Monatsarchiv für Dezember 2017

KeineWochenShow

#52 – KeineSilvesterShow

Sonntag, den 31. Dezember 2017

Wir machen das Jahr voll. Die 52. Ausgabe von “KeineWochenShow” ist KeineSilvesterShow. Wir blicken auf das Jahr 2017 zurück. Es geht um die beste Musik, die besten und schlechtesten Filme und die Top und Flops im Fernsehen.

Außerdem versuchen wir uns im Bleigießen. Oder eher: im Wachsgießen. Denn angeblich soll Wachsgießen viel umfreifreundlicher sein als die Bleivariante. Ob aber das Wachsgießen auch so viel Spaß macht? Schaut es euch an!

Ausgabe 52 von KeineWochenShow findet ihr auf YouTube. Und die Rückblicke findet ihr hier.

RTelenovela

2017

Sonntag, den 31. Dezember 2017
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DIE BESTE PARTY
Marcels Hochzeit

DAS BESTE KONZERT
AnnenMayKantereit in Berlin

DER BESTE SONG
The Mountain Goats: Rain in Soho
außerdem:
Blanche: City Lights
Harry Styles: Sign of the Times
Pink: What about us
Bilderbuch: Baba
The Chainsmokers & Coldplay: Something just like this
Alina: Die Einzige
Ben Zucker: Na und?!
Wanda: 0043

DAS BESTE ALBUM
Casper: Lang lebe der Tod
außerdem:
Sans Parade: Artefacts

DER BESTE FILM
Aus dem Nichts
außerdem:
Sieben Minuten nach Mitternacht
La La Land

DER SCHLECHTESTE FILM
Axolotl Overkill
außerdem:
A Ghost Story
Planet der Affen: Survival

BESTE TV-SENDUNG
Circus Halligalli: Goldene Kamera 2017, ProSieben
außerdem:
Club der roten Bänder, VOX
Nervöse Republik – Ein Jahr in Deutschland, Das Erste
Der gleiche Himmel, ZDF
Elbphilharmonie 2017 – Das Eröffnungskonzert, NDR fernsehen

SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
Janni & Peer … und ein Baby!, RTL II
außerdem:
Tatort: Babbeldasch, Das Erste
Echo 2017 – Der deutsche Musikpreis, VOX
Naked Attraction – Dating hautnah, RTL II
Überzeugt uns! Der Politiker-Check, Das Erste

BESTER RADIOSENDER
radioeins. Immer mehr. Glückwunsch zum 20.!

BESTES BUCH
Susann Pásztor: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
außerdem:
Katharina Peters: Leuchtturmmord
Ralf König: Herbst in der Hose

BESTER AUGENBLICK
Die Fahrt(en) zum Überraschungsevent

SCHLECHTESTER AUGENBLICK
Ziel doppelt verfehlt.

RTZapper

Das war 2017!

Sonntag, den 31. Dezember 2017
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I bims, und hier kommt schon wieder der Jahresrückblick, vong Silvester her.
Nein, nein, das Jahr 2017 hat mir nicht das Hirn eingefroren. “I bims” ist aber das Jugendwort des Jahres, und die dazu passenden “vong … her”-Nachsätze gehören auch zur Jugendsprache. Soll wohl den verkürzenden und fehlerhaften Internet-Chat-Sprech darstellen, und es gibt Leute, die das lustig finden.
Ach, überhaupt das Internet. Was in den sozialen Netzwerken abgeht, das ist nicht mehr feierlich. Da kotzen sich die Wutbürger überall da aus, wo es auch nur entfernt um Politik geht. Man könnte meinen, Deutschland ist zur Wuthochburg verkommen, aber es ist wohl eher so, dass alle anderen sich immer mehr zurückziehen und sich gar nicht mehr äußern. Was auch nicht gut ist. Mehr und mehr wird Pöblern der Platz überlassen – immer mehr angefeuert durch die AfD, und die “Bild” macht auch immer gern und fleißig mit.

