Tagesarchiv für 21. Dezember 2017

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Chronik Kremmen 2017

Donnerstag, den 21. Dezember 2017
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MAZ Oberhavel, 21.12.2017

Januar: Das Pferd Eckerhardt versinkt in einem Hohenbrucher Schlammloch und muss von der Feuerwehr befreit werden. – Der Rohbau für das neue Seniorenhaus an der Ruppiner Chaussee in Kremmen steht. Eröffnung im Spätsommer. – Im Prignitz-Express werden keine Tickets mehr verkauft. Das sorgt für Frust. – Bei Edeka in Kremmen gibt es nun eine Milchtankstelle mit Frischmilch aus Tietzow.

Februar: Die Kremmener SPD-Grüne-Fraktion sammelt sich. Die SPD sei bislang zu still gewesen, sagt Fraktionschef Peter Winkler. Jörg Arens (Grüne) fehlt allerdings oft in der Stadtverordnetenversammlung. – Eine vermisste Kremmenerin (59) wird tot in Karlsruhe aufgefunden. – Der Beetzer See ist zugefroren. Ins Eiswasser werden Weihnachtsbäume geschoben – als Laichhilfen für Zander. – Erstmals veranstalten die Kremmener Feuerwehren eine gemeinsame Hauptversammlung. – Am 17. Februar fliegt in der Kremmener Dammstraße der erste Storch ein.

März: Die Amtszeit von Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse endet. Er will sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurückziehen, sagt er. Und: „Ich hätte auf mein erstes Bauchgefühl hören sollen.“ – Die Kinder der Grundschule Beetz nehmen eine Woche lang an einem Zirkusprojekt teil. – In Sommerfeld wird das „Dorv“-Projekt vorgestellt. Es geht um ein Dorfzentrum mit Einkaufsmöglichkeit und Serviceangeboten. – Mehr als 1000 Besucher sind bei der elften Bluesnacht dabei. – Der langjährige Zeugwart und Ehrenschiedsrichter des FC Kremmen, Siegfried „Fiete“ Mattick stirbt mit 76 Jahren. – Heino Hornemann ist neuer Ortsvorsteher von Staffelde.

Der Neue im Rathaus
Sebastian Busse hat am 21. März sein Amt als neuer Bürgermeister der Stadt Kremmen angetreten. Hauptamtsleiterin Bianca Haak überreichte ihm den Schlüssel, außerdem sprach er den Amtseid.

April: Robin Scheffler gewinnt den Vorlesewettbewerb der Grundschule Beetz. – Der Sommerfelder Autor Harald Schmidt feiert seinen 80. Geburtstag. – Die Kremmener Turnhalle wird für den Schulsport gesperrt. Es gibt zwar keinen Schimmel, aber Bakterien in der Luft. Die Halle soll 2018 saniert werden.

Molotowcocktails
Am Ostersonnabend warfen Unbekannte zwei Molotowcocktails auf das Gelände des Asylbewerberheimes in Kremmen. Dies ist als Anschlag gewertet worden, die Kripo nahm die Ermittlungen auf. Im Laufe der folgenden Monate konnten zwei Männer festgenommen werden – beides Kremmener. Ob sie die Täter sind, ist noch offen.

Mai: Trübes Wetter sorgt für eine schlechtere Spargelernte. Nur etwa 20 Tonnen am Tag kommen zusammen, normalerweise sind es um diese Zeit 40 bis 45 Tonnen. – Der Förderverein der Goetheschule feiert sein 25. Jubiläum mit einem Frühlingsfest. – In Kremmen wird diskutiert, was aus der Feuerwehr wird. Bleibt sie an der Straße der Einheit oder kommt ein Neubau? Es läuft auf Letzteres hinaus, entschieden ist aber noch nichts. – Andreas Kretzschmar übernimmt den Vorsitz des Kremmener SPD-Ortsvereins.

