RT im Kino

A Star is born

Als der Musikstar Jackson Maine (Bradley Cooper) weiß es sofort, als er sie sieht: Das wird ein Star! Diese Frau hat eine Wahnsinnsstimme. In einer Bar lernt er Ally (Lady Gaga) kennen. Sie kommen ins Gespräch, sie singen miteinander, und schließlich wird mehr draus. Liebe.
Jackson will, dass Ally zu seinem nächsten Konzert kommt. Sie zögert, aber gegen Jacksons Überredungskraft hat sie keine Chance. Sie kommt zu seinem Auftritt – und darf gleich mit ihm zusammen singen. Die Massen sind begeistert, und es ist der Beginn von Allys großer Karriere.
Für sie geht es bergauf, für Jackson jedoch bergab. Er trinkt zu viel, er nimmt Drogen – schließlich kommt es zum Totalabsturz. Auch das Ende der Beziehung?

“A Star is born” ist nach 1937, 1954 und 1976 die vierte Verfilmung dieser Liebesgeschichte, gleichzeitig ist sie das Regiedebüt von Bradley Cooper, die mit Lady Gaga auch die Hauptrolle spielt. Insbesondere Lady Gaga zeigt in diesem Film, welches Talent sie hat.
Nur leider funktionieren die beiden gemeinsam leider kaum. Es springt keinerlei Funke über. Man nimmt den beiden diese Liebe nicht ab. Während Jackson anfangs geradezu eklig aufdringlich ist, wirkt er auch später nie, als ob das etwas wie Liebe ist. Dass Ally auf diese Anmache letztlich anspringt, ist nicht zwingend unglaubwürdig, irgendwie aber doch. Dass man denkt: “Was, echt mit dem?” – das kann man nicht abschütteln.
Auch später, als die Abhängigkeit von Jackson sichtbar wird, fehlt das sichtbare Liebesband. Abgesehen davon ist die Geschichte aber wenig überraschend und klischeehaft
Einziges wirkliches Highlight ist der erste Auftritt von Ally beim Konzert von Jackson, als die beiden den Song “Shallow” singt.

A Star is born
USA 2018, Regie: Bradley Cooper
Warner, 136 Minuten, ab 12
5/10

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