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Brian Katcher: Ana und Zak

Ana und Zak könnten nicht unterschiedlicher sein.
Sie ist die Beste in der Schule. Sie nimmt gesellschaftliche Verpflichtungen wahr. Leitet die Gruppe, die an der Quiz-Meisterschaft teilnimmt. Und sie ist Bogenschützin.
Er ist, nun ja. Er schummelt sich durch die Schulzeit. Er verhaut eine wichtige Schulaufgabe. Ihm droht, dass er keinen Abschluss bekommt. Trotzdem ist er ein Mädchenschwarm.
Zak bekommt aber eine zweite Chance – indem er mit zur Quiz-Meisterschaft fährt und nicht zur Sci-fi-Comic-Convention, die am selben Wochenende stattfindet. Zak ist sauer, und er hat keine Lust. Wie auch Ana, die stinkig ist, dass sie nun Zak an der Backe hat.
Aber das Wochenende entwickelt sich völlig anders als gedacht.

Die Geschichte, die Brian Katcher da erzählt, ist nun wirklich nicht neu. Zwei vollkommen unterschiedliche Menschen mit jeweiligen Vorurteilen treffen aufeinander und müssen miteinander klarkommen.
Der US-Autor macht daraus aber einen kurzweiligen Plot, denn der Weg führt die beiden – und Ana kleinen Bruder – auf die Convention, wo alle sehr aufregende Abenteuer erleben. Das macht Spaß zu lesen, denn der Schauplatz der Story ist irrwitzig und bringt alle Beteiligten an ihre Grenzen.
Könnte sicherlich auch der Stoff für einen Teeniefilm hergeben.

Brian Katcher: Ana und Zak
dtv Hanser, 316 Seiten
8/10

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