Juni: Mal wieder wird für einen Radweg von Sommerfeld über Beetz nach Ludwigsaue und Rüthnick demonstriert. 100 Leute machen mit. Immerhin soll nun 2018 ein Weg nach Ludwigsaue gebaut werden, aber nicht entlang der Landesstraße. – Ein 26-Jähriger rutscht auf der A 24 bei Staffelde in den Straßengraben und stirbt. – Der Kremmener Heiko Höft bekommt den Landesverdienstorden für unternehmerisches Engagement. – Der Flatower Pfarrer Nico Vajen geht mit seiner Familie nach Berlin. Ihm folgt Antje Freye. – Die Sommerfelder Klinik hat nun ein MRT-Gerät – Union Berlin trainiert auf dem Kremmener Fußballplatz. – Der Jahrhundertregen sorgt am 29. und 30. Juni für viele Feuerwehr-Einsätze.

Knutschen mit Malte
Zum zehnten Geburtstag des Kremmener Spargelhofes überreichten die Oberhavel-Landfrauen an Geschäftsführer Malte Voigts eine Erntekrone. Und natürlich durften sie sich dafür einen Knutscher abholen, Das Jubiläum selbst ist Mitte Juni mit einer Party gefeiert worden.

Neustart im Klubhaus
Bäckermeister Plentz hat in Kremmen den Anfang gemacht und das Klubhaus am Marktplatz wiederbelbt. Mitte Juni öffnete die neue Filiale. Die Eröffnungsfeier war für die Kremmener voller Emotionen und Erinnerungen.

Königin für ein Jahr
Anja Mink ist die Kremmener Erntekönigin 2017/18. Hauptberuflich ist die 27-Jährige für Qualitätsmanagement und Direktvermarktung zuständig. Sie vertritt die Stadt auf Festen und Messen.

Juli: Ralph Weißbrich ist nicht mehr Ortswehrführer in Sommerfeld. Ihm folgt Johannes Homuth. – Beim 12. Drachenbootrennen auf dem Beetzer See sind 17 Teams dabei. – In der Kremmener Stadtparkhalle wird ein Film uraufgeführt, in dem Goethe-Grundschüler mitspielen. Gedreht hat ihn Jochen Wermann aus Schwante. – Vivien Genzow ist die neue Chefin der Kremmener Jugendclubs. – Ein Benefizkonzert für die Geschädigten des Starkregens in Leegebruch bringt auf dem Spargelhof 3333 Euro ein und muss wegen Starkregens abgebrochen werden. – Mega-Spendenbereitschaft für die Sommerfelder Feuerwehr. Für ein neues Fahrzeug kommen 45.000 Euro zusammen und später weitere rund 40 000 Euro.

775 Jahre Sommerfeld
Kitakinder, Vereine und viele weitere Sommerfelder feierten das 775. Jubiläum der Ersterwähnung. Die Party war allerdings ziemlich regengeschädigt.

August: In der Hohenbrucher Kirche wird das 200. Jubiläum der Orgel gefeiert. – Die Kremmener Feuerwehr bekommt ein neues Hilfeleistungslöschgruppen-Fahrzeug. – In Staffelde findet das 21. Drescherfest statt, die Planung dafür begann erst acht Wochen zuvor. Eigentlich sollte es nicht mehr gefeiert werden. – Ein Wall mit Baumischabfällen auf einem Firmengelände kurz vor Kremmen sorgt für Ärger. Der Unternehmer, dem es gehört, beklagt eine Hexenjagd.

Punk-Baby
Silas ist waschechter Kremmener und ist am 6. August auf dem Festivalgelände des Punk-Events “Resist to Exist” geboren worden. Die Mutter hatte vorher nichts von der Schwangerschaft gewusst. Ansonsten gab es keine größeren Vorkommnisse.

