Tagesarchiv für 21. August 2018

RT im Kino

So was von da

Dienstag, den 21. August 2018

Abschied. Vom alten Jahr. Und vom alten Club. In Hamburg-St. Pauli wird noch eine letzte große Party gefeiert. Oskar Wrobel (Niklas Bruhn) ist der Chef des Hauses, und es ist deshalb ein schwarzer Tag für ihn. Die Schulden wurden immer größer, nun geht es nicht weiter.
Alle scheinen zu feiern, auch seine Freunde, die gekommen sind. Was aber nach und nach rauskommt: Auch seine Freunde haben Probleme, und die scheinen ausgerechnet in dieser Nacht aufzubrechen.

Schade. “So was von da” heißt nicht nur dieser Film. “So was von da” ist leider auch die Langeweile. Die ist im ersten Drittel dermaßen bedrückend, dass die wenigen guten Augenblicke davon tatsächlich erdrückt werden. Das allerdings liegt auch von Tino Hanekamps Vorlage.
Gerade am Anfang scheint es, dass der Film gar keine nennenswerte Handlung hat. Da feiern welche, es ist bald Schluss, aber so richtig kommt das Geschehen nicht von der Stelle. Manchmal aber fallen einzelne Sätze, gibt es kurze Momente, die aufhorchen lassen. Feststellungen, oder kurze Dialoge. Aber das reicht einfach nicht, um aus der allgemeinen Lethargie zu kommen – zumal die schauspielerischen Leistungen aber eher mittel sind, im besten Fall. Zudem nerven oftmals merkwürdige Schnitte in den Dialogen, und ein Special Effect mit einer eingetretenen Tür ist tricktechnisch fast schon erschreckend schlecht umgesetzt.
Dieser Film ist bedauerlicherweise so was von nicht da.

So was von da
D 2018, Regie: Jakob Lass
DCM, 91 Minuten, ab 16
1/10

Hits: 16

RTZapper

Promi Big Brother – Der Einzug 2018

Dienstag, den 21. August 2018
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FR 17.08.2018 | 20.15 Uhr | Sat.1

Was ist denn bloß mit dem Image des guten deutschen Wassers geschehen? Es muss in den vergangenen 20 Jahren den dreckigen Bach runtergegangen zu sein.
In den 90ern war es Harald Schmidt, der in fast jeder seiner Sendungen das kostbare Nass anpries: “Ich sage ja zu deutschem Wasser”, sagte er nach einem tiefen Schluck aus dem Glas.

2018 ist alles anders. Das wird einem Fürst frisches, gutes, deutsches Wasser angeboten. Und was tut er? Er verschmäht es. Er trinkt es nicht. Er will es nicht. Nur zum Zähne putzen oder zum Arsch abwischen könnte er sich vorstellen, Wasser zu benutzen. Aber doch nicht zum trinken!
Der Fürst war alles andere als amüsiert. Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein war ein Bewohner des diesjährigen “Promi Big Brother”-Hauses. Alles war gut, bis er verlangt hat, etwas anderes als Wasser zu bekommen. Als Fürst habe er doch einen Anspruch darauf.

Big Brother blieb hart, und der Fürst auch. Der Fürst zog aus – weil er Wasser trinken sollte. Man bringe dem Fürst bitte ein Glas, äh, einen Kasten Sekt. Aber schnell!

PS: Glückwunsch, Sat.1! Für die 2018er-Staffel hat der Sender neben Jochen Schrupp noch Marlene Lufen als Moderatorin engagiert. Gute Wahl! Ihre lockere, lustige Art macht Spaß, und Jochen und Marlene ergänzen sich wunderbar!

Hits: 26

RTelenovela

Fast vom Bus überrollt

Dienstag, den 21. August 2018
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Ich muss mich entschuldigen! Ich habe einen schweren Fehler begangen.
Es passierte an der Autobahnauffahrt Mühlenbeck. Ich fuhr auf die A10 in Richtung Pankow. Ich gab Gas und zog von der Beschleunigungsspur links rüber.
Von hinten sah ich, dass sich ein Bus näherte. Er war noch ziemlich weit weg, und dennoch: Er gab Lichthupe. Und noch mal. Und noch mal. Tatsächlich näherte er sich rasant, und kurz dachte ich, ich hätte vielleicht doch lieber warten sollen, wenn ich denn schon einen Bus in Gefahr bringe.

Dann fiel mir aber auf. Ich hatte schon so beschleunigt, dass ich etwas mehr als 60 gefahren bin. Und der Bus näherte sich weiter und klemmte plötzlich an meiner Stoßstange. Allerdings: Erlaubt ist dort Tempo 60. Klar war: Der Bus war sehr viel schneller unterwegs. Der Fahrer dieses Fernbusses machte noch ein Handzeichen, ich war mir nun aber sicher, alles richtig gemacht zu haben.
Der Bus war der Raser. Bis was passiert.

Hits: 11