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Von Neuanfängen und Wendepunkten – Das Leben in die Hand nehmen

DO 02.11.2017 | 0.00 Uhr (Fr.) | SWR-Fernsehen

Ein Mann, der Selbstmord begehen wollte und gerettet wurde und ein neues Leben anfangen konnte. Ein querschnittsgelähmter Mann, der durch moderne Technik wieder laufen kann. Eine Frau, die bis vor sieben Wochen noch ein Mann war. Eine Sängerin aus Deutschland, die in Uganda ein Star ist.
Sieben Gäste sprachen am späten Donnerstagabend im SWR-Fernsehen über Wendepunkte in ihrem Leben. Sehr persönlich, durchaus intim. Befragt von insgesamt 14 Moderatorinnen und Moderatoren.

Ja, genau. 14! Denn die Sendung “Von Neuanfängen und Wendepunkten – Das Leben in die Hand nehmen” war nicht nur wegen des Themas interessant, sondern auch wegen der Produktionsumstände.
Jede der kleinen Talkrunden wurde von zwei anderen Moderatoren geleitet. Denn bei dieser Talkshow handelte es sich um das Abschlussprojekt des Institutes für Moderation (IMO). Die 14 Absolventen haben ein Jahr lang im Institut geübt, wie man gut und richtig moderiert. Im SWR hatten sie dann die Chance, tatsächlich erstmals im Fernsehen durch eine Sendung, durch ein Gespräch zu führen. da ist es auch zu verschmerzen, dass so was erst um Mitternacht ausgestrahlt wird.

Als Zuschauer ist man ja durchaus geübt, zu erkennen, ob jemand gut moderiert. Da gab es einen, der sich mehrere “Ähs” nicht verkneifen konnte. Oder die junge Frau, die im Interview extrem steif wirkte und nicht wie in einer Gesprächssituation. Oder die andere Moderatorin, die sich ihre ruckartigen Kopfbewegungen noch abgewöhnen sollte.
Eigentlich wäre es nun noch interessant gewesen, zu erfahren, welche Bewertungen denn die 14 Absolventen bekommen haben. Andererseits war es kein RTL-Casting, bei dem einen am Ende Dieter Bohlen fertig macht. Deshalb müssen wir warten, und vielleicht begegnen wir ja noch mal jemanden, der in dieser SWR-Sendung das Fernsehdebüt feierte.

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