Monatsarchiv für November 2018

RTZapper

extra 3

Freitag, den 30. November 2018
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DO 29.11.2018 | 22.45 Uhr | Das Erste

Manchmal ist sie schon seltsam, diese alte Tante ARD. Da hat sie mit “extra 3” ein sehr gutes Satiremagazin, das eine schöne Ergänzung zur “heute show” vom ZDF darstellt, und dann gibt es dafür nicht mal einen Sendeplatz. Sondern zwei. Und keiner sieht so genau durch, auf welchem der beiden Sendeplätze denn zufälligerweise in dieser Woche die Sendung läuft.

Also: Eigentlich läuft “extra” mittwochs um 22.50 Uhr im NDR. Aber schon vor einigen Jahren ist die Sendung befördert worden und hat einen Sendeplatz im Ersten bekommen. Allerdings donnerstags um 22.45 Uhr. Anderer Tag, andere Sendung. Dort läuft sie aber nicht jeden Donnerstag. Manchmal alle vier Wochen, manchmal alle zwei Wochen, manchmal aber auch zwei- oder dreimal hintereinander donnerstags. Und wenn nicht am Donnerstag, dann eben schon Mittwoch, und dann eben im NDR.
Na, alles klar?

Ach ja, und wenn “extra 3” donnerstags im Ersten läuft, dann gibt es am Mittwoch im NDR ein “extra 3”-Special mit Beiträgen aus der Reihe “Der normale Irrsinn”. Oder ein Best of. Oder die Sendung fällt da ganz aus. Ein System dahinter konnte ich nicht erkennen.

Liebe ARD, wer soll da eigentlich durchsehen? Ist es wirklich nicht möglich, einem wöchentlichen Magazin einen wöchentlichen Sendeplatz zu geben, der sich idealerweise immer an derselben Stelle befindet?

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RTelenovela

Das Jubiläum – KeineWochenShow #100!

Donnerstag, den 29. November 2018
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Was wir Anfang Januar 2017 einfach mal so gestartet haben, das ist nun in die 100. Runde gegangen. Am Mittwochabend haben wir im “Kellerkind” in Oranienburg die Jubiläumsausgabe von “KeineWochenShow” aufgenommen.
Wir wollten das nicht alleine feiern, und deshalb haben wir uns Leute eingeladen, von denen wir wissen, dass sie die Sendung ab und zu schauen und mögen. Erstmals nahmen wir unsere kleine Sendung vor Publikum auf.

Was der Inhalt sein wird, wird hier natürlich nicht verraten. Klar ist aber, dass wir diese Sendung – anders als sonst – vorher einigermaßen durchgeplant haben. Immerhin musste ja klar sein, wann wer dran ist und wo welche Hilfe benötigt wird.

Rückschau: Am Anfang war die Sendung nur ein paar Minuten lang, es ist viel experimentiert worden, die Bild- und Tonqualität war in einigen Sendungen schlecht. Das hat sich etwa ab Folge 11 langsam eingepegelt.
Inzwischen ist jede Sendung in der Regel etwa 30 Minuten lang. Eine halbe Stunde geht es um die Geschehnisse der vergangenen Woche. Egal ob lokal, regional oder international. Alles, was uns bewegt hat. Dabei sprechen wir uns vorher nicht ab. Auch wir selbst lassen sich also überraschen.
Wir machen das weiterhin vor allem aus Spaß an der Freude. Dennoch freuen wir uns natürlich, wenn sich die Zuschauer beteiligen: einschalten, ansehen, liken, kommentieren, teilen.

Am Sonntag, 2. Dezember, geht um 11.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal „RT Zapper“ die 100. Ausgabe von „KeineWochenShow“ online.
Danke allen, die dabei waren, die geholfen haben, die mitgemacht haben!

