Tagesarchiv für 14. Dezember 2017

ORA aktuell

Gaststätten-Aus: Oranienburger Waldhaus schließt

Donnerstag, den 14. Dezember 2017
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Das “Waldhaus am Lehnitzsee” an der Bernauer Straße in Oranienburg schließt. Die Silvesterparty ist gleichzeitig das Ende für die Gaststätte. Das teilte Betreiber Wolf-Dieter Zacke auf der Webseite des Lokals mit. Gerade erst ist das zehnte Jubiläum gefeiert worden.

In der Märkischen Allgemeinen nennt Zacke drei Gründe: Personalmangel, eine nicht erteilte Baugenehmigung für ein geplantes Ferienhaus sowie die persönliche Belastung. Nichts sagte er über eine eventuell ausgebliebene Kundschaft.
Er bleibt dort wohnen – was wohl heißt, dass es dort keine Gaststätte mehr geben wird. Zacke will Appartments vermieten, der Biergarten am See verschwindet.

Kunden monierten, dass schon für 2018 geplante Feiern nicht abgesagt worden sind, sie stattdessen zufällig vom Gaststätten-Aus erfahren hätten.

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RTelenovela

Sony-Center: Glättegefahr – auch ohne Frost

Donnerstag, den 14. Dezember 2017
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2 Grad, ein kalter Wind, Schneeregen. Das Wetter in Berlin ist alles andere als gemütlich. Noch aber herrscht kein Frost. Im Sony-Center am Potsdamer Platz ist es stellenweise trotzdem sehr glatt – und das nicht nur bei Nässe.

Das Sony-Center ist bald 20 Jahre alt, aber was sich die Planer in den 90ern dabei dachten, ist unklar: Denn in die Gehwege auf dem Areal sind immer wieder breite Streifen aus metalligem Material eingebaut. Immerhin hat man ein paar Noppen draufgebaut, weil man sich vielleicht dachte, es würde glatt werden. Wieso so was aber eine Genehmigung bekommt, ist dennoch rätselhaft. Denn die Stellen sind eigentlich immer glatt, auch im Sommer, wenn man Schuhe mit glatter Sohle trägt.

Deshalb liegen auch meterlange Teppichläufer auf diesen Flächen. Außerdem steht vor dem Sony-Center ein Warnhinweis, dass Glättegefahr herrsche, auch wenn kein Frost sei.
Wäre es nicht besser, den Mist nach 20 Jahren endlich mal auszubauen und eine vernünftige Pflasterung anzulegen?

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RTZapper

6 Mütter: Verona Pooth

Donnerstag, den 14. Dezember 2017
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DI 12.12.2017 | 20.15 Uhr | VOX

Bei VOX erzählen jeden Dienstag sechs Promimütter aus ihrem Privatleben. Das ist erstaunlich, denn viele Promis lassen eigentlich keine Fernsehkamera in ihre Wohnung. Nicht so in diesem Fall. Wobei wahrscheinlich die spannendste Episode von “6 Mütter” bereits gelaufen ist. Als nämlich Verona Pooth einen tiefen Einblick in ihr Familienleben zuließ.

Als Verona Feldbusch in den 90ern bekannt wurde, da stellte sie das Dummchen dar. Inzwischen wissen wir schon lange: Verona ist alles, aber nicht dumm. Es war eine Masche, wie sie in “6 Mütter” erzählte. Ihre Moderation von “peep!” ab September 1999 sei schlecht gewesen, aber das sei durchaus gewollt gewesen – sagt sie heute.
Die Kamera war dabei beim Wecken der Kinder, am Frühstückstisch, beim Praktikum des Sohnes. Es ist das Bild einer taffen Frau, die durchaus einen Plan davon hat, wie man Kinder erziehen muss. Ein Plan, der offenbar aufgeht. Denn auch, wenn Diego (14) ein Kind eines Promis ist, er nimmt es locker – noch.
Verona erzählte von den letzten Monaten mit ihrer Mutter, auch Ehemann Franjo kam zu Wort – wenn auch seine Finanzschwierigkeiten nicht zur Sprache kamen. Aber vielleicht spricht auch das für Verona, dass sie diese persönliche Krise überstanden haben.

So waren die bei VOX gezeigten Filme über Verona Pooth und ihre kleine Familie erstaunlich und erhellend und zeigte das Bild von einer doch klugen und sympathischen Frau.
Zu positiv? Gestellt? Das mag sein – aber kann man sich so verstellen, dass ein komplett falsches Bild gezeigt wird?

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RT im Kino

Daddy’s Home 2

Donnerstag, den 14. Dezember 2017

Sie sind eine große Patchworkfamilie. Nachdem Brad (Will Ferrell) die Ex-Frau von Dusty (Mark Wahlberg) geheiratet hat, haben sich die beiden Männer arrangiert. Brad, der Dustys Kinder miterzieht. Und Dusty, der das alles hinnimmt und auch schon eine neue Frau hat.
Nun kommt das Weihnachtsfest, und sowohl der Vater von Brad (John Lithgow) als auch der von Dusty (Mel Gibson) kommen zu Besuch. Brads Vater ist liebevoll, der von Dusty eher vulgär. Das sorgt für neue Verstimmungen und Streitigkeiten – aber Brad und Dusty beschließen, keinen Keil zwischen sich zuzulassen. Aber im Laufe der Tage wird das zunehmend schwierig – auch weil sich die beiden hier und da eben doch auf den Keks gehen.

“Daddy’s Home 2” ist ein humorvoller Weihnachtsfilm, auch wenn er sich nicht in die Weihnachtsfilm-Hall-of-Fame einreihen wird. Es ist auch nicht nötig, den ersten Teil zu kennen.
Gut gegen Böse – das ist in gewisser Hinsicht das Motiv dieses Films. Da ist der raubeinige Mel Gibson, der scheinbar alle leiden sehen will. Gegen steht die innige Vater-Sohn-Beziehung von Brad, die aber im Laufe des Films auch Risse bekommen wird.
Die Gags sind mitunter brachial und eine Spur zu dicke – das Finale dagegen ist herrlich kitschig und bietet eine wunderschöne Weihnachtsszene an einem sehr ungewöhnlichen Ort. Die übrigens letztlich auch diesen Film rettet.

Daddy’s Home 2
USA 2017, Regie: Sean Anders
Paramount, 100 Minuten, ab 6
7/10

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