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phoenix vor Ort: Friedrich Merz – Kandidatur für Parteivorsitz der CDU

MI 31.10.2018 | 14.30 Uhr | phoenix

Mein Name ist Friedrich Merz.
Und da war er wieder. Er ist wieder im Spiel.

Nachdem Angela Merkel am Montag mitteilte, dass sie im Dezember nicht mehr zur Wahl für den CDU-Vorsitz antreten wird und bei der nächsten Wahl – wann immer die ist – nicht mehr als Kanzlerkandidatin antreten wird, ist es wieder spannend geworden in der CDU.
Wer folgt auf Merkel? Jens Spahn? Annegret Kramp-Karrenbauer? Oder eben Friedrich Merz.

Er wolle frischen Wind und junge Leute, sagte er. Das ist wohl das, was von der Rede von Friedrich Merz bei den meisten hängen geblieben ist. Merz ist gerade mal ein Jahr jünger als Merkel.
Bei phoenix ist die Pressekonferenz am Mittwochnachmittag komplett live übertragen worden. Wer sich diese PK angesehen hat, wird gemerkt haben, dass Merz schon noch etwas mehr zu sagen hatte.
Er werde mit Merkel zusammenarbeiten können – wobei Merz nicht sagte, ob gut oder sehr gut oder so lala. Dass ihm Europa wichtig sei. Die Staaten des Westens. Dass er im Aufsichtsrat eines riesigen Finanzunternehmens sitzt, sorgt in dem Zusammenhang für Kritik.

Was aber nur gut sein kann: Politik bleibt spannend. In den nächsten Wochen erleben wir Wahlkampf in der CDU, und auch mit phoenix erleben wir den mit.
Andererseits wird vermutlich weiterhin erst mal kaum Sachpolitik betrieben. Oder zumindest über sie gesprochen. Was wiederum schade ist.

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