Tagesarchiv für 18. März 2018

KeineWochenShow

#63 – Late Night Oranienburg

Sonntag, den 18. März 2018
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ProSieben hat neuerdings seine “Late Night Berlin” aus Potsdam. Da wollen und können wir natürlich nicht nachstehen. Wir präsentieren: “Late Night Oranienburg”. Und das Tolle ist: Ihr könnt sie euch auch am Morgen, am Mittag oder am Abend ansehen. Ist das nicht großartig?

Außerdem: Habemus Regierung! Nach nur einem knappen halben Jahr nach den Wahlen hat sich die neue Regierung gebildet, und die SPD wirkt die ganze Zeit, als befinde sie sich in einer Schockstarre, kurz bevor sie vom Monster gefressen wird.

Wir sprechen aber auch über den Druck im Proifußball. Durch die Medien, durch die Fans. Per Mertesacker hat das Thema mal wieder aufgerollt, in dem er in einem Interview sehr offen davon erzählte, was er durchgemacht hat und wie sehr manchmal der Druck auf ihn gelastet hat. Haben wir nach dem Freitod von Robert Enke nichts dazu gelernt?

Die Spargelsaison hat übrigens schon begonnen – zumindest in Schwetzingen. Allerdings muss da nachgeholfen werden, und wir fragen uns, ob das nötig ist. Wir gratulieren dem “Mosaik” und den Abrafaxen, dass sie nun erfolgreicher sind als die “Micky Maus”.
Das und noch mehr in KeineWochenShow #63 auf YouTube.

RTZapper

Heimlich! Die große Schlager-Überraschung

Sonntag, den 18. März 2018
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SA 17.03.2018 | 20.15 Uhr | Das Erste

Hui, da waren wir aber mal richtig aufgeregt. Hatte uns doch Das Erste für Sonnabendabend eine große Überraschung angekündigt. “Heimlich!”, hieß die Show, moderiert von Florian Silbereisen. Nichts verraten dürfte er, sagte er vorab – und so blieb scheinbar völlig im Dunkeln, was sich denn hinter dieser total heimlich geplanten Sendung verbirgt.
Die Lösung: eine eigentlich ziemlich reguläre Schlagershow mit den üblichen Verdächtigen – von Beatrice Egli über Roland Kaiser, Klubbb3 bis hin zu Michelle und Helene Fischer.

Und immer waberte dieser Hinweis durch das erstaunlich kleine Münchner Fernsehstudio: Bald komme die große Schlager-Überraschung!
Man könnte sagen, dass uns die ARD ein bisschen (sehr) angeschwindelt hat.

Was sonst noch geschah: Irgendwer konnte Lena Valeitis dazu überreden, ihren Hit “Johnny Blue” zu verhunzen – sie sang ihren Song als Trio mit Simone und Charly Brunner. Wobei letzterer wohl eher Brummer heißen möchte, denn entweder brummt und säuselt er kaum verständlich seine Texte oder brummt seine Melodien kaum hörbar. Arme Lena Valeitis.
Oli P. sang mal wieder seinen 20 Jahre alten Hit von den Flugzeugen in seinem Bauch und – ja, Überraschung! – durfte dann mit seinem Idol David Hasselhoff “Looking for Freedom” im Duell singen.
Michelle überraschte mit einem fast fertigen neuen Album und der Frage, ob sie denn aus diesem Anlass mit einem neuen Outfit überrascht. Die Antwort: nein.

Mitunter erstaunlich trutschig kam diese “Heimlich!”-Show daher. Da sind wir von den neuen, modernen Silbereisen-Festen anderes gewöhnt. da wirkte diese Heimlichtuerei im Nachhinein schon lächerlich. Da wurde dann zu Helene Fischer backstage geschaltet, wo angeblich Leute an einem Tisch saßen und noch an der Überraschung arbeiteten. Jaaa, natüüürlich!
Die Schlager-Überraschung bestand dann darin, dass Schlagertexter Jean Frankfurter von seiner eigenen Geburtstagsfeier weggeholt und per Bus nach München gebracht wurde. Er hat, so heißt es, das Leben von Helene Fischer maßgeblich verändert mit den Liedern, die er für sie komponiert habe. Deshalb trällerte Helene Fischer dann ein Medley, das Frankfurter scheinbar über sich ergehen ließ. Er wirkte, als hätte er lieber weiter ein Weinchen mit seinen Freunden getrunken.

Halten wir fest: Das Erste hat uns eine Show versprochen, die komplett überraschend sein sollte. Bekommen haben wir ein herkömmliches Schlagerfest, bei dem wir drei Stunden auf die ach so aufregende Überraschung warten mussten, die eigemntlich auch wieder nur Helene Fischer ins Licht gerückt hat.
Bisschen wenig für eine Show, für die alles so total geheim sein sollte.

ORA aktuell

Neue Trainer für den Oranienburger FC

Sonntag, den 18. März 2018
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Die Nachfolger für Hans Oertwig kommen aus den eigenen Reihen. Der Trainer des Fußball-Brandenburgligisten Oranienburger FC Eintracht wird seinen Posten im Sommer aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Nun gab er seine Nachfolger bekannt.
Es sind Enis Djerlek, bisheriger Co-Trainer, und Imre Kalman, bisheriger Trainer des OFC II.

RTelenovela

A111-Safari

Sonntag, den 18. März 2018
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Abends auf der A111 in Berlin, stadteinwärts. Vor einer langgezogenen Kurve stehen Tempo-40-Schilder.
Straßenschäden?
Der Verkehr braust weiter, und plötzlich ist die Straße gesperrt. Der Verkehr wird stattdessen auf die Abfahrt Schulzendorfer Straße abgeleitet. Irgendwelche speziellen Schilder gibt es nicht, und wieder auf die Autobahn rauffahren kann man auch nicht.
Stattdessen müssen die Autos die A111 komplett verlassen.

Und nun? Man merkt die deutliche Unsicherheit der Autofahrer. Die meisten stehen an der roten Ampel auf der linken Spur, wo denn nun die Umleitung langgehen soll, ist unklar. Es stehen zwar blaue Hinweisschilder, die weisen aber nach rechts, in Richtung Hennigsdorf – was unlogisch erscheint.
Also fahren alle nach links. Parallel zur Autobahn geht es durch Heiligensee. Allerdings verlangsamt sich der Verkehr mehr und mehr.
Und plötzlich ist da ein Schild, welches die Durchfahrt verbietet. Warum weiß keiner, denn die Straße geht weiter.

Die Schlange rollt weiter, am Schild vorbei. Die Straße führt weiter parallel zur Autobahn durch einen Wald. Wo wir nun ankommen könnten ist nicht klar, aber die Schlange mit Autos rollt weiter.
Einmal links abgebogen, kommen wir dann aber in Tegel an.
Um dort immerhin doch mal ein Schild zu erblicken, dass auch dort noch die A111 gesperrt ist. Bis zum Tunnel Flughafen Tegel geht das so, und so müssen wir den kompletten Berliner Norden durch die Stadt fahren.

Dass die Schnellstraße mal geflickt werden muss, ist ja in Ordnung, aber die Umleitung einer Autobahn könnte ruhig mal vernünftig ausgeschildert sein.