Hits: 106

RT liest

Wolfgang Hohlbein: Armageddon

Donnerstag, den 29. November 2018

Der Flug nach Tel Aviv ist so anstrengend wie aufregend. Beka hat es mit nervigen Kindern zu tun, die einfach nicht aufhören wollen, rumzuschreien. Und dann ist da noch Luke. Der fasziniert sie.
Doch dann geschieht das Unfassbare: Als der Landeanflug auf Tel Aviv beginnt, kommt es draußen zur Explosion. Eine Atombombe zerstört große Teile von Israel.
Es vergeht offenbar ein bisschen Zeit, bis Luke und Beka in einem verlassenen Tempel wieder zu sich kommen. Sie leben. Aber in was für einer Welt sind sie da gelandet? Sie bekommen mit Engeln, Kämpfern und Dämonen zu tun. Es scheint, als ob die ganz große Schlacht bevorsteht.

Wer einen Roman von Wolfgang Hohlbein in die Hand nimmt, der weiß ja normalerweise, was er bekommt: Phantasy. Sein Roman “Armageddon” beginnt sehr spannend. Die Geschichte im Flugzeug baut sehr viel Atmosphäre auf, der Moment der Bombenexplosion ist erschütternd.
Später wird aber sehr schnell klar, dass die Geschichte sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, und wer Phantasy nicht mag, kann es gleich sein lassen.
Hohlbein ist nicht zimperlich. Dass auch Luke nicht lange überlebt, kann hier ruhig verraten werden. Für die Spannung im Roman ist das eventuell nicht die beste Idee gewesen. Andererseits hat Hohlbein so schon mit seinen unzähligen und oft etwas überlangen Kampfszenen zu tun. Seiten- und kapitelweise erzählt er von Auseinandersetzungen und heftigen Gewaltorgien. Das muss man mögen. Grundsätzlich ist aber alles sehr in die Länge gezogen. Da kann das Ende leider auch nicht so richtig befriedigen.

Wolfgang Hohlbein: Armageddon
Piper, 600 Seiten
5/10

Hits: 153

aRTikel

Erstes Album am Horizont

Mittwoch, den 28. November 2018
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Die Band Altertune bringt Songs heraus – geprobt wird regelmäßig im Leegebrucher Jugendclub – dort nimmt sie auch ihre Musik auf

MAZ Oranienburg, 28.11.2018

Leegebruch.
Ihren bisher schönsten Auftritt hatten sie beim Veltener Hafenfest. „Das war ein gutes Feeling auf der großen Bühne“, sagt Christian Kunz. Der 30-jährige Oranienburger ist Teil des Bandprojektes Altertune. Seit September 2017 gibt es die Gruppe in der aktuellen Zusammensetzung. Gerade haben sie ein kleines Album mit sieben Songs herausgebracht. Der Titel: „Horizont“. So heißt auch einer der Songs auf dem Album, zu dem es auf Youtube auch ein Musikvideo gibt.

Altertune – das sind Laura Stubbe (23) aus Vehlefanz. Sie ist die Sängerin und arbeitet im Jugendamt. Christian Kunz, Gesang und Produktion, ist Koch bei der Berliner Polizei. Der Maschinenfahrer Sebastian „Zeus“ Beuster (25) rappt und ist ebenfalls für die Produktion zuständig. Außerdem ist noch Danny „Ride“ Engel (27) aus Hennigsdorf mit dabei.

„Christian und ich kennen uns seit fünf Jahren“, erzählt Sebastian Beuster. „Wir haben schon viel gemacht, hatten nun aber Bock auf eine Gruppe.“ Mit ihrer Musik wollen sie verschiedene Zielgruppen bedienen und vereinen. Laura und Kunz (als Spitzname gesprochen mit langem U) machen eher den softeren Pop. „Das sind größtenteils emotionalere Songs.“ Gesellschaftliche Themen, aber auch über Freundschaft und Liebe. Andererseits bedienen Zeus und Ride die HipHop- und Rap-Schiene. „Da können wir auf den Putz hauen, auch mal sagen, was uns gesellschaftlich auf den Sack geht und können manchmal laut werden“, erzählt Zeus. So solle bei Konzerten für jeden etwas dabei sein.