2017 war geprägt von einem Schwarz-Weiß-Denken. Entweder ist alles gut oder alles schlecht. Zwischentöne? Werden oft vermisst. Donald Trump ist US-Präsident, und alle, die nicht das berichten, was er für die Wahrheit hält, bezeichnet er als Fake-News. Er liefert sich einen Kampf mit den US-Medien, verbreitet seine Weisheiten lieber über Twitter.
Ein anderer Diktator tobt sich in der Türkei aus. Aus fadenscheinigen Gründen werden Journalisten, Menschenrechtler und andere Menschen festgenommen, die aus Sicht von Staatschef Erdogan schlecht für die Türkei seien. Der deutsch-türkische Journalist und Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe, Deniz Yücel, sitzt seit weit mehr als 300 Tagen in Haft – #freeDeniz.

Eine harte Debatte wird auch um die Öffentlich-Rechtlichen Sender geführt. Insbesondere zwischen den Zeitungsverlagen und ARD/ZDF gibt es Streit darüber, was die Sender im Internet machen dürfen und was nicht. Der Lobbyist Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, schießt gegen ARD und ZDF, nennt sie Staatsfunk, obwohl er es besser wissen müsste. Er sieht die Presse in Gefahr, wenn auch die ARD Texte auf ihren Internetseiten verbreitet. Aber auch der Ton unter den Zuschauern ist rauer geworden. In den sozialen Netzwerken kübeln Pöbler Häme über die Öffentlich-Rechtlichen aus, schimpfen über die angeblichen Lügenmedien, Staatssender und über die angebliche Regierungslinie.
Allerdings geben ARD und ZDF den Kritikern auch immer wieder Futter. Gerade im Umgang mit der AfD tun sich viele Journalisten noch schwer. Statt mit Fakten bloßzustellen, geht es scheinbar oft immer noch um eigene Befindlichkeiten. Da werden Sätze aus dem Zusammenhang gerissen und zu Skandalen aufgeblasen.
Was aber die AfD auch sehr gut kann – und sich zum Opfer zu machen. In einer ZDF-Wahlsendung verließ AfD-Frau Alice Weidel die Arena, als sie kritische Fragen zu hören bekam. Als sie sagte, dass die Zeit der politischen Korrektheit vorbei sei, und sie in der NDR-Satiresendung “extra 3” daraufhin als Nazi-Schlampe betitelt worden ist, da war die Zeit der politischen Unkorrektheit offenbar auch schon wieder vorbei. Weidel klagte. Und bekam kein Recht.
Dennoch und gerade wegen des Hypes und die vielen Skandalisierungen – die AfD schaffte es im September in den Bundestag, und die Medien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, daran zumindest eine Mitschuld zu haben.

Es war ein politisches Medienjahr. Auch wegen der Bundestagswahl. Die hat SPD-Chef Martin Schulz in nicht ganz so guter Erinnerung. Was vielleicht auch daran lag, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ständig mehr Redezeit bekommen hat als er. Für Inhalte hatte er da nicht immer so viel Zeit – weil er sich darüber ja erst mal mokieren musste.
Bei Sat.1 hat man sich ab eh lieber damit beschäftigt, ob FDP-Chef Christian Lindner scharf ist und ob die Linke Katja Kipping irgendwie auf ihn stehen könnte.

Zeiten ändern sich. Auch im Sport. Als in Dortmund ein Anschlag auf den Bus der Fußballer von Borussia Dortmund verübt wird, wird aus Sky Sport News plötzlich ein Nachrichtensender im Breaking-News-Modus.
In der Pause des DFB-Pokal-Finales wollten die Fußballfunktionäre mal ein bisschen US-Entertainment-Luft schnuppern. Ganz im Sinne der Halbzeitshow beim SuperBowl gab es das beim Fußball erstmals auch. Mit Helene Fischer. Fanden die Fans eher so mittel.
Überhaupt, der Fußball: Die Bundesliga zerbröselt immer mehr. Nun sind nicht nur Sky und die ARD an Bord oder das ZDF und Sport 1. Auch Eurosport hat ein paar Rechte (wenn der Player mal funktioniert) und bei Nitro laufen montags auch noch ein paar (bislang weitgehend unbeachtete) Häppchen.
Niki Lauda hat sich vor laufenden RTL-Kamera und unerwartet als Formel-1-Co-Moderator verabschiedet. Und hinterließ einen verstörten Florian König. Nico Rosberg wird sein Nachfolger.
Ach ja, und da dann war ja noch Handball-WM. Hat aber kaum jemand sehen können, weil sich der Rechteinhaber belN sich mit keinem Sender einigen konnte – weder mit ARD und ZDF, noch mit Sky. So liefen die Spiele auf Youtube im Internet, aber der Seite einer Bank. Auch mal was Neues.