Der schönste Strand
Am Beetzer See gibt es den schönsten Strand in Oberhavel. Das finden die MAZ-Leser, die in einer Umfrage genauso abgestimmt haben. Die Freude in Beetz war groß

September: Beim Erntefest in Kremmen gewinnt Hartmut Steinke zum vierten Mal den Preis für den schönsten Wagen. – Hunderte Autos kommen zum Oldtimertreffen auf den Spargelhof. – Für Ärger sorgt die Vollsperrung auf der L 172 zwischen Hohenbruch und Germendorf. Da auch die B-96-Auffahrt Oranienburg-Nord gesperrt ist, gibt es eine sehr weitläufige Umleitung. – Bei der Bundestagswahl gewinnt in Kremmen die CDU mit 29,8 Prozent vor der AfD (20,7) und der SPD (20,6). – Für die neue Rettungswache in Kremmen erfolgt der erste Spatenstich.

Hier bitte nicht rauchen – freiwillig!
Die rauchfreie Zone rund um die Kremmener Goetheschule sorgte ein wenig für Ärger. Nicht nur, weil sich die Kremmener das Rauchen ungern auf öffentlichem Grund verbieten lassen. Schließlich sind die Schilder später ausgetauscht worden, nun können sich die Leute freiwillig ans Verbot halten – die Kinder werden es ihnen so oder so danken.

Oktober: 850 Leute kommen zum Oktoberfest auf den Spargelhof. – Das Orkantief Xavier sorgt für große Schäden. Im Wald nördlich von Beetz gibt es eine Schneise der Verwüstung. Viele Straßen sind blockiert. – Die Kirche in Sommerfeld hat nun einen barrierefreien Zugang. Der Unternehmer Winfred Günther hat zwei Drittel von den 40 000 Euro bezahlt.– Schock für Bahnfahrer: Der Prignitz-Express wird auch weiterhin nicht direkt Berlin-Gesundbrunnen anfahren, so steht es im Nahverkehrsplan. – Im Rhinluch rasten bis zu 60 000 Kraniche. – Das Altstadtstübchen in Kremmen hat neue Betreiber: Sina Sakkravi und Saedeh Manishdavi.

November: Die Kremmener Kleinzierzüchter feiern ihr 90. Vereinsjubiläum. – Für das Lindeneck in Flatow gibt es neue Pläne: Übernachtungszimmer und eine kleine Gaststätte, aber erst in etwa fünf Jahren. – Kremmens Kämmerin Kathrin Schönrock kündigt ihren Weggang an. – Das Schulessen wird für Erwachsene teurer, auch der Bringdienst. – Der Wirbel um ein neues Baugebiet in Ludwigsaue erweist sich als Luftnummer. es gibt keine Genehmigung.

Neuer Freizeittrend: Schlaglochgolf
Die Groß-Ziethener leben an einer Schlaglochpiste. Die L17, die Alte Dorfstraße, bietet eine unendliche Geschichte. Saniert wird sie nicht. Deshalb gab es eine besondere Veranstaltung: ein Schlaglochgolf-Turnier. Viele Leute waren zu dem Spaß-Event, das ja eigentlich gar kein Spaß war, gekommen.

Oben am Kreuz
Besonders luftige Bauarbeiten auf dem Dach der Kremmener Nikolaikirche. Am 20. Oktober reparierte der Schmied Dieter Blumberg in 34 Metern Höhe das Turmkreuz. Das war locker und musste wieder befestigt werden.

Dezember: Eine defekte Wasserleitung sorgt in Kremmen für einen kurzzeitigen Versorgungsausfall. – Der musikalische Adventskalender findet diesmal nur am Klubhaus statt. Das gefällt nicht jedem. – Die Bauernscheune in Kremmen schließt. – Helmut Jilg verabschiedet sich als Geschäftsführer des Zweckverbandes.

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RT liest

Andreas Stichmann: Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk

Donnerstag, den 21. Dezember 2017

“Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk” ist ein erstaunliches Buch. Erstaunlich deshalb, weil der Rowohlt-Verlag es auf eine Weise aufgemotzt hat, dass es total interessant wirkt. Das Cover ist crazy, der Klappentext geradezu abgefahren. Der macht den Eindruck, als würde Autor Andreas Stichmann eine Räuberpistole erzählen, eine cooles Abenteuer, voller Witz und Schnelligkeit.
Ich habe noch kein Buch gesehen und gelesen, das sich hinterher als dermaßenes Blendwerk herausstellte.