Und warum Altertune? Die Musiker lachen bei der Frage. Es handele sich dabei um eine Zusammensetzung. Sie kommt von zwei Technikprogrammen, vom Autotune und dem Programm „Little Alter Boy“, die beide auf ihre Art den Klang der Stimmen verändern können.

Die Songs von Altertune – egal, ob in der Pop- oder der Rapsparte – bestechen durch ihre mitunter sehr eingängigen Melodien. Ein Lied wie „Horizont“ bleibt sehr schnell im Ohr. Den ersten gemeinsamen Auftritt hatte Altertune im vergangenen Jahr beim Benefizkonzert nach dem Starkregen in Leegebruch. „Das Gefühl mit der eigenen Musik auf der Bühne zu stehen, ist unbeschreiblich“, erzählt Zeus und lächelt. „Wenn alle feiern, was du da machst. Das ist dann krass.“

Nun ist schon das erste Album fertig. Es entstand im Leegebrucher Jugendclub, da gibt es die entsprechende Technik. Dort treffen sich die vier Bandmitglieder auch immer wieder zum Proben. „Wenn einer unserer Songs mal im Radio laufen würde, das wäre ein Traum“, sagt Zeus. Das müsse man sich aber nach und nach erarbeiten, gibt Kunz danach zu bedenken. „Dafür sind wir auch noch zu jung als Gruppe“, schiebt Laura nach. Auf jeden Fall wollen sie auch 2019 wieder Auftritte absolvieren. Beim Veltener Hafenfest, auch aufs Hennigsdorfer Stadtfest wollen sie sehr gern.

Die Band im Internet: www.facebook.com/AlterTune. Youtube: AlterTune Musik. Das Album gibt es auf allen bekannten Streamingportalen wie Spotify.

Hits: 131

RTelenovela

Schnäppchen am Telefon

Mittwoch, den 28. November 2018
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Ab und zu bekomme ich mal einen Anruf von Vodafone. Immer dann, wenn sie mir ein total preiswertes Angebot machen wollen. Beim aktuellen Durchlauf habe ich das Gespräch beim ersten Mal einfach weggedrückt.
Heute aber war ich neugierig, was denn Vodafone mir verticken will. Dazu muss man sagen, dass ich erst im Sommer eine Vertragsverlängerung hatte – im Laden. Schon allein die Tatsache, dass ein offenbar davon unabhängiges Vodafone-Reklameteam auch noch mal versucht, mir was aufzuschwatzen, finde ich dreist.

Wie ich denn das Internet auf dem Smartphone nutze, wollte der Mann wissen. Hatte ich irgendwie keine Lust darauf, darüber zu plaudern, und wenig Zeit hatte ich auch. Also bat ich darum, zum Punkt zu kommen. Das scheint so nicht auf seinem Zettel gestanden haben, denn er fragte noch mal, wie ich denn das Internet so nutze. Und ich so: Kommen Sie doch mal zum Punkt!

Sein Angebot 14 GB im Monat und Flatrate, statt für mehr als 80 Euro für etwas weniger als 80 Euro im Monat. Das ist fast doppelt so viel, wie ich jetzt zahle.
Mir stockte kurz der Atem, und ich beendete das Gespräch sehr kurzfristig.
Die Internetseite auf dem Smartphone sind bei Vodafone sowieso atemraubend und unverschämt teuer, wenn man mal mit anderen Anbietern vergleicht. Dass die sich überhaupt trauen, mit solchen Preisen am Telefon um die Ecke zu kommen, ist mutig. Davon mal abgesehen: 14 GB brauche ich eh nicht.