Apropos kleines Publikum: Es wird immer schwerer für die Sender, Serienhits zu landen. Selbst hochgelobte Serien wie “This is us” floppen, und es gibt noch viele mehr davon, die als Disaster abgebucht werden müssen. Der hochgelobte “Mr. Robot” hatte bei Nitro quasi keine Zuschauer. Es scheint, dass sich das Seriengeschehen mehr und mehr bei Amazon und Netflix abspielen. Auch deutsche Serien wie “Dark” oder Schweighöfers “You are wanted” laufen nicht im Fernsehen (oder ist im ORFeins in Österreich gefloppt), sondern bei den Streaminganbietern. Ob “Berlin Babylon” ein Hit ist, wissen wir auch erst im Herbst 2018. Die Co-Produktion zwischen Sky und ARD lief bislang nur im Pay-TV. Der Jubel ist groß – aber das muss ja nichts heißen.
Dennoch: Langsam kommt für das Fernsehen die Wende. Angebote wie Amazon Prime, Netflix und das altbekannte Sky haben immer mehr Nutzer.
Die jungen Zuschauer treiben sich eher auf YouTube rum und schauen sich dort ihre Stars an. Oder mobben sie gleich mal. Als rauskommt, dass der YouTube-Star Tanzverbot in Oranienburg wohnt, erlebt er die Aufdringlichkeit und Widerwärtigkeit seiner Fans und Hater. Er muss raus aus seiner Wohnung und zieht um.

Lineares Fernsehen ist unterdessen immer mehr out. Auch weil insbesondere das Privatfernsehen, immer mieser wird. Oder wer möchte wirklich sehen, wie irgendwelche Z-Stars ein Baby bekommen? “Janni & Peer … und ein Baby!” lief bei RTL II eher nicht so gut. Auf demselben Sender zieht man sich bei der Datingshow “Naked Attraction” gleich ganz nackt aus – weil das ja angeblich die ehrlichste Art des Datings ist. Aber auch das ZDF greift ins Klo: “Das Pubertier – Die Serie” ist einfach nur doof-albern, die Show “Flieg mit mir” im Ersten schrecklich betulich. “Das Sommerhaus der Stars” bei RTL ist nur noch Fremdschämen. VOX wollte die Echo-Verleihung aufpolieren und liefert eine Katastrophe ab. Die pure Ödnis.
Aber es gab natürlich auch gutes Fernsehen: der ZDF-Mehrteiler “Der gleiche Himmel” war ebenso ein Hit wie die letzte Staffel vom “Club der roten Bänder” bei VOX.

Schluss war auch für den “Circus Halligalli”. Dabei sorgte die Show noch fix für die deutsche Fernsehpeinlichkeit des Jahres: Bei der “Goldenen Kamera” schmuggelt das Team einen falschen Ryan Gosling ein. Er nimmt in der Live-Show im ZDF den Preis entgegen, und danach kam raus, dass selbst die Kategorie ein Fake war, weil die von der “Goldene Kamera”-Redaktion nur mit der Aussicht auf den Gosling-Besuch eingeführt wurde.
Aber die Amis können mithalten. Bei der Oscar-Verleihung kommt ausgerechnet beim besten Film ein falscher Umschlag in Umlauf. Die Leute von “La La Land” (schon wieder Gosling) stehen schon auf der Bühne, wollen sich bedanken – um dann zu erfahren, dass “Moonlight” der beste Film ist. Ups.

