Tagesarchiv für 10. Februar 2019

KeineWochenShow

#110 – KzH. Krank zu Hause

Sonntag, den 10. Februar 2019
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Es gibt wieder mal eine Premiere – eine unfreiwillige. Zwar gab es in Folge 74 schon mal eine Trennung – damals war Thommi im Studio und ich in Lissabon -, aber die Sendung ist eine Montage gewesen.
Diesmal aber sind wir getrennt, moderieren aber dennoch gemeinsam. Einer im Studio und einer zu Hause.
Weil mich eine Erkältung dahingerafft hat, hatte ich von Mittwochabend bis Sonnabend weitgehend Stubenarrest. Am Sonnabend war die Erkältung aber immerhin schon so weit, dass wir immerhin trotzdem gemeinsam aufzeichnen konnten.
Wie das ging? Zwei Kameras. Wir sahen uns aber nicht, sondern hörten uns nur über die Ohrstecker und übers Telefon. Auch das ist dann am Ende fürs Bild zusammenmontiert worden.
PS: Die Abkürzung KzH hat natürlich auch einen Ursprung. Weiß es jemand?

Es geht darum, was man so macht, wenn man krank ist. Um den DFB-Pokal und den SuperBowl. Um Merkels Ehrenbürgerwürde in Templin. Um den Grünen Pfeil für Radfahrer. Und um noch einiges mehr – und das alles in Ausgabe 110 von KeineWochenShow auf Youtube.

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RTZapper

Das war dann mal weg: Testbild, Sendeschluss & Co.

Sonntag, den 10. Februar 2019
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DO 07.02.2019 | 22.30 Uhr | zdf info

Noch so eine Sendung, die man sich ansieht und weiß: Man ist alt. Schrecklich alt. Weil in dieser Sendung Dinge gezeigt werden, die es längst nicht mehr gibt, die man aber fast alle noch kennt.
Auf zdf info lief am Donnerstagabend die Doku “Testbild, Sendeschluss und Co.” in der Reihe “Das war dann mal weg”.

Heute ist es ja quasi nicht vorstellbar, dass das Fernsehprogramm oft schon um Mitternacht beendet war. Dass dann eine Programmvorschau lief, ein Testbild erschien und dann der ganze Sender einfach abgeschaltet wurde. Auf allen Sendern. Auf allen dreien, die es damals nur gab (in Berlin hatten wir Glück, weil wir mit den zwei DDR-Sendern fünf Kanäle empfangen konnten). Der Sendeschluss wurde in der ersten Hälfte der 90er abgeschafft.
Oder Fernsehansagerinnen und -ansager. Sie erklärten uns vor jeder Sendung, was uns denn jetzt erwartet oder was wir gerade gesehen haben oder was morgen oder übermorgen zu sehen ist. Die letzten Ansagen gab es Anfang der 2000er.

Interessant auch, was passierte, wenn es eine Störung gab. Dann filmte eine Kamera eine Störungstafel ab. Nix da mit digital. Früher wurden Filme beispielsweise auf Bandmaschinen abgespielt. Da riss dann gern mal der Film, oder der Lichtgeber fiel aus, und es wurde zappenduster. Bis wieder die Störungstafel gefilmt worden ist.

Was die Doku auch zeigte: Abspänne wurden damals auf eine Riolle geschrieben und dann vor der Kamera runtergekurbelt. Programmtafeln wurden ebenfalls abgefilmt und nach und nach ausgetauscht.
Irgendwie hatte das damals ja alles doch ziemlichen Charme. Andererseits: Früher war nicht wirklich alles besser beim Fernsehen. Aber es ist schön, sich das noch mal ansehen zu können, und in der Hinsicht ist Youtube ja inzwischen zu einem wahren Archivschatz geworden, der extrem wertvoll ist.

-> Die Doku in der ZDF-Mediathek (bis 19.2.2019)

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