Tagesarchiv für 18. April 2018

RTelenovela

Mischen beim König

Mittwoch, den 18. April 2018
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Bei Burger King an der Holzhauser Straße in Berlin gibt es ein neues Wunderding: einen Automaten, mit dem man sich seine Getränke selber mischen kann. Irgendwie total überflüssig, aber ich stehe trotzdem drauf.

Man bekommt einen Becher, und dann kann man zig sein Gesöff aus zig verschiedenen Möglichkeiten zusammenstellen. Man kann sich aussuchen, ob man eine Cola will. Die kann man, wenn man will, mischen. Mit Limette, Orange, Vanille, Traube oder anderen Geschmacksrichtungen. Und weil in dem Automaten auch die entsprechende Luft verströmt, bekommt man beim Einfüllen auch den entsprechenden Duft in die Nase.

So weit, so gut. Aber trinkt man eine Limettencola, hat man was Süßes mit Limette. Nach Cola schmeckt das nicht mehr. Noch seltsamer ist es, wenn man eine Sprite mixt. Sprite ist eigentlich eine Zitronenbrause. Aber wenn man die mit Orange mixt, was soll das dann sein. Ebenso mit Fanta, wenn man die mit Vanille mixt. Von der Fanta ist da nichts mehr übrig.
Vielleicht müsste man mal eine Blindverkostung machen. Ich vermute, dass man nicht wüsste, was man neben dem hinzugefügten Geschmack für ein Getränk im Becher hat.

ORA aktuell

Suppen in der Oranienburger Schulstraße

Mittwoch, den 18. April 2018
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In der Oranienburger Schulstraße wird voraussichtlich im Juni ein weiterer Imbiss eröffnet. Im ehemaligen Dessous-Laden wird es dann Suppen geben.
Das Veltener Unternehmer “Cook rein” ist 2016 gegründet worden und war bislang auf diversen Märkten anzutreffen. In Oranienburg bieten sie dann selbstgemachte Suppen und Salate sowie Nudeln an, kündigte Geschäftsführer Hans-Jürgen Schreier in der Märkischen Allgemeinen an.

RTZapper

aspekte: Zoff an der Volksbühne

Mittwoch, den 18. April 2018
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FR 13.04.2018 | 23.30 Uhr | ZDF

Was sich rund um die Berliner Volksbühne in den vergangenen Monaten abgespielt hat, ist bemerkenswert. Am Freitagabend berichtete das ZDF-Kulturmagazin “aspekte” nun darüber, dass Intendant Chris Dercon zurückgetreten ist. Und im Grunde zurücktreten musste.

Schon als klar war, dass es Chris Dercon sein sollte, der auf Frank Castorf folgen sollte, herrschte Aufruhr. Dercon hatte zuvor das Haus der Kunst in München geleitet, und es wurde befürchtet, dass sich das Gesicht der Volksbühne wandeln würde.
Es gab Demonstrationen, die Volksbühne wurde besetzt – der Protest war groß. Man wollte nicht, dass die Volksbühne zum Eventschuppen mit Tanztheater und anderem Gedöns verkommt.

Als am alten Flughafen Tempelhof dann später tatsächlich eine wunderliche Tanzperformance zu sehen war, sind viele Kritiker bestätigt worden. Nun heißt es auch noch, dass die Volksbühne finanziell am Ende sein soll. Zu teuer. Zu wenig Zuschauer. Denn der Rückhalt bei den Menschen schien quasi nicht vorhanden gewesen zu sein. Angeblich lagen die Auslastungszahlen bei unter 50 Prozent, und die Prognosen sahen düster aus.
Es war also ein Ausfall mit Ansage. Ein Schrecken mit einem Ende nach quälender Zeit.