Da möchte man im Boden versinken. Das gilt auch für den Eurovision Song Contest. Vorletzter. Wobei es natürlich nicht an der Qualität des deutschen Songs (wie hieß der noch gleich?) oder an der Dings (wie hieß die noch gleich?) lag, sondern weil uns Deutsche einfach keiner mag. Na klar. Vielleicht gibt es ja 2018 ein Comeback, gerade wird mal wieder am Konzept für den deutschen Vorentscheid gefeilt.

Dabei ist das mit Comebacks so eine Sache: Als Thomas Gottschalk mit der neuen Sat.1-Show “Little Big Stars” um die Ecke kam, war das Interesse gering. Auch dass Christian Rach bei RTL wieder Restauranttester war, ließ viele kalt – was aber auch an den bekloppten Fällen lag, um die sich Rach kümmern musste. Die Wiederkehr von “Der Preis ist heiß” bei RTLplus war dagegen ein voller Erfolg – auch weil sich alle große Mühe gaben, den Klassiker nur behutsam zu modernisieren. Heraus kam netter, guter Trash. Ach, und dann ist ja auch MTV wieder da. Also, eigentlich war MTV nie weg, nur eben im Pay-TV versteckt. Nun gibt es angeblich wieder Interesse an dem Sender, die Rückkehr ins Free-TV war perfekt.

Aber auch Ankünfte sorgten für Wirbel. Der rbb übertrug mit großem Aufwand die Landung von Schätzchen und Träumchen in Schönefeld – zwei Pandabeeren. Sehr wichtig. Und noch eine Flugzeuglandung war dem rbb eine Live-Übertragung wert: die der letzten Air-Berlin-Maschine. Nie gab es vermutlich eine emotionalere Pleite eines Unternehmens. Es hieß Abschied nehmen.

Abschied. Auch 2017 wieder von vielen prominenten Menschen. Helmut Kohl ist gestorben, ebenso die Politiker Heiner Geißler und Roman Herzog. Die Schauspieler Roger Moore, Karin Dor, Christine Kaufmann, Jerry Lewis, Dieter Bellmann, Andreas Schmidt, Mikael Niqvist, Ingeborg Krabbe, Bill Paxton, Margot Hielscher, Martin Lüttge und Klaus Wildbolz. Die Musiker Fats Domino, Chris Roberts, Tom Petty, Chuck Berry, Malcolm Young, Joy Flemming, Chester Bennington, Chris Cornell, Gunter Gabriel, Daliah Lavi, Andrea Jürgens und Robert Miles. Die Comiczeichnerin Lona Rietschel, die Journalisten Ulrike von Möllendorff und Udo Ulfkotte, Playboy-Gründer Hugh Hefner, Joachim Kardinal Meisner, die Tennisspielerin Jana Novotna und die Synchronsprecher Oliver Grimm (“Kimba, der weiße Löwe”, “Hugo”) und Anderas von der Meden (Kermit, David Hasselhoff).

Man hätte außerdem den Eindruck gewinnen können, dass das Fernsehen stirbt – dabei wurde nur das alte DVB-T-Signal abgeschaltet – zugunsten des neuen DVB-T2. Die Kampagne machte den Eindruck, als seien sehr viel mehr Zuseher betroffen. Der Übergang verlief dennoch recht reibungslos. Eher reibungsvoll verläuft es beim Lokalsender Oberhavel TV. Die Qualität der Sendungen ließ immer mehr nach, es gab immer weniger, die Verbreitung via Satellit und im Vodafone-Kabel ist eingestellt – inzwischen gibt es wohl ein Insolvenzverfahren.