Den eigentlich wird die leider eher dröge Geschichte eines Hofes erzählt, auf dem Menschen betreut werden, die diese Betreuung brauchen. Von der Mutter und ihrem Sohn, der immer hilft. Von den anderen Mitarbeitern und Bewohnern. Dazu noch irgendeine merkwürdige Entführung.
Das plätschert merkwürdig langweilig vor sich hin. Hier und da gibt es humorige Momente, die ein Schmunzeln verursachen. Aber der große Rest ist leider recht lahm. Über weite Strecken hat man den Eindruck, als würde eigentlich nicht wirklich eine Geschichte erzählt, sondern nur… irgendwelche Momentaufnahmen, die aber zu nichts führen.
Und wenn man das Buch durch hat, dann staunt man doch, was man laut Klappentext gelesen haben soll.

Andreas Stichmann: Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk
Rowohlt, 237 Seiten
3/10

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RTelenovela

Bombenentschärfung #203: Der Moment danach

Donnerstag, den 21. Dezember 2017
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Die 203. Bombe. Oranienburg wirkte für gute sechs Stunden mal wieder wie ausgestorben. Die Straßen – alle leer. Niemand war unterwegs. Alle Läden geschlossen. Im Zentrum, am Louise-Henriette-Steg war eine Bombe gefunden worden. Für die Entschärfung galt ein 800-Meter-Sperrkreis.

Am Nachmittag. Der Oranienpark scheint ein Treffpunkt für viele Leute gewesen zu sein. Im Kaufland, vor dem Asia-Imbiss und im Sitzbereich des Fleischerei-Imbisses sitzen lauter Seniorengruppen. Die wenigsten essen was, oder sie haben schon vor Stunden was gegessen und harren nun immer noch aus. “Aber das Bier ist alle”, sagte die Frau hinter der Fleischerei-Theke.
Ich bin zum Mittagessen gekommen, leider gibt es keinen Sitzplatz mehr. Ich esse den (halben, weil kalten) Fleischklops im Stehen.

Dann die Nachricht: Die Entschärfung war erfolgreich. Der Sperrkreis werde demnächst aufgehoben. Ich laufe raus auf den Parkplatz, setze mich ins Auto und fahre los.
Direkt am Kreisel am Oranienpark in der Kremmener Straße endet der Sperrkreis. Davor bildet sich ein Stau. Alle warten, dass sie rein dürfen in die Stadt. Im Kreisel selbst fährt ein Schwerlaster immer im Kreis herum. Immer wieder einmal rum. Auch er wartet, aber stehenbleiben darf er nicht.
Ich suche mit ein halblegales Parkplätzchen am Straßenrand, und ich bin da nicht allein. Alle warten.

Dann: die Sirene. Das Signal zum Aufbruch. Einreihen in den Stau am Kreisverkehr. Nach und nach rollt der Verkehr in den nun aufgehobenen Sperrkreis. Die Fußgänger pilgern los und nehmen ihre Stadt wieder ein.
Die Sirene heult immer noch, als ich in die Havelstraße einbiege. Es ist ein irgendwie berührender Moment. Alle wirkt immer noch leer, nur die Autos, die schnell reinrollen, sind da. Aber langsam füllt sich die Gegend wieder.
Es ist alles noch mal gut gegangen, wir sind wieder sicher. Bis zu nächsten Bombe und bis zur nächsten Evakuierung.

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ORA aktuell

Domscheit-Berg eröffnet Wahlkreisbüro in Oranienburg

Donnerstag, den 21. Dezember 2017
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Die bekannte Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg aus Fürstenberg ist neuerdings mit einem Wahlkreisbüro in Oranienburg vertreten. Am 24. September war sie für die Linke in den Bundestag eingezogen – allerdings eigentlich für den Wahlkreis 60 in Brandenburg an der Havel. Sie wolle aber den Wahlkreis 58 in Oranienburg mitvertreten. Ihr dortiger Vorgänger Harald Petzold hatte sein Mandat verloren. „Er hat große Fußstapfen hinterlassen, die ich nun füllen möchte“, sagte Domscheit-Berg bei der Büroeröffnung.

Sie hofft, dass sie im Bundestag netzpolitische Sprecherin für die Linken wird. Das entscheidet sich Anfang 2018.

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RTZapper

Otis Redding: Merry Christmas, Baby

Donnerstag, den 21. Dezember 2017
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MO 18.12.2017 | 18.09 Uhr | radioeins

Montagabend bei radioeins. Sechs Tage vor Heiligabend. Im Vorabendprogramm erklingt eine Weihnachtsmusik. Otis Redding singt “Merry Christmas, Baby!” Und der geübte radioeins-Hörer stutzt: nanu!?

Den ganzen Advent lang liefen beim rbb-Radiosender kurze Trailer, die dem Hörer sagten, dass Weihnachtsmusik erst Weihnachten laufen – und nicht früher. Das kann man natürlich machen. Allerdings ist es viel cooler, es einfach machen – da muss man die Hörer nicht jede Stunde darauf hinweisen, dass man doch ach so cool ist.
Dabei ist das eine alberne Maxime. Was spricht gegen gute Weihnachtssongs? Es muss ja nicht so schmalzig sein, es gibt auch coole, zu radioeins passende, weihnachtliche Stücke. Wie auch der, der am Montag zu hören war.
Aber wahrscheinlich gehört der 18. Dezember schon zu Weihnachten, da nimmt man es bei radioeins nicht so genau.

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RT im Kino

Pitch Perfect 3

Donnerstag, den 21. Dezember 2017

(2) -> 17.9.2015

Auf in die letzte Runde! Noch einmal wollen es die Bellas wissen. Der A-cappella-Chor hat zwar im Grunde alles gewonnen, was möglich ist, aber das ist nun inzwischen ein bisschen her. Sie haben das College verlassen, und nun müssen sie sich in der Arbeitswelt beweisen. Das funktioniert bislang eher nicht so gut. Hinzu kommt: Sie vermissen sich, die Mädels. Beca (Anna Kendrick), Fat Amy (Rebel Wilson) und die anderen wollen wieder gemeinsam singen.
Da kommt ihnen ein neuer Wettbewerb gerade recht. Die US-Army gestaltet Unterhaltungsshow für Soldaten im Ausland. Die Bellas sollen mitmachen – und dann sucht DJ Khaled auch noch eine Vorband für seine Tour. Problem für die Bellas: Sie müssen sich gegen andere Künstler durchsetzen, die nicht a-cappella singen und musizieren.

Im dritten Teil der “Pitch Perfect”-Reihe verlassen die Macher ihr ursprünglich Metier. Ging es doch vor allem immer um die Wettkämpfe von Chören, die ohne Instrumente singen, aber trotzdem klingen, als hätten sie welche. Insbesondere in Teil 1 war das noch etwas Besonderes, und der Film lebte gerade von dieser Musik.
Deshalb wirkt es in Teil 3 auch extrem albern, als sich die Bellas anfangs darüber aufregen, dass die anderen Strom und Instrumente verwenden. Wie überhaupt leider viele Gags einfach nur dämlich sind.
Am schlimmsten in diesem Film sind der Reporter und die Reporterin, die die Chor-Wettbewerbe schon kommentiert haben. Sie reisen überallhin mit, um einen Film zu drehen, tun aber immer so, als seien sie live auf Sendung. Rundum dusslig und unlustig. Selten waren Filmfiguren so überflüssig.
Erstaunlich ist es auch, dass die Bellas quasi von heute auf morgen ihre Auftritte absolvieren und dafür nicht mal üben müssen.
Aber nach dem ziemlich nervigen ersten Teil nimmt der Film spätestens im letzten Drittel doch noch Fahrt auf und wird doch noch ganz unterhaltsam – aber da hat er gerade noch so die Kurve gekriegt.

Pitch Perfect 3
USA 2017, Regie: Trish Sie
Universal, 93 Minuten, ab 6
6/10

Hits: 156