Tagesarchiv für 28. Oktober 2017

aRTikel

Bergfeldes Stimme von Julia Roberts gratuliert zum 50. Geburtstag

Samstag, den 28. Oktober 2017
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Die Synchronsprecherin Daniela Hoffmann hat weit mehr als 30 Filme der Schauspielerin gesprochen – im Januar kommt das nächste Werk ins Kino

MAZ Oberhavel, 28.10.2017

Bergfelde.
Wenn Hollywoodstar Julia Roberts heute in Los Angeles ihren 50. Geburtstag feiert, wird man in Deutschland kurz auch nach Bergfelde blicken. Seit 27 Jahren ist die im Hohen Neuendorfer Ortsteil lebende Schauspielerin Daniela Hoffmann die deutsche Synchronstimme von Julia Roberts. „Ich glaube, es waren 35 Filme“, antwortete sie im MAZ-Gespräch auf die Frage, wie viele Male sie den Star schon gesprochen habe.

Mit „Pretty Woman“ erlebte Roberts ihren großen Durchbruch, und Daniela Hoffmann war stimmlich mit dabei. Nicht umsonst zählt die in Berlin geborene 54-jährige Schauspielerin „Pretty Woman“ zu ihren Lieblingsfilmen mit Roberts. Außerdem „Notting Hill“ von 1999 – „Da fand ich schön, dass sie sich selbst so auf die Schippe genommen hat.“ – und „Erin Brockovich“ von 2000. „Dafür hat sie sehr zu Recht den Oscar bekommen“, sagt Daniela Hoffmann. „Sie hat das Glück, fast immer nur gute Rollen zu bekommen.“
Hoffmann hat Roberts immer begleitet. „Anfangs waren es Komödien, dann wollte sie mehr ins ernte Fach.“ Die Rede ist von „Mary Reilly“ aus dem Jahr 1996. „Da war sie auch nicht schlecht.“ Später kamen eher emotionale, dramatische Rollen. „Sie spielt anders, seit sie Kinder hat“, beobachtet ihre deutsche Stimme. „Da ist mehr Feuer und Herzwärme.“ Unlängst sprach Daniela Hoffmann die Texte für Julia Roberts neuen Film „Wunder“, der am 25. Januar 2018 in die deutschen Kinos kommt. Darin geht es um ein Kind mit Gendefekt, das von seiner Mutter (Roberts) zu Hause unterrichtet wird. „Das ist ein sehr heutiges, tolles Thema“, findet Daniela Hoffmann.

„Sie liegt mir sehr“, sagt sie über die heutige Jubilarin. „Da ist schon viel Ähnlichkeit drin.“ Von allen Schauspielerinnen, die sie synchronisiert, sei ihr Roberts am nächsten. Getroffen hat die Bergfelderin den US-Star noch nie. „Sie war seit Jahren nicht in Deutschland.“ Während des Hypes um „Pretty Woman“ habe die Presse ein Foto mit den beiden gewollt, in Lack und Leder, wie Julia Roberts im Film. Das hat Daniela Hoffmann abgelehnt. „Ich glaube auch, dass kein Interesse an einem Treffen besteht“, sagt sie. Und: Sie wolle sich damit auch nicht so in den Vordergrund stellen.

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RTelenovela

Bye, bye, Air Berlin!

Samstag, den 28. Oktober 2017
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Um 23.45 Uhr ist die letzte Maschine der Air Berlin in Tegel gelandet. Der rbb zeigte rührende Szenen und berichtete über Leuten, die wirklich traurig waren.
Tatsächlich ist der Abgang der einst so großen Fluglinie extrem traurig.
Air Berlin hatte immer einen guten Namen und stand für Verlässlichkeit. In diesen Tagen geht es immer wieder darum, dass Leute erzählen, welche Erinnerungen sie an Flüge mit der Linie haben. Auf Facebook und Instagram finden sich momentan viele dieser Nachrufe.
Für die Mitarbeiter des Unternehmens ist das Aus sowieso eine Katastrophe. Viele werden nicht übernommen oder müssen große Gehaltseinbußen hinnehmen.

Meinen aufregendsten Flug mit Air Berlin erlebte ich Ende März 2011. Mit Freunden flog ich nach New York, und es war ein guter, ruhiger und durchaus komfortabler Flug. 2011 waren die Langstreckenflüge noch sehr neu, und wie es heißt, haben die Zukäufe von diversen Unternehmen der Air Berlin das Genick gebrochen.

Aber es gab immer Firmen mit weitaus schlechterem Ruf. So war ich bis heute nie in Dublin. Als es mal die Überlegung gab, scheiterte das Vorhaben an Ryanair, die dafür bekannt sind, zig Gebühren zu verlangen, die den Billigflug nicht mehr ganz so billig machen. Hatten wir keine Lust drauf, und so fiel Dublin für uns aus.

Wahrscheinlich im Mai 2018 steht mein nächster Flug auf dem Programm, und ich bin gespannt, mit welcher Fluggesellschaft ich dann von Tegel oder Schönefeld abheben werde.
Bye, bye, Air Berlin!

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ORA aktuell

Teil der Oranienburger Mittelstraße nicht mehr in der Parkzone

Samstag, den 28. Oktober 2017
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In Oranienburg herrscht Irritation um die Parkraumbewirtschaftungszone. Wie Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm der Märkischen Allgemeinen bestätigte, wird im U-förmigen Bereich der Mittelstraße nicht mehr kontrolliert. Allerdings gibgt es keine entsprechende Beschilderung, die darauf hinweisen würde, dass die Zone dort endet.

Hintergrund: Der Abschnitt der Mittelstraße sei nicht öffentlich gewidmet. Es sei ein Problem, das mit dem Landkreis und den Eigentümern der Wohnblöcke zu klären sei.

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RTZapper

Aktenzeichen XY… ungelöst

Samstag, den 28. Oktober 2017
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MI 25.10.2017 | 20.15 Uhr | ZDF

50 Jahre! Ein halbes Jahrhundert! So lange werden im ZDF schon Verbrecher gejagt. Am Mittwochabend wurde Jubiläum gefeiert, im Oktober 1967 ging “Aktenzeichen XY… ungelöst” erstmals auf Sendung, erfunden von Eduard Zimmermann.
2017 gehört die Sendung noch immer zu den Quotenbringern im ZDF, Rudi Cerne hat Zimmermanns Erbe vor 15 Jahren übernommen, und die Fahndungserfolge können sich auch sehen lassen.
Das macht diese Sendung für alle Beteiligten so wichtig.

Warum aber überlebt ein Format über so lange Zeit? Warum ändert sich die Gesellschaft, warum wandelt sich das Fernsehen, aber das “Aktenzeichen” bleibt?
Die Sendung ist das wahre Leben. Das bekommen wir in den Dokusoaps zwar angeblich auch zu sehen, aber “Aktenzeichen” hebt sich davon sehr ab. Denn hier geht es nicht darum, sich einlullen lassen, sich mit nichtigem Kram zu befassen. Was wir in dem ZDF-Magazin sehen, sind ebenfalls gedrehte Kurzfilme – aber die Fälle sind echt, und sie gehen eigentlich immer nicht gut aus. Das ist der Thrill. Viele der Fälle gehen unter die Haut, und vielleicht kommt der Tag, wo man vorm Fernseher sitzt und feststellt: Man ist Zeuge, und man kann was tun.
Dabei geht es dem Team der Sendung nie um Sensationen, sie wirkt immer noch seriös, auch wenn sie nicht mehr so steif ist wie in den 70ern.

Am Mittwochabend wurde nicht nur gefeiert, denn die Polizei hatte neue Fälle, die es gilt zu lösen. Damit die Verbrecher dieses Landes ihre gerechte Strafe bekommen.

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RT im Kino

Fack ju Göhte 3

Samstag, den 28. Oktober 2017

(2) -> 12.9.2015

#Finalfack!
Ein drittes und letztes Mal wird Elyas M’Barek alias Zeki Müller auf seine Schüler losgelassen, aber es ist das letzte Mal. Denn das Abi steht vor der Tür. Bis dahin muss aber noch ordentlich gepaukt werden.
Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben) und die anderen sind jedoch mächtig frustriert. Niemand nimmt sie ernst, niemanden traut ihnen irgendwas zu. Allerdings sind sie sich selber nicht so sicher, ob sie sich was zutrauen können.
Überhaupt hat die Goethe-Gesamtschule inzwischen einen so miesen Ruf, dass da niemand mehr hin will. Direktorin Gudrun Gerster (Katja Riemann) droht die Schließung ihres Haus und ihre Versetzung nach Brandenburg.
Zeki Müller, ausgerechnet der, ist es nun, der alle retten soll.

In “Fack ju Göthe 3” besinnen sich Bora Dagtekin und sein Team glücklicherweise wieder voll und ganz auf die Schule und machen keine Nebenschauplätze auf.
In dem etwas überlangen Finale – zwei Stunden lang – treffen wieder einige Hitzköpfe aufeinander. Da ist der immer noch leicht prollige Lehrer (der ja eigentlich keiner ist), der mehr und mehr merkt, dass ihm was an seiner Klasse liegt. Und die Jugendlichen, die ihre Scherze machen, aber merken, dass bald der Ernst des Lebens beginnt und sie sich langsam mal Gedanken machen müssen.
Das ist in der ersten Hälfte ziemlich klamaukig, an manchen Stellen ein bisschen zu holzhammerhaft. Alle scherzen sich durch den Film, und es wirkt ein bisschen wie eine Abfolge einzelner Episoden. Das ist durchaus unterhaltsam, aber kein Brüller.
Mittendrin gibt es eine spannende Stimmungswende. Dann hat “Fack ju Göthe 3” plötzlich eine Botschaft – in einer durchaus aufwühlenden Szene geht es um das Thema Mobbing. Das gibt dem Ganzen fast schon so etwas wie Relevanz.
Ansonsten ist der #Finalfack aber harmlose, wenn auch durchaus gute Unterhaltung. Mehr sollte und muss man da nicht erwarten.

Fack ju Göthe 3
D 2017, Regie: Bora Dagtekin
Constantin, 120 Minuten, ab 12
7/10

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