Aber was ist denn im Fernsehen 2017 wirklich Wichtiges passiert? Natürlich! Marc Terenzi ist Dschungelkönig geworden, obwohl sich Kader Loth so angestrengt hat, ein neues Image zu bekommen. Als Anne Will über den G20-Ausschreitungen diskutiert, fällt für zehn Minütchen das Bild aus, während im Studio weitergesprochen wird. Als beim selben Thema bei Maischberger sich die Gemüter erhitzen, verlässt Wolfgang Bosbach wütend die Arena, weil er sich von Jutta Ditfurth beleidigt gefühlt hat – nicht ohne auch selbst auszuteilen. Als in Frankfurt/Main eine Bombe entschärft werden muss, überträgt das hr fernsehen 13 Stunden (!) live – weil der Sender selbst evakuiert ist. Aus “Schlag den Raab” und “Schlag den Star” ist “Schlag den Henssler” geworden. Na ja. Birgit Schrowange ist erst ungeschminkt bei RTL aufgetreten (einmalig) und dann mit grauen Haaren (für immer).

Wird 2018 alles besser? Werden wir alle immer irrer? Oder ist uns einfach alles wurscht, so lange man sich auf YouTube weiter Schminktipps reinziehen kann? Oder alternativ den Livestream von der Demorandale wie bei G20 in Hamburg?
I bims, vong Spannung her.

PS: Ach, Mensch, Herr Eumann, habe ich Sie doch glatt wieder vergessen! Herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum neuen Direktor der rheinland-pfälzischen Landesmedienanstalt. Nicht dass Sie wieder angepisst sind!

RT liest

Bücher 2017

Sonntag, den 31. Dezember 2017

Die Bücherliste 2017 umfasst 69 Bücher.

TOP 10
1. Susann Pásztor: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
2. Katharina Peters: Leuchtturmmord
3. Ralf König: Herbst in der Hose
4. Tim Krohn: Herr Brechbühl sucht eine Katze
5. Liza Marklund: Jagd
6. André Kubiczek: Skizze eines Sommers
7. John Green / David Levithan: Will & Will
8. Johannes Groschupf: Lost Boy
9. Isolde Sammer: Die Welt von Max und mir
10. Brian Katcher: Ana & Zak

FLOP 5
69. Shahak Shapira: Holyge Bimbel – Storys vong Gott u s1 Crew
68. Albrecht Selge: Die trunkene Fahrt
67. Oliver Maria Schmitt: Ich bin dann mal Ertogrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück
66. Erik Haffner / David Grömer: P.S.: Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen! Musterbriefe für alle Lebenslagen
65. Katja Lange-Müller: Drehtür

RT im Kino

Kino 2017

Sonntag, den 31. Dezember 2017

Die Kino-Hitliste des Jahres 2017 umfasst diesmal 71 Filme.
Bis Platz 41 haben die Filme mindestens eine 7/10-Bewertung, erstmals gibt es in diesem Jahr dreimal die 10/10-Wertung sowie sogar elfmal 9/10-Bewertungen. Bis Platz 14 sind es also absolute Top-Filme. Dafür ist aber auch die Flop-Liste so lang wie nie.

1. Aus dem Nichts
2. Sieben Minuten nach Mitternacht
3. La La Land

4. Dunkirk
5. Borg / McEnroe
6. Lion – Der lange Weg nach Hause
7. Manchester by the Sea
8. God’s own Country
9. Einsamkeit und Sex und Mitleid
10. Simpel
11. Begabt – Die Gleichung eines Lebens
12. Bob, der Streuner
13. Es
14. Berlin Syndrome

15. Boston
16. Miss Sloane
17. Get out
18. Mit siebzehn
19. Baby Driver
20. Jugend ohne Gott
21. Handsome Rebel
22. Moonlight
23. Berlin Rebel High School
24. Magical Mystery
25. Victoria & Abdul
26. Tim Thaler oder Das verkaufte Lachen
27. Den Sternen so nah
28. Zu guter Letzt
29. King Cobra
30. Expedition Hapiness
31. Daddy’s Home 2
32. Fack ju Göthe 3
33. Vorwärts immer!
34. Ich – Einfach unverbesserlich 3
35. Alien: Covenant
36. Dream Boat
37. The Founder
38. Life
39. Tigermilch
40. Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen
41. Vier gegen die Bank