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RTZapper

Junior Eurovision Song Contest 2018

Dienstag, den 27. November 2018
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SO 25.11.2018 | 14.00 Uhr | Youtube

Herzlichen Glückwunsch, Polen hat den Junior Eurovision Song Contest 2018 gewonnen!
Und wenn du dich jetzt fragst, was Polen da genau gewonnen haben soll, dann bist du nicht allein – zumindest in Deutschland.

Während im Mai der Eurovision Song Contest auch in Deutschland ein Event ist, fristet die kleine Schwester im November hierzulande nicht mal ein Schattendasein. Da ist gar nichts.
Beim Junior Eurovision Song Contest 2018 sind 20 Länder angetreten. Es sind Jugendliche bis 16 Jahre, die dort mit ihren Songs auftreten – in ihrer Landessprache. Diesmal fand die Show in Minsk statt und ist ein durchaus bemerkenswertes europäisches (und darüber hinaus) Jugendmusikfest.

In Deutschland findet es nicht statt. Es gab seit 2003 noch nie einen deutschen Teilnehmer, eine Übertragung gibt es dementsprechend auch keine. Es ist nur live auf Youtube zu sehen gewesen – immerhin.
Dabei wäre es das ideale Event für den KiKA, der es am Sonntagnachmittag live ausstrahlen könnte. Im KiKA köännten sie auch eine deutsche Vorentscheid-Show veranstalten, und das würde bei Kindern sicherlich für Aufmerksamkeit sorgen. Dass man in Deutschland diese Chance nicht nutzt, auch die Jüngeren ein paar Stunden den europäischen Gedanken leben zu lassen, ist echt schade.

Denn der JESC funktioniert wie die große Schwester – nur dass am Ende beim Voting die Länderwertungen direkt in der Halle verkündet werden – und nicht per Schalte in die Länder. Dass die Kids dann allesamt die wundervolle Show loben, wirkt dann allerdings ein bisschen albern. Aber das gehört dann wohl doch zum Junior-ESC auch dazu.

-> Die Show auf Youtube

Hits: 145

RT im Kino

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Dienstag, den 27. November 2018

In Paris kommt der Kampf gegen Gellert Grindelwald (Johnny Depp) zu einem Höhepunkt. Der willdie Ordnung zwischen Zauberern und Muggeln für immer zerstören. Magiezoologe Newt Scamander (Eddie Redmayne), der eigentlich ein Lehrbuch über die magische Tierwelt für die Hogwarts-Schüler schreiben wollte, muss sich nun mit Grindelwald befassen. Der stellt auch den jungen Hogwarts-Lehrer Albus Dumbledore (Jude Law) vor eine Herausforderung. Eigentlich müssten auch sie kämpfen – aber ein geheimes Band hindert Dumbledore, den Kampf aufzunehmen.

“Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen” ist der zweite Film der fünfteiligen Reihe, die zeitlich etwa 70 Jahre vor “Harry Potter” spielt. So ist es für Fans dieser Reihe sicherlich auch schön, nun endlich ein Wiedersehen mit Hogwarts zu feiern – natürlich in der Zeit auch sehr viel früher.
Die Story ist dennoch über weite Strecken erstaunlich blutleer, was auch daran liegt, dass zu viele Geschichten, immer wieder Randstorys erzählt werden. Der manchmal seltsam irrlichternde Blick von Eddie Redmayne ist manchmal etwas irritierend. Und wirklich ärgerlich ist die schlechte 3D-Qualität. Gerade am Anfang sehen die Menschen in einigen Szenen im Vordergrund wie reinmontiert aus. Das sieht wahnsinnig unecht aus, auch sollten 3D-Filmer langsam mal wissen, dass beim 3D Hintergründe nicht zwingend unscharf sein sollten. Diesen Film kann auch getrost in 2D anschauen. Ist dann auch billiger.

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
GB 2018, Regie: David Yates
Warner, 133 Minuten, ab 12
5/10

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