Tagesarchiv für 10. Oktober 2017

ORA aktuell

Xavier: Oranienburger Pferdeinsel gesperrt

Dienstag, den 10. Oktober 2017
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Das Orkantief Xavier, das Donnerstag auch in Oranienburger für Schäden sorgte, führt zu einer weiteren Sperrung. Während der Aufräumarbeiten durch die Mitarbeiter des Stadthofs habe sie auf der Pferdeinsel herausgestellt, dass das Areal so stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei, dass die höchste Gefahrenstufe ausgesprochen wurde. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag meldete, ist die Pferdeinsel somit gesperrt. Das Betreten des Areals zwischen Havel und Lehnitzstraße ist bis zur Freigabe untersagt.

RTelenovela

Gefährlich markiert

Dienstag, den 10. Oktober 2017
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Es ist noch gar nicht so lange her, dass Feuerwehrleute beim Einsatz in Brandenburg auf der Autobahn A2 ums Leben gekommen sind. Weil Lkw-Fahrer unaufmerksam waren. Oder weil Einsatzstellen nicht gut genug abgesichert sind. Seitdem wird darüber gesprochen, wie man solche Einsatzstellen noch besser absichert, ob man Fahrbahnen immer sperren soll.

Am Montagvormittag stockte mir auf der Landesstraße 170 bei Sommerswalde der Atem. Dort ist die Fahrbahnmarkierung erneuert worden. Das ist zwar gut und wichtig, aber wie das geschehen ist, war überaus gefährlich. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei standen mitten auf der Fahrbahn und arbeiteten im fließenden Verkehr – teilweise hinter einer schlecht einsehbaren Kurve.
Irgendwo muss ein rumpeliges Baustellenschild gestanden haben – eine Absenkung des Tempolimits war allerdings nicht vorgesehen. Ein Lkw bretterte von Schwante kommend auf die Baustelle zu, und dass er rechtzeitig abgebremst hat, war schon fast eine Glückssache.

Warum bringen sich die Bauarbeiter dermaßen selbst in Gefahr? Das ist verantwortungslos! Warum gibt es keine vernünftigen Warnschilder? Solche Baustellen müssen besser abgesichert sein!

RTZapper

Ohnsorg-Theater: Honig im Kopf

Dienstag, den 10. Oktober 2017
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SA 07.10.2017 | 21.45 Uhr | NDR

Opa Amandus ist total durcheinander, und irgendwie vergisst er schrecklich viel. Seine Enkelin Tilda kümmert sich um ihn, und schließlich reisen sie sogar bis nach Venedig.
Die Geschichte ist bekannt. Sie heißt “Honig im Kopf”. Der Til-Schweiger-Film war ein riesiger Erfolg im Kino. Aber nicht nur da. 2016 ist der Stoff für die Theaterbühne adaptiert worden. Mit großem Erfolg wurde es auch im Hamburger Ohnsorg-Theater aufgeführt.

Ohnsorg-Theater. Das war mal ein ganz großes Ding im Fernsehen – in einer Zeit, als es noch drei Sender in Deutschland gab. Wenn Heidi Kabel den “Trasch im Treppenhaus” verbreitete, sahen Millionen Menschen zu.
Die Zeiten sind vorbei, aber hin und wieder zeigt der NDR noch neue Aufführungen aus dem berühmten Theater. Allerdings ist es eine Form des Fernsehens, die gerade für junge Leute ungewöhnlich ist: abgefilmtes Theater. Da sehen dann eben nur spärliche Kulissen, die als solche erkennbar sind. Und auch Venedig findet auf der Bühne statt – ohne Außendrehs.
Das hat aber den Vorteil, dass man sich ganz auf die Schauspieler konzentriert. Wie man es eben auch live im Theater macht.

Die Geschichte von “Honig im Kopf” war dieselbe. Und sie war in der Ohnsorg-Version ebenso rührend und packend. Denn aus der Komödie wird auch da zusehens eine Tragödie. Da stört es dann auch nicht, wenn im Hintergrund dann doch nur eine Bühnenwand zu sehen ist statt des echten Venedigs – und kein Til Schweiger und kein Dieter Hallervorden mitspielt.