Tagesarchiv für 29. November 2018

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Das Jubiläum – KeineWochenShow #100!

Donnerstag, den 29. November 2018
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Was wir Anfang Januar 2017 einfach mal so gestartet haben, das ist nun in die 100. Runde gegangen. Am Mittwochabend haben wir im “Kellerkind” in Oranienburg die Jubiläumsausgabe von “KeineWochenShow” aufgenommen.
Wir wollten das nicht alleine feiern, und deshalb haben wir uns Leute eingeladen, von denen wir wissen, dass sie die Sendung ab und zu schauen und mögen. Erstmals nahmen wir unsere kleine Sendung vor Publikum auf.

Was der Inhalt sein wird, wird hier natürlich nicht verraten. Klar ist aber, dass wir diese Sendung – anders als sonst – vorher einigermaßen durchgeplant haben. Immerhin musste ja klar sein, wann wer dran ist und wo welche Hilfe benötigt wird.

Rückschau: Am Anfang war die Sendung nur ein paar Minuten lang, es ist viel experimentiert worden, die Bild- und Tonqualität war in einigen Sendungen schlecht. Das hat sich etwa ab Folge 11 langsam eingepegelt.
Inzwischen ist jede Sendung in der Regel etwa 30 Minuten lang. Eine halbe Stunde geht es um die Geschehnisse der vergangenen Woche. Egal ob lokal, regional oder international. Alles, was uns bewegt hat. Dabei sprechen wir uns vorher nicht ab. Auch wir selbst lassen sich also überraschen.
Wir machen das weiterhin vor allem aus Spaß an der Freude. Dennoch freuen wir uns natürlich, wenn sich die Zuschauer beteiligen: einschalten, ansehen, liken, kommentieren, teilen.

Am Sonntag, 2. Dezember, geht um 11.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal „RT Zapper“ die 100. Ausgabe von „KeineWochenShow“ online.
Danke allen, die dabei waren, die geholfen haben, die mitgemacht haben!

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RT liest

Wolfgang Hohlbein: Armageddon

Donnerstag, den 29. November 2018

Der Flug nach Tel Aviv ist so anstrengend wie aufregend. Beka hat es mit nervigen Kindern zu tun, die einfach nicht aufhören wollen, rumzuschreien. Und dann ist da noch Luke. Der fasziniert sie.
Doch dann geschieht das Unfassbare: Als der Landeanflug auf Tel Aviv beginnt, kommt es draußen zur Explosion. Eine Atombombe zerstört große Teile von Israel.
Es vergeht offenbar ein bisschen Zeit, bis Luke und Beka in einem verlassenen Tempel wieder zu sich kommen. Sie leben. Aber in was für einer Welt sind sie da gelandet? Sie bekommen mit Engeln, Kämpfern und Dämonen zu tun. Es scheint, als ob die ganz große Schlacht bevorsteht.

Wer einen Roman von Wolfgang Hohlbein in die Hand nimmt, der weiß ja normalerweise, was er bekommt: Phantasy. Sein Roman “Armageddon” beginnt sehr spannend. Die Geschichte im Flugzeug baut sehr viel Atmosphäre auf, der Moment der Bombenexplosion ist erschütternd.
Später wird aber sehr schnell klar, dass die Geschichte sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, und wer Phantasy nicht mag, kann es gleich sein lassen.
Hohlbein ist nicht zimperlich. Dass auch Luke nicht lange überlebt, kann hier ruhig verraten werden. Für die Spannung im Roman ist das eventuell nicht die beste Idee gewesen. Andererseits hat Hohlbein so schon mit seinen unzähligen und oft etwas überlangen Kampfszenen zu tun. Seiten- und kapitelweise erzählt er von Auseinandersetzungen und heftigen Gewaltorgien. Das muss man mögen. Grundsätzlich ist aber alles sehr in die Länge gezogen. Da kann das Ende leider auch nicht so richtig befriedigen.

Wolfgang Hohlbein: Armageddon
Piper, 600 Seiten
5/10

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