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Feuerwerk-Preview

Gerade wird wieder verstärkt über die privaten Feuerwerke zu Silvester diskutiert. Eigentlich mehr über die Böller, deren Geknalle für Lärm sorgen. Aber eigentlich auch allgemein, weil in der Neujahrsnacht die Feinstaubbelastung durch die Feuerwerke ins Unermessliche steigen.
Ich bin dafür, die Steuer auf solche Böller und Raketen so sehr zu erhöhen, dass man dafür richtig tief in die Tasche greifen muss.
Und es geht hier nicht darum, wenigstens einmal im Jahr Spaß zu haben. Wenn man den nur durch die Böllerei hat, dann ist das eh bedauerlich. Aber wenn man damit andere Menschen und vor allem die Tiere dermaßen belastet, dann geht es eben nicht nur ums eigene Vergnügen. Zumal das Ganze ja bereits Tage vorher vereinzelt beginnt und immer mehr wird.
Aber dahinter steckt natürlich auch wieder eine Industrie, die ordentlich mitverdient an der Knallerei, und da werden die vielen Lobbyisten schon dafür sorgen, dass alles bleibt, wie es ist.

Am Donnerstag konnte man sich im Oranienburger Oranienpark schon mal ansehen, was denn in diesem Jahr an Knall- und Lichtgedöns angeboten wird.
Eine entsprechende Firma präsentierte die diesjährige Kollektion, und eine größere Menschentraube wollte sich das ansehen.
Es machte puff, es zischte, es schwebten Raketen in die Luft. Nett, aber auch mehr nicht. Nicht wirklich aufregend. Und ich frage mich ja immer wieder, wieso manche Leute dafür hunderte Euro ausgeben. Ich bin dafür zu geizig, wenn man das an der Stelle überhaupt so nennen kann, gehe dafür lieber ein paar mal ins Kino oder fahre in den Urlaub.

Dass sich an diesem Jahreswechsel-Wahnsinn aber auf lange Sicht was ändern muss, ist auch klar. Manche reden da von Traditionen. Aber die halten ja auch nie ewig.

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