Tagesarchiv für 29. November 2017

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Matthias Trümper: Die Luchpiraten – Der Schatz der Wasserburg

Mittwoch, den 29. November 2017
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In Beetz, einem kleinen Dorf in Brandenburg, erleben Mia, Josch, Spargel und Stulle – die Luchpiraten – ihre Sommerferien. Zufällig hören sie von einer Sage, nach der am Rande von Beetz, im Luch, eine Wasserburg gestanden haben soll. Sie könnte einem General gehört haben. Aber damit nicht genug – angeblich soll es dort in der Nähe noch einen Schatz geben. Ein Professor im Dorf hilft den Luchpiraten, der Sache auf die Spur zu kommen.

“Der Schatz der Wasserburg” ist nicht nur der (vermutliche) Auftakt einer Reihe mit den Luchpiraten (am Ende gibt es einen echten Cliffhanger), sondern auch das erste Buch überhaupt von Matthias Trümper. Der Beetzer siedelte seine Geschichte direkt am Dorf an, und die Sage von der Wasserburg gibt es dort tatsächlich.
Die Story ist kindgerecht, sie ist spannend und hat lustige Elemente. Eine Prise Verrücktheit, ein wenig Mystery. Eine gute Mischung. Das Buch lebt auch auch von der wunderbaren Zeichnungen von Ralph Groß, die perfekt die Geschichte und die Stimmung wiedergeben.
Dafür dass kein Verlag im Hintergrund steht und der Autor es selbst herausgibt, sieht es sehr ansprechend und professionell aus. Auf jeden Fall ein schönes Geschenk!

Matthias Trümper: Die Luchpiraten – Der Schatz der Wasserburg
Matthias Trümper, 60 Seiten
9/10

RTelenovela

Puffer nur im Dreierpack

Mittwoch, den 29. November 2017
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Manchmal wundere ich mich, wie Imbissbetreiber ticken. Anstatt über jede Ware froh zu sein, die sie los werden, beharren sie auf ihre leider ziemlich blödsinnigen Regeln.

Am Montag öffnete der Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Ich nutzte die Chance für ein verspätetes Mittagessen. Da so ein Markt ja viel zu bieten hat, wollte ich nicht nur einen Imbissstand beglücken.
Ich liebe Kartoffelpuffer, und an einem der Stände gab es welche. Im heißen Fett lagen einige davon. Problem: Auf dem Preisschild stand, dass es drei Puffer für x Euro gibt (Preis vergessen). Nun sind diese Puffer aber gar nicht so klein, deshalb hätte mir eigentlich ein Puffer gereicht. Also fragte ich nach, ob ich denn einen statt drei Puffer haben könne.
Konnte ich nicht. Man könne nur drei Puffer verkaufen, und sie seien doch total lecker, und ich sei doch ein Mann.
Aha. Das sind doch mal Argumente.
Mir waren drei aber immer noch zu viel, ich wolle ja auch noch was anderes essen, sagte ich.
Ende vom Lied: Ich kaufte nicht drei Puffer, sondern keinen. Gute Verkaufsstrategie.