Tagesarchiv für 18. Oktober 2018

ORA aktuell

Rucksack sorgt für Sperrung des Oranienburger Bahnhofes

Donnerstag, den 18. Oktober 2018

Ein Rucksack, aus dem angeblich Drähte rausragten, sorgte am Mittwochmorgen für einen Einsatz der Polizei am Oranienburger Bahnhof. Der Rucksack ist von einem Passagier des Regionalexpress 5 gemeldet worden.
Der Bahnhof wurde evakuiert, der Bahnhofsplatz gesperrt.
Nach etwa 45 Minuten gab es die Entwarnung. Im Rucksack lagen Lebensmittel – ohne Drähte.

RTZapper

RTL-Nachtjournal: Keine Toten in New York

Donnerstag, den 18. Oktober 2018
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DI 16.10.2018 | 0.05 Uhr (Mi.) | RTL

Da sage noch einer, es gäbe keine guten Nachrichten mehr auf der Welt. Normalerweise berichten das Fernsehen ja meistens, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Am späten Dienstagabend im “RTL-Nachtjournal” was das aber anders.
In New York ist nämlich etwas Sensationelles passiert. Nach 25 Jahren gab es an einem Wochenende keinen Mord in der Stadt. Da werden bestimmt einige Sektkorken geknallt haben. Heißa, ausnahmsweise mal keiner umgebracht worden!

Eigentlich wäre das doch mal eine schöne Rubrik: Wo wieder mal etwas nicht passiert ist. Demnächst also im RTL-Nachtjournal: Wieder kein Unfall in Altlußheim. Wieder kein Bombenfund in Oranienburg. Schon wieder kein Mord in München. Schon eine Woche ist niemand in Köln am Bordstein gestolpert.
Endlich mal gute News!

RTelenovela

Zehnmal um den Block

Donnerstag, den 18. Oktober 2018
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Frankfurt/Main scheint eine Autofahrerstadt zu sein. Zumindest habe ich keine Anzeichen für eine Parkraumbewirtschaftung entdecken können.
Dennoch war es eine mutige Idee, mit dem auto in die Stadt zu fahren, dort einen Parkplatz zu suchen, um dann zur Buchmesse zu laufen. Dennoch kam ich frohen Mutes von der Autobahn direkt in die Stadt. Große Schilder wiesen auf Parkhäuser direkt an der Messe hin – aber ich wollte ja eventuell bis zum Abend in Frankfurt bleiben – und irgendwie auch nur ungern für das Parken bezahlen.

Abseits der großen Straßen führen viele Wege durch die Wohngebiete. Aber überall Autos und keine Parklücken. Also rechts herum, noch mal rechts herum – und immer nach einer Lücke suchen. Eine schnappte mir jemand nur wenige Meter entfernt weg. Eine andere – als ich schon umdrehte – war auch schon wieder belegt. Ein wahrer Kampf um die Parkplätze. Was muss das für eine Hölle sein, wenn man dort wohnt.
Gute 45 Minuten gondelte ich kreuz und quer durch die Gegend, einige Straßen habe ich sicherlich fünfmal befahren – bis endlich was frei war.
Rechnet man noch einen Stau auf der A6 hinzu, kam ich zwei Stunden zu spät zu meiner Verabredung. Aber immerhin musste ich tatsächlich nicht sehr weit zur Messe laufen. Und zahlen musste ich auch nichts.

RT im Kino

Johnny English – Man lebt nur dreimal

Donnerstag, den 18. Oktober 2018

(2) -> 6.10.2011

Johnny English (Rowan Atkinson) ist zurück! Als Agent des englischen Geheimdienstes MI7 ist er eigentlich stillgelegt. Er arbeitet jetzt als Lehrer und begeistert die Kinder mit Actionelementen im Unterricht.
Aber sein Tag kommt. Erneut ist er die letzte Hoffnung ihrer Majestät und der Premierministerin (Emma Thompson). Auch wenn er da ein bisschen, nun ja, nachgeholfen hat. Der Geheimdienst hat nämlich ein Problem: Ein Hacker hat alle geheimen Identitäten aller britischen Agenten enttarnt. Nur Johnny English nicht. Der hat mit der heutigen digitalen Welt nämlich nichts am Hut – und ist dort folglich nicht auffindbar. Obwohl er davon also gar keine Ahnung hat, muss er sich um die Aufklärung des Falls kümmern. Er reist nach Frankreich und trifft doch auf Ophelia (Olga Kurylenko). Angeblich kennt sie den Hacker.

Nach sieben Jahren Pause folgt der dritte “Johnny English”-Film – und es ist der Beste der Reihe. Erneut nimmt er Agentenfilme wie mit James Bond auf’s Korn.
Rowan Atkinson zeigt sehr schön den Gegensatz zwischen dem Leben in der digitalen und der analogen Welt. Das lässt sich mit der Story um den Hackerangriff sehr schön verbinden. Die Mischung aus durchaus spannender Story und Slapstickeinlagen funktioniert gut. Zumal Johnny English immer wieder zeigen kann, welche Fähigkeiten in ihm stecken. Ernsthaft und weniger ernsthaft. Dabei gelingt es dem Hauptdarsteller aber sehr gut, dass seine Figur durchaus ernst zu nehmen ist. English hat was drauf und ist eben nicht ausschließlich tollpatschig.
Das Timing stimmt, Langeweile kommt nicht auf. Dieser dritte “Johnny English” ist sehr gute Kino-Unterhaltung.

Johnny English – Man lebt nur dreimal
GB 2018, Regie: David Kerr
Studiocanal, 89 Minuten, ab 6
8/10