkt, die er für seine Fans gepostet hat.
Am Montagabend ging es bei “Goodbye Deutschland” um Auswanderin Laura. Sie ist 18 und hat einen neuen Freund. Er heißt Michael Wendler (46) und ist ein Promi.
Es ist Liebe.
Deswegen nimmt man es als 18-Jährige auch hin, dass ein VOX-Team mit im Kinderzimmer in Tangermünde steht, während sie mit dem Wendler über Facetime plaudert und danach ein bisschen traurig ist, weil sie ihn nun schon fünf Wochen nicht mehr ge… sehen hat. Es ist ihr sicherlich auch schwergefallen mit ihren beiden Freundinnen und dem VOX-Team über den Alex in Berlin zu schlendern.

Laura darf den Wendler dann in the ju-es-ay besuchen. Der wohnt allerdings noch mit seiner Ex zusammen, aber freundlicherweise räumt sie das Anwesen und ihre in ein Gästezimmer, das sich glücklicherweise auch auf dem Wendler-Anwesen befindet. Wirklich freundlich von ihr.
Und während der Wendler endlich wieder seine Laura in den Arm nehmen darf und ihr mit der Hand den Hintern kneten und seine Finger über die… Will man das eigentlich alles sehen?

Und was läuft da überhaupt falsch? Michael Wendler ist gerade mal ein paar Tage mit dem Mädchen zusammen, und sofort muss das Fernsehen kommen und eine Dokusoap über das aufregende Liebesleben (gähn) der beiden drehen. Und so sehen wir das traute Paar, wie es am Strand sitzt und sind dabei, als der Wendler sie fragt, ob sie wirklich die Schule abbrechen will. Ist doch so wichtig, die Schule.
Wobei natürlich – und das muss man wissen – in der Schule selten Kameras dabei sind, um das interessante Leben einer 18-Jährigen abzufilmen. Da kuschelt man doch lieber mit dem Promi in the Ju-es-ay und dreht ein paar uninteressante Dokusoaps. Nächste Station: Dschungelcamp?

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RTelenovela

Auf Spargelsuche

Dienstag, den 26. März 2019
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Kulinarisch hat der Frühling vor allem den Spargel zu bieten. Und auch wenn es Ende Juni immer schade ist, dass die Spargelzeit vorbei ist – ist es auch das Schöne daran. Dass man die weißen Stangen mehr als neun Monate lang nicht bekommt. Jedenfalls nicht frisch.
So langsam beginnt hierzulande die Spargelsaion.

Montagvormittag auf einem Spargelfeld bei Kremmen. Es sind 5 Grad, es ist windig. Eigentlich kein wirkliches Spargelwetter, aber wir sind auf der Suche nach den ersten Stangen.
Es geht um den Spargelanstich 2019, aber dazu müssen ja auch Spargel finden.
Das Feld nennt sich “Kranker Heinrich”, weil es so sandig ist, dass da kaum was wächst, außer eben der Spargel.
Ich laufe mit dem Chef des Spargelhofes die Reihen ab. Er beugt sich immer wieder runter, zieht die Folie weg, schaut kurz und… nichts. Wir laufen weiter, wieder beugt er sich runter, zieht die Folie weg und… wieder nichts.

Das erinnert mich an unsere Nachbarn. Es war in den 80ern, ich war noch ein Kind. Die Nachbarn hatten zwei Spargeldämme, und jeden Tag sind wir die abgeschritten, um den Spargel zu suchen, auszugraben und zu stechen. Ich fand das spannend, lustigerweise mochte ich allerdings den Spargel selbst nicht wirklich essen. Das kam erst mit dem Erwachsenenalter.

Anruf in der Zentrale: Wo war neulich der Spargel vom Wochenende? Wir laufen wieder weiter, er beugt sich wieder runter… und so weiter. Werden wir überhaupt Spargel finden? Immerhin ist es nach dem schönen Wochenende wieder kalt geworden, und da wächst Spargel kaum.
Aber dann: Wir finden zwei Spargelspitzen, die aus dem Damm hervorlugen.
Anstich und Foto.

In den nächsten Tagen soll die Ernte so richtig losgehen, in der kommenden Woche startet die Gastronomie. Die Vorfreude steigt!

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RTelenovela

Leute, bitte bittet um eine Zugabe!

Montag, den 25. März 2019
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Ich gehe längst nicht mehr so oft zu Konzerten wie früher. Ich in den meisten Fällen immer noch gern, weil es toll ist, die Künstler, die man mag, live zu erleben.
Erst neulich wieder: AnnenMayKantereit in Hannover. Ein schönes, entspanntes Konzert. Nach guten 65 Minuten schien es aber bereits zu Ende zu sein, denn die Band ging von der Bühne. Das Publikum klatschte und forderte eine Zugabe. Was nach 65 Minuten allerdings eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass da ein Konzert noch nicht zu Ende ist.
Die Band kam wieder und spielte weitere Songs. Dann gingen wieder alle, und die Leute wollten wieder Zugaben. Die Band kam wieder, und es folgten weitere Songs.

Am Sonntag wieder – diesmal bei einem Comedyabend mit Hennes Bender in den Berliner Wühlmäusen. Ein Abend, der großen Spaß gemacht hat, aber auch er ging irgendwann, sagte Tschüss, und das Publikum klatschte und wollte Zugaben – und bekam sie. Er machte weitere Gags, ging wieder, und das Publikum klatschte wieder, und bald kam Bender zurück für weitere Gags.

Ja, das sind Zugaben. Aber eigentlich sind sie fest im Programm eingeplant. Oder haben AnnenMayKantereit wirklich schon mal ein Konzert ohne Zugabe beendet?
Es ist ein Spiel, das alle kennen, alle machen mit, alle finden das normal.
Ich finde es albern. Ich mag es nicht, darum zu betteln, dass eine Band, für die ich 40 Euro bezahlt habe, doch bitte noch mal wiederkommt.
Es geht mir da nicht ums Geld, sondern ums Prinzip. Ich fände es ehrlicher, wenn sie einfach ihr Programm spielen, und irgendwann sagen, dass jetzt noch drei Songs kämen, dass jetzt der letzte Song kommt, und dann ist es auch gut. Wenn die Leute dann noch laut nach mehr fordern, dann kann man sich ja was einfallen lassen. Aber an sich finde ich geplante Zugaben blödsinnig.

Der Zugabenkönig ist übrigens Herbert Grönemeyer. In der Waldbühne erlebte ich ein Konzert, das nach 90 Minuten endete, und die zig Zugaben dauerten noch mal 90 Minuten. Und natürlich war keine geplant, zwinker, zwinker.

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ORA aktuell

Fußball: Oranienburg gewinnt Stadtderby

Montag, den 25. März 2019
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1450 Leute sahen am Sonntagnachmittag das Oranienburger Fußball-Stadtderby. In der Brandenburgliga spielte der Oranienburger FC Eintracht im eigenen Stadion gegen TuS Sachsenhausen.
Oranienburg gewann mit 1:0. Das Tor schoss in der 21. Minute Miguel Unger. Trainer Enis Djerlek sprach im Anschluss von einem Traumtor.

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