Tagesarchiv für 7. Januar 2018

KeineWochenShow

#53 – In der JVA sind wieder Plätze frei

Sonntag, den 7. Januar 2018
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Happy new Year! Und happy Birthday!
Am 7. Januar 2017 ging KeineWochenShow erstmals online. Am 7. Januar 2018 ist es bereits Ausgabe 53 – und das erste Jubiläum. Dass wir es komplett ohne Pause geschafft haben, das wundert und freut uns. Wir haben immer noch Lust und machen deshalb natürlich weiter.

In Oranienburg findet in diesen Tagen nach fast einem Vierteljahrhundert ein Bürgermeisterwechsel statt. Hans-Joachim Laesicke verlässt den Rathausstuhl im Schloss. Sein gewählter Nachfolger ist Alexander Laesicke, sein Sohn.
Wie ist es, nach so langer Zeit außer Dienst zu sein? Das wollen wir Hans-Joachim Laesicke in der nächsten Woche fragen. Was wollt ihr von ihm wissen? Falls ihr Fragen habt, schreibt sie am besten hier in die Kommentare. Sir geben sie weiter.

In dieser Woche geht es um den Jahreswechsel – der in Binz nicht nur von einem großen Feuerwerk, sondern auch von privater Böllerei begleitet wurde. Gerade wird darüber diskutiert, ob die private Knallen verboten werden soll. Wegen der Unwelt.
Und wenn wir thematisch schon auf Rügen sind, gibt es auch Bier von dort. Die Inselbrauerei in Rambin bekommt eine zweite Chance – und ein paar (bewegte) Bilder von dort haben wir auch zu bieten.

Außerdem geht es um die Tage der offenen Tür in der JVA in Berlin-Plötzensee. Wir sprechen über den Youtube-Star Logan Paul, der Tote in einem Wald lieber filmt, als Hilfe zu rufen. Neues von Youtuber Tanzverbot haben wir auch im Angebot.
Und noch viel mehr – in KeineWochenShow #53 auf unserem Youtube-Kanal.

RTZapper

So was wie Angst – Eine Suche mit Anke Engelke

Sonntag, den 7. Januar 2018
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MI 03.01.2018 | 21.02 Uhr | tagesschau24

Wir haben Angst. Viel zu viel Angst. Wir misstrauen allen Statistiken, stattdessen setzen wir auf unser Gefühl. Und das trügt.
“So was wie Angst” hieß eine spannende Doku, die am Mittwochabend bei tagesschau24 zu sehen war (erstmals lief sie ebenfalls recht versteckt im Dezember im WDR). Anke Engelke begab sich auf die Suche und wollte wissen, was uns Angst macht und ob es uns zurecht Angst macht.

Es sind keine Belehrungen, die sie in ihrer Doku macht. Aber es sind Beobachtungen, und die sind spannend und erhellend. Und dass so eine Doku in der ARD auf kleinen Sendern versteckt wird, ist schade. Denn diese durchaus auch unterhaltsame Doku ist Bildungsfernsehen auf beste Weise.

Ein interessantes Beispiel ist der Berliner Platz in Wuppertal. Er gilt als Angstort, weil sich dort Leute aufhalten, von denen andere Leute denken, sie müssten einem Angst machen: Menschen mit “subjektiv unerwünschtem Verhalten”, Drogendealer, Trinker. Klar, da macht man einen Bogen drum. Anke nicht, sie geht auf die Leute zu. Und mehr noch: Sie will die Wuppertaler zusammentrommeln, um Ideen zu sammeln, damit der Platz wieder beliebt und belebter wird. Man muss nur machen.

Was macht Angst mit uns? Auch diese Frage stellt Anke Engelke. Die Leute kaufen sich Waffen, gehen in Selbstverteidigungskurse – sie lassen sich offenbar verrückt machen. Und der Feinstaub mit wohl 46.000 jährlichen Opfern? Nicht wichtig. Die 28 Toten durch Terror wiegen schwerer – über sie wird aber mehr eindrücklicher berichtet. Wie ja überhaupt über jeden Unfall oder sonstige Katastrophe, die einem zeigt, “dass es immer schlimmer” wird. Wenn wir das denn alles an uns ranlassen.

“So was wie Angst” war eine sehr sehenswerte Doku, und es ist der ARD und und allen zu wünschen, dass solche Sendungen etwas prominenter ausgestrahlt werden.

RTelenovela

Rügen 2018 (3): Rambin, nun abseits der B96

Sonntag, den 7. Januar 2018
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(2) -> 6.1.2018

Lange haben die Einwohner von Rambin auf Rügen dafür gekämpft, dass der B96-Verkehr aus ihrem Ort verschwindet. Das haben sie inzwischen geschafft, der Verkehr rollt auf der neuen B96 an Rambin vorbei. Allerdings auf recht laute Weise, und es wird vermutet, dass ein zu lauter Asphalt aufgetragen worden ist.
Aber natürlich hat der Wegfall des Durchgangsverkehrs auch negative Seiten.
Am Ortseingang befindet der Rügener Bauernmarkt mit der “Alten Bauernkate”, und die müssen nun um die Besucher mehr als bisher kämpfen. Denn wer dort hin will, muss nun offensiv kurz nach der Rügenbrücke die B96 verlassen oder von der Insel kommend gleich bei Samtens.

Aber lustigerweise machten wir nun – wo die B96 nicht mehr durch Rambin führt – erstmals auf eben jenem Gelände, auf dem sich auch die Inselbrauerei befindet, eine Rast. Was aber vor allem daran lag, dass einer von uns unbedingt mal in die Brauerei wollte.

In der Bauernkate gibt es viele schöne Sachen, die auf der Insel Rügen hergestellt worden sind: Schokolade, Milchprodukte, natürlich auch Bier, Kalender. Da kann man durchaus was finden.
Ein Rätsel war uns aber das angebotene Essen. Für einen Rügener Bauernmarkt ist das Angebot mehr als dürftig und unterschiedet sich nur wenig von dem, was an Autobahnraststätten angeboten wird. Schnitzel, Bouletten, Salate, Rollmops.
Irgendwie okay, aber eben nur okay. Frischer gebratener Fisch? Fehlanzeige. Für so ein Inselrestaurant, selbst wenn es nur ein besserer Imbiss sein will, ist das schwach.

Nebenan, in der Inselbrauerei, kann man sich in Ruhe umsehen und probieren. In den Regalen stehen alle Sorten Bier, die dort hergestellt werden, Führungen gibt es auch. Wer sich für Bier interessiert, ist da gut aufgehoben.

Von Rambin aus ging es dann wieder runter von der Insel. Und da ich die richtige B96-Auffahrt verpasst habe, ging es über den alten Rügendamm zurück nach Stralsund und weiter nach Hause.
Aber der nächste Rügen-Termin steht ja auch schon fest. Auf Wiedersehen!