Tagesarchiv für 20. Februar 2018

RTZapper

Der Blaue Planet

Dienstag, den 20. Februar 2018
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MO 19.02.2018 | 20.15 Uhr | Das Erste

Bildungsfernsehen der allerbesten Art. Am Montagabend lief im Ersten die erste von sechs Folgen einer faszinierenden Naturdokumentation. Mit der Kamera ging es weit runter in die Ozane oder zu den Eisbergen in den Norden. “Der Blaue Planet” zeigt uns Welten, in die wir normalerweise nicht vordringen. Und sie zeigt uns Tiere, dessen verhalten wir vorher nicht kannten.

Da ist zum Beispiel der Großzahn-Lippfisch. Der macht etwas, was von von solchen Tieren vermutlich nicht erwartet hat. Er schafft es, eine Muschel in seinem Maul an einen Stein zu hauen. Das macht er immer und immer wieder – mehr als 20 Minuten lang. Bis er die Muschel zerstrümmert hat und den Inhalt schnabulieren konnte.
Nicht nur Tiere an Land denken also nach, wie sie an die Nahrung rankommen, die scheinbar unerreichbar ist. Noch nie hat man aber vor allem solche Aufnahmen gesehen.

Aber auch die Walrosse sorgen für spannende Erkenntnisse. Nicht nur die, dass langsam, aber sicher ihr Lebensraum zerstört wird. Es gibt immer weniger Eisflächen, die den Tieren als Rückzugsort dienen. Was dazu führt, dass die Plätze, die noch da sind, voll und eng belegt sind.
Dann gab es da die Mutter mit ihrem Baby. Das Baby wurde zu schwach, weiter im Wasser zu schwimmen, die Liegeplätze waren belegt. Macht jemand Platz? Fehlanzeige! Die anderen Walross-Weibchen halfen nichts, gaben ihren Platz nicht her. Stattdessen musste die Mutter irgendwann hart kämpfen, und am Ende gab es nur Verlierer.
Erinnerte schon stark an den Menschen. Auch er sieht oft zunächst nur sich und will sich absichern – voller Angst, einen sicheren Platz abgeben zu müssen.
Diese Handlungsweisen auch mal so in der Tierwelt zu sehen, ist so erhellend wie erschreckend.

RTelenovela

Messebier: Bei uns kriegen Sie nix!

Dienstag, den 20. Februar 2018
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Auf der Handwerker-, Freizeit- und Touristikmesse in Oranienburg haben sich diverse Unternehmen aus der Region präsentiert. Und man kennt das ja von der Grünen Woche in Berlin: Man kann mit Leuten ins Gespräch kommen, und vielleicht kann man auch schon was kaufen.

So schlenderten wir durch die Halle und stießen an einem Stand auf Händler für Spargelbier. Da wir ja für unsere “KeineWochenShow” immer spannende Biersorten suchen, bin ich natürlich gleich zum Stand.
Aber ich kam ungelegen. Die Damen mussten sich gerade noch miteinander unterhalten, und sie machten zunächst nicht den Eindruck, als würden sie sich für mich interessieren. Irgendwann wandte sich aber doch mal eine Dame an mich, und ich sagte zu ihr, dass ich gerne ein Spargelbier kaufen wollen würde.
Das ginge nicht, sagte die Frau, aber ich könne am Glücksrad drehen. Also drehte ich – warum auch immer – am Glücksrad. Ich hatte Pech. Niete. Und kein Spargelbier. Ob ich denn auch keins kaufen könne, fragte ich dann. Nein, das ginge nicht.

Ich frage mich ja ernsthaft, was die Damen denn eigentlich auf der Messe wollen, wenn sie das Bier, das da auf ihrem Tisch rumstand, nicht hergeben wollten. Den Flyer, den sie uns mitgeben wollten, lehnte ich dann ab. Werbeeffekt für die Damen: null. Ich habe vergessen, wie die Firma hieß.
Ich finde, das hätte besser laufen können. Aber wer nicht will…