Tagesarchiv für 27. Dezember 2018

aRTikel

Chronik Kremmen 2018

Donnerstag, den 27. Dezember 2018
Tags: , , , , , , , , , , ,

MAZ Oberhavel, 27.12.2018

Januar: ​Die Bäckerei Guse in Flatow begeht das 80.Jubiläum. +++ Erstmals erscheinen der Gemeindebrief der Kirche und das Kremmener Stadtmagazin als gemeinsames Heft. +++ Stefan Lux ist neuer Geschäftsführer im Kremmener Zweckverband. +++ Studenten der FH Potsdam zeigen ihre Ideen für die Klubhaus-Gestaltung. +++ Die Modellbahner in Kremmen bauen ihre alte Platte ab, um eine modernere zu bauen.

Februar: ​Das Dorv-Projekt in Sommerfeld gilt als gescheitert. Einen Dorfladen wird es dort vorerst nicht geben. +++ Elke Schwabe, Leiterin der Oberschule, beklagt dauerhaften Lehrermangel. +++ Im Wald bei Hohenbruch werden Sondermüll-Abfälle entdeckt. +++ Im Klubhaus öffnet der Krümelklub, dort treffen sich Eltern mit ihren Kleinkindern.

März: ​An der Goetheschule wird die Goethebüste gestohlen. +++ An der Gerhard-Henniger-Straße baut die Woba ein neues Haus. +++ Kämmerin Kathrin Schönrock geht, André Bröker ist ihr Nachfolger.  +++ Die alte Schulsporthalle wird geschlossen – nach einem Gefahrengutachten.

April: ​Die Feuerwehr in Staffelde feiert ihr 90. Jubiläum. +++ Danny See ist neuer Leiter der Jugendclubs.

Mai: ​Die Bushaltestellen am Markt fallen weg, die Busse halten nun am Schlossdamm. +++ Der Zoff bei der Flatower Feuerwehr wird beigelegt – zwischenmenschliche Probleme. +++ An der Wahl zum Bürgerhaushalt im Ortsteil Kremmen beteiligen sich nur 25 Leute.

Juni: ​Die Flatower Kita feierten ihren 30. Geburtstag. +++ In Sommerfeld öffnet im Alten Hof ein italienisches Lokal. +++ Lara Volgnandt ist neue Erntekönigin. +++ Die neue Kitasatzung wird beschlossen.

Juli​: Urteil im Brandstifterprozess. Robert U. bekommt viereinhalb Jahre Haft, Nico B. zwei Jahre auf Bewährung. Es ging um den Brandanschlag auf das Asylbewerberheim. +++ Die Sanierung der Groß-Ziethener Kirche beginnt. +++ Der wochenlange Schienenersatzverkehr beim Prignitzexpress nervt die Pendler. +++ Elke Schwabe geht in den Ruhestand. neue Leiterin der Oberschule wird Beatrix Scheeren. +++ Mehrere Torfbrände am Luchweg halten die Feuerwehr in Atem. +++ Auf dem Hof von Helmut Voigt in Beetz tummeln sich fünf Störche im Horst.

August: ​Die neue Rettungswache an der Gerhard-Henniger-Straße wird eingeweiht. +++ 2000 Menschen kommen zum Festival „Resist to Exist“. +++ Das Drescherfest in Staffelde ist erstmals am Alten Dorfkrug. +++ Rot-Weiß Flatow trauert um Heinrich Tober. +++ Die Geschenkescheune schließt.

September: ​In Ludwigsaue entsteht kein neues Wohngebiet. Entsprechende Gerüchte sorgten für Wirbel. +++ Die Polizei soll in die Räume der Papierwerkstatt ziehen. Das sorgt für Kritik. Später ist klar, dass die Polizei zur Woba zieht.

Oktober: ​Die Sommerfelder Kita ist saniert. +++ In Hohenbruch beginnen die Sanierungsarbeiten am Ruppiner Kanal. +++ Großfeuer: In der Kremmener Altstadt brennt das Dach eines Hauses ab. +++ Die Galeriescheune „Einfach schön“ schließt.

November: ​Diana Bielicke eröffnet im Scheunenviertel einen Friseurladen mit Café. +++ Ute Spiegel aus Sommerfeld nimmt am Casting für „The Voice of Germany“ teil, kommt aber nicht weiter. +++ In Flatow werden neue Meilensteine aufgestellt. +++ Kremmen muss eine Million Euro Gewerbesteuern zurückzahlen.

Dezember: ​Dagmar Kühling eröffnet in der Altstadt einen Friseurladen. +++ Erstmals findet in Flatow ein Weihnachtsmarkt statt.  +++ Zum Jahresende schließen „Meyhöfers Gasthaus“, „Die alte Lebkuchenfabrik“ und der Sportladen der Schönebergs in Kremmen. 

Hits: 155

RT im Kino

Der Junge muss an die frische Luft

Donnerstag, den 27. Dezember 2018
Tags:

Wie wurde aus dem frechen Jungen Hans-Peter aus Recklinghausen der Komikstar Hape Kerkeling? Darüber hat er 2014 ein Buch geschrieben. Er berichtete über seine Kindheit, und das Buch wurde ein Bestseller.
Nun kommt die Verfilmung.

Anfang der 70er in Recklinghausen. Bei Familie Kerkeling ist es der kleine Hans-Peter (Julius Weckauf), der seine Familie unterhält. Mit Witzen, aber vor allem kleinen Sketchen. Das ist sein Ding, und seine Oma Anne (Hedi Kriegeskotte) hat ihm schon früh vorausgesagt, dass er mal berühmt werde.
Hans-Peter weiß aber auch, wann er seine lustige Ader einsetzen kann und vielleicht auch muss: Seine Familie stürzt in die Krise. Nach einer OP verliert seine Mutter (Luise Heyer) ihren Geruchs- und Geschmackssinn und fällt in eine tiefe Depression. Eines Tages ist sie tot. Auch Oma Anne stirbt.
Da der Vater (Sönke Möhring) oft unterwegs ist, soll Hans-Peter von Oma Bertha (Ursula Werner) großgezogen werden. Der Junge versucht es alles mit Humor zu nehmen – so schwer es ihm das Leben auch macht.

“Der Junge muss an die frische Luft” ist die filmische Umsetzung von Kerkelings Kindheit. Unter der Regie von Caroline Link kommt eine sehr warmherzige Geschichte ins Kino. In sehr liebevolle Art gestaltet – die 70er – erzählt er die Geschichte eines eigentlich traurigen Kindes, der aber immer versucht, das Beste draus zu machen. Andere zum Lachen bringen – das ist sein Ding. Vor anderen zu spielen, er liebt das. So gibt es immer wieder sehr lustige und wirklich rührende Momente.
Eine echte Entdeckung der ist Julius Weckauf. Nicht nur, dass er ein Glücksfall ist, weil er im Aussehen und im Ton Hape Kerkeling erstaunlich nahe kommt. Ihm beim Spielen zuzusehen, macht großen Spaß, der Junge ist eine Wucht, der hoffentlich später mal weitere gute Filme drehen wird. Aber auch die vielen guten Nebendarsteller sorgen dafür, dass dieser Film den Zuschauer 100 Minuten lang in die westdeutsche Vergangenheit entführt, in den Recklinghäuser Mikrokosmos.

Der Junge muss an die frische Luft
D 2018, Regie: Caroline Link
Warner, 100 Minuten, ab 6
8/10

Hits: 157

RTZapper

Heintje – Einmal wird die Sonne wieder scheinen

Donnerstag, den 27. Dezember 2018
Tags: ,

MI 26.12.2018 | 16.20 Uhr | rbb

Wenn die Oma den kleinen Heintje bittet, dass er doch bitte mal ein Lied singen soll, dann macht der Heintje das doch sehr gern. Dann setzt im Hintergrund das Playback ein, und Heintje plärrt los.
Oma findet das natürlich sehr, sehr schön, und wird schon ganz feucht, vor allem in den Augen. Mit schwimmenden Pupillen sieht sie ihren Heintje an, und die Welt ist wieder ein Stück besser geworden.

Zumindest 1970. Da erschien in der Bundesrepublik der Film “Heintje – Einmal wird die Sonne wieder scheinen”, und der Titel sagt es schon: Da liegt Tragik verborgen, der das Licht am Ende des Tunnels ist bereits zu sehen. Und wirklich: Heintje, der natürlich Heintje spielt, will beweisen, dass sein Papa unschuldig im Knast sitzt.
Die Geschichte ist natürlich zweitrangig, denn wenn der junge Mann in seiner brauen Lederjacke und perfekt gescheitelten Haare im offenen Auto auf dem Beifahrersitz unterwegs ist, dann muss er natürlich auch da ein Lied anstimmen. Damit Mama am Steuer ein bisschen was zu schmachten hat und es nicht allzu langweilig wird beim Fahren.

Es war eine schöne heile Welt in den frühen 70ern. Der rbb brachte sie am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages zurück in die Wohnzimmer. Die heile Welt wurde böse, als Heintje in den Stimmbruch kam. Da wollte dann auch die Oma nichts mehr hören.

Hits: 169

RTelenovela

Heute im Programm: Abriss

Donnerstag, den 27. Dezember 2018
Tags: , ,

Seit September ist das Schillertehater nahe des Ernst-Reuter-Platzes das Ausweichquartier für die Berliner Komödie am Kurfürstendamm. Im Mai fand am Kudamm die letzte Vorstellung statt, dann ist das Haus beräumt worden.

Zu Weihnachten waren wir im Schillertheater, und danach ging’s zum Essen zum Italiener am Kurfürstendamm. Das Haus befindet sich unweit des Hauses, in dem sich die beiden Theater befanden.
Und, wie sieht’s aus?
Das Gebäude ist nur noch ein Gerippe. Ein Teil ist bereits halb weg. An einem der Theater ist noch der Eingang zu sehen, und lustigerweise sieht man eine alte Version der Programmanzeige über dem Eingang.
Der Abriss läuft, und damit verschwindet dann ein Stück Berliner Kultur.

Aber auch ein baufälliges Stück Berlin – das muss man auch eindeutig sagen. Das fällt auch auf, wenn man beim Italiener unweit davon ist. Auch dieses Haus ist eigentlich stark sanierungsbedürftig, wenn man sich mal in der 1. Etage umsieht, wo sich die Toiletten befinden.
Die Treppe ist ausgelatscht und würde heute keinen Tüv mehr bekommen. Alles sieht dort oben runtergekommen aus – das alte West-Berlin zerfällt. Im Kloraum ist eine Kabine komplett dicht, aus der Decke hängen Kabel.
Da kommt man ins Staunen, und die spannende Frage ist: Was passiert damit eigentlich, und warum macht da seit Jahren keiner was?

Hits: 149