Tagesarchiv für 15. Januar 2018

RTelenovela

Überraschungsevent (17): Funky Beats

Montag, den 15. Januar 2018
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(16) -> 26.11.2017

Der Startschuss fiel im April 2016: Einmal im Monat wollen wir uns gegenseitig überraschen. Und immer darf der andere nicht wissen, wo genau wir hingehen werden – erst vor Ort wird das Geheimnis gelüftet. Der Termin muss beim anderen natürlich abgefragt werden, alles andere nicht. Die Preisgrenze liegt bei 30 Euro. In diesem Monat durfte sie das Event planen, im Februar bin ich dran.

Wir parkten unweit der Deutschen Oper in Berlin-Charlottenburg. Oper? ist eigentlich nicht so meins. Aber die Deutsche oper war gar nicht direkt unser Ziel. Wir liefen zur Tischlerei hinter der Oper. Sie gehört auch zu dieser Einrichtung, und dort gibt es ergänzende oder andere kleine Programme.
Am Sonntagabend war dort die Veranstaltung “Jazz & Lyrics” angekündigt, diesmal aber mit Funky Beats. Denn die Funk-Musik gehört ebenfalls zum Jazz. Eine Live-Band spielte, und das Motto lautete “Be funky, be Berlin!”

Nun ist allerdings Funk ganz und gar nicht meine Musikrichtung. Auf radioeins gibt es am Sonnabend eine Musiksendung mit Funk – die schalte ich immer weg. So war der Abend ganz in Ordnung, traf aber nicht ganz meinen (und unseren) Geschmack. Aber immerhin bestand der zweite Teil des Abends aus Live-Musik mit der Erlaubnis zu Tanzen. Und wir tanzten.

RTZapper

Reporter Slam 2018: Der Slam der Slampions – Das Jahresfinale

Montag, den 15. Januar 2018
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SA 13.01.2018 | 20.05 Uhr | Alex

Was ein Poetry Slam ist, haben wir inzwischen einigermaßen begriffen. Nun gibt es aber auch einen Reporter Slam. Der Berliner Lokalsender Alex übertrug am Sonnabendabend das Jahresfinale, den “Slam der Slampions”. Und manchmal muss man sich schon wundern, woraus man einen Wettbewerb machen.

Im Heimathafen in Berlin-Neukölln kamen nacheinander sechs Reporter auf die Bühne. Der Reporter Slam besteht darin, dass sie dem Publikum eine Recherche darlegten. Eine Kandidatin berichtete davon, wie sie Symbolfotos zu bestimmten Themen zusammensammelte. Das war mehr Comedy als Recherche.
Ein anderer erzählte von seiner Reise nach Osteuropa und den Problemen, die sich dort ergaben. Das kann man machen, aber eigentlich gehört so ein Vortrag in die Kategorie: Isser bald fertig? Auf einer Party würde ich ihn nur müde ansehen und denken, ob man nicht mal schnell das Thema wechseln könnte. Nicht so die Zuschauer im Heimathafen, die haben sich ausgeschüttet vor Lachen.
Wieder ein anderer recherchierte bei Tinder. In seinem Vortrag machte er sich dann über Tinder-Nutzer und ihre Fotos lustig. Das war leider extrem billig, aber auch das fand die Allgemeinheit lustig. Dabei sind die Erkenntnisse bekannt oder blödsinnig: Dass Tiere auf Fotos immer gehen, ist ja nun nichts Neues. Deshalb war dieser Vortrag eher befremdlich – weil es so altbacken wirkte.

Die Übertragung vom “Reporter Slam” hatte aber noch ein anderes Problem: Alex hatte leider nur eine ganz miese Leitung erwischt, vielleicht verließ man sich auf das W-Lan. Böser Fehler. Das Bild ruckelte, blieb stehen, irgendwann ging gar nichts mehr: Minutenlang stand das Bild still, irgendwann lief ein Ersatzfilm. In einer Einblendung bat man um Entschuldigung, aber an der Leitung werde sich nichts bessern. Am kommenden Sonnabend gibt’s die Wiederholung in guter Qualität. Immerhin lief es in der zweiten Hälfte besser – was den Reporter Slam aber nicht weniger wunderlicher machte.