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Bürgermeister Laesicke

Arps, Semper, Busse. Das sind Namen, die mir im Zusammenhang mit dem Oranienburger Bürgermeisterposten durchaus noch geläufig sind. Wobei ich beim Namen Arps fast schon nachschlagen musste. Ein Name aber hat die Stadt nun ein Vierteljahrhundert geprägt: Hans-Joachim Laesicke.

Wer heute 25 Jahre alt ist, kennt kein anderes Stadtoberhaupt – diese lange Distanz muss man erst mal schaffen.
Angela Merkel, von vielen ja nicht so gemocht, müsste ihre bisherige Amtszeit quasi verdoppeln, um das hinzukriegen.

Insofern war das schon ein ganz besonderer Augenblick, als am Montagnachmittag auf der Facebookseite der MAZ Oberhavel die Amtsübergabe aus dem Schloss live übertragen worden ist. Ein Laesicke geht, der andere kommt.
Für uns Oranienburger hat dieser Wechsel ja zumindest einen Vorteil: Wir müssen uns nicht umgewöhnen, es bleibt beim „Bürgermeister Laesicke“, auch wenn er anders und jünger aussieht. Der Neue muss nun beweisen, dass er es wirklich drauf hat, und dabei werden wir Oranienburger ihn sicher kritisch begleiten.

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