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Amie Kaufman / Jay Kristoff: Illuminae – Die Illuminae Akten_01

Auch Bücher können ein Erlebnis sein, und das nicht nur durch seinen Inhalt, sondern auch durch die Art und Weise, wie er aufbereitet ist.
2076. Die Illuminae-Gruppe hat alle Dokumente zusammengetragen, die mit der Vernichtung der Kolonie auf Kerenza zusammenhängen. Außerdem geht es um die Vorfälle auf dem Schlachtkreuzer Alexander und dem Forschungsschiff Hypatia. Es sind Bild- und Tondokumente, teilweise zensiert und ergänzt durch erklärende Notizen.
Das Buch besteht aus genau diesen Materialien. Es sind Chats, Mitschriften von Dialogen, Beobachtungen und die Protokolle aus dem AIDAN-Kern, einer künstlichen Intelligenz.
Das alles macht dieses Buch so anders. Es ist nicht einfach nur eine Geschichte, sondern durch die andere Aufbereitung, durch die Akten, durch die man stöbert, erlebt man alles mit.
Fast wie Kino.
Die Spannung kann zwar leider nicht durchgängig gehalten werden, es hätte gern kürzer gehalten werden können, aber die Idee macht hier vieles wett.

Kady und Ezra sind ein Paar, aber sie streiten sich. Zur Versöhnung kommt es nicht, denn ihr Planet wird angegriffen, und sie landen auf unterschiedlichen Raumschiffen. Doch das feindliche Kampfschiff ist ihnen immer noch auf den Fersen. Es kommen biochemische Waffen ins Spiel und eben auch AIDAN, eine künstliche Intelligenz, dessen Ziel es ist, alles und jeden zu vernichten.
Kady und Ezra versuchen, sich dem entgegenzustellen.

Amie Kaufman / Jay Kristoff: Illuminae – Die Illuminae Akten_01
dtv, 600 Seiten
7/10

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