42. Spider Man: Homecoming
43. Star Trek – Episode VIII: Der letzte Jedi
44. Mein Blind Date mit dem Leben
45. High Society – Gegensätze ziehen sich an
46. Zwischen zwei Leben – The Mountain between us
47. Kundschafter des Friedens
48. Why him?
49. Whatever Happens
50. Baywatch
51. The Circle
52. Bailey – Ein Freund fürs Leben
53. Bullyparade – Der Film
54. Nichts zu verschenken
55. A United Kingdom
56. Einfach das Ende der Welt
57. Unter fremden Betten
58. Die Schöne und das Biest
59. Monsieur Pierre geht online
60. In Zeiten des abnehmenden Lichts
61. Split
62. Sommerhäuser

FLOPS:
71. Axolotl Overkill
70. A Ghost Story
69. Planet der Affen: Survival
68. Bibi & Tina: Tohuwabohu total
67. The Dinner
66. Killer’s Bodyguard
65. Die Blumen von gestern
64. Mord im Orient-Express
63. Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe

RTelenovela

Rügen 2017 (22): Die Sache mit dem Parken

Samstag, den 30. Dezember 2017
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(21) -> 29.12.2017

Ja, klar, man könnte mit der Bahn auf die Insel Rügen kommen. Aber dann ist man hier nicht gerade mobil. Mit dem Parken ist es in Binz aber auch so eine Sache.
Weil wir zu verschiedenen Zeiten anreisen mussten und wir nicht alle und und alles ins Auto gepasst hätten, sind wir sogar mit zwei Autos angereist. Eines hat einen Parkplatz an unserer Unterkunft.
Allerdings kostet die mich Nerven. Denn ich habe den letzten Platz im Carport, direkt an der Mauer. Der Stellplatz ist eng – einfach mal links einbiegen ist nicht möglich, ohne sich gleich mal einen Spiegel abzufahren. So beginnt die große Rangiererei. Und ich will nicht wissen, wie lange es dauert, bis ich aus diesem Carport wieder rausgekommen bin. Und hoffentlich unfallfrei.

Man kann aber auch die Parkplätze und -häuser nutzen. Das kostet natürlich auch eine Stange Geld. Direkt im Ort blecht man stolze 25 Euro am Tag, etwas weiter außerhalb sind es immer noch 20 Euro. Und noch weiter außerhalb sind wir immerhin bei 14 Euro angelangt. Ansonsten müsste man aber sein Auto irgendwo ganz außerhalb abstellen – und das total unbewacht. Wäre ja auch nicht so toll.

RT liest

Arthur Anjou: Weihnachten geht mir auf die Nüsse

Samstag, den 30. Dezember 2017

Ende November beginnt er so langsam, der Weihnachtswahnsinn. Den lieben ja irgendwie alle. Na ja, fast alle. Der französische Autor Arthur Anjou sieht sich eher als Weihnachtsopfer. Ihn nervt das ganze Getöse, er mag es nicht, er hofft, dass es schnell vorbei geht.
Deshalb hat er ein Büchlein herausgegeben, das die Leser durch diese Zeit führt.
Jedem Tag ist ein Kapitel gewidmet – vom 30. November bis zum 31. Dezember.

So geht es am 30. November gleich mal um die Frage: Und, was machst du so an Weihnachten? Er berichtet, wie man denn Weihnachtsfans am besten freundlich begegnen kann. Es gibt alternative Glühweinrezepte, Tipps für den reibungslosen Weihnachtsbaumkauf sowie eine Liste mit seltsamen Weihnachtstraditionen in Sachen Verköstigung. Der Familienwahn ist genauso ein Thema wie Tipps für die besten Weihnachtsfilme.

Jeden Tag kann man eines der recht kurzen Kapitel lesen. Das ist nicht tiefschürfend, aber eben teilweise auch sehr unterhaltsam. Harmlos und nett, aber doch nicht herausragend.

Arthur Anjou: Weihnachten geht mir auf die Nüsse
Wunderlich, 159 Seiten
5/10