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Vivian Vande Velde: Nie mehr zurück

23 Minuten. Das ist die Zeitspanne, die Zoe in der Zeit zurückreisen kann. Allerdings nur zehnmal.
Aber diese Fähigkeit kann sie gebrauchen. Sie wird Zeuge eines Banküberfalls, bei dem ein Mann erschossen wird. Sie hatte kurz zuvor mit ihm gesprochen, und sie will einschreiten. Und sagt: “Zurückspielen.”
Sie springt 23 Minuten zurück, und nun beginnt der Kampf darum, alles so zu verändern, dass niemand zu Schaden kommt. Aber Zoe muss feststellen, dass das nicht so einfach ist, wie sie sich das vorgestellt hat.

Vivian Vande Valde hat mit “Nie mehr zurück” einen jugendgerechten Thriller geschrieben. Die Idee ist nicht ganz neu, und sie hat ein wenig den Nachteil, dass in der Geschichte an sich nicht so viel Neues geschieht. Es sind Zoes Veränderungsversuche, die das Ganze dann doch interessant machen. Die ganz große Spannung kommt aber nicht auf. Dazu wird die Geschichte dann doch zu undramatisch erzählt, was vermutlich an der etwas jüngeren Zielgruppe liegt.
Irritierend ist einmal mehr die Buchgestaltung. Die ist sehr langweilig ausgefallen. Zumal der Titel “Nie mehr zurück” sehr unpassend ist. Im Original heißt die Geschichte “23 Minuten”, und mit einem passenden Cover hätte man sicherlich mehr potenzielle Leser auf dieses Buch aufmerksam gemacht.

Vivian Vande Velde: Nie mehr zurück
Ivi, 203 Seiten
